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23. Seniorenfahrt der Stadt Staufenberg

Staufenberg | Unsere diesjährige 6-Tage-Fahrt führte uns vom 25. bis 30. Mai ins Fichtelgebirge.
Anreise war über die Autobahn Würzburg nach Bamberg. Dort hatten wir eine geführte Stadtbesichtigung. Im historischen Stadtensemble mit Dom, Kirchen und Klöstern, mit Brücken, engen Gassen und Plätzen mit Fachwerkhäusern und Barockfassaden spürte man die Vergangenheit.
Anschließend waren noch zwei Stunden zur freien Verfügung vorgesehen, bevor es nach Bad Alexandersbad, unserem Hotel, ging.
Bad Alexandersbad ist ein Heilbad, bekannt als Moor- und Mineralbad. Mit seinen Stadtteilen liegt es in herrlicher Natur am Fuße der Luisenburg. Das einmalige Felsenlabyrinth begeistert jeden Naturfreund. Sie besteht aus 300 Millionen Jahren alten Felsenformationen waren.
Am 2. Tag, 26. Mai, ging es zur Fichtelgebirgsrundfahrt. Der Ausflug führte uns in den nördlichen Teil, zuerst mit einer Stadtrundfahrt nach Wunsiedel. Dort gibt es über 30 Brunnen, die zur Osterzeit immer geschmückt sind.
Unser Reiseleiter erklärte, dass es in Oberfranken eine Vielzahl von Brauereien gibt und es sogar früher in jedem Dorf eine davon gab.
Weiter fuhren wir über Nagel ins höhere Fichtelgebirge (Granitgebirge) zum Fichtelsee. Dort hatten wir einen Aufenthalt und konnten uns den See (15 ha. groß) anschauen. Weiterfahrt über Bischofsgrün zum Weißenstädter See.
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Interessant war zu hören, dass es unter der Stadt mehrstöckige Stollen gibt, wo Bergkristall abgebaut wurde.
Der Ort Selb war unsere nächste Station. Selb ist bekannt durch seine Porzellanmanufakturen, hier war ein Aufenthalt eingeplant. Von dort fuhren wir zur Dreifaltigkeitskirche „Kappel“ bei Waldsassen, die auch von uns besucht wurde.
Die Basilika in Waldsassen war unser nächstes Ziel. Sie gehört zu den schönsten Deutschlands. Unter der Basilika befindet sich die größte Kirchengruft. Diese konnten wir uns leider nicht ansehen. In der Basilika selber waren links und rechts Glassarkopharke zu bestaunen.
Es ist die größte Reliquienschaft und umfasst zehn Heilige, die in den Jahren 1700 bis 1750 aus den Katakomben von Rom kamen.
Auch die Orgel war sehr imposant (7.700 Orgelpfeifen in der Größe von 1 cm bis 10 m).

Am Donnerstag, 27. Mai, fuhren wir nach Bayreuth zu dem Festspielhaus von Richard Wagner. Leider konnten wir uns das Gebäude nur von außen ansehen. Die Festspiele sind nur eine begrenzte Zeit im Jahr, und zwar vom 25. Juli bis 27. August. Anschließend besahen wir uns die Villa Wahnfried von Richard Wagner, gingen dann durch den Schlosspark zur Fußgängerzone.
Bayreuth hat 75.000 Einwohner, davon sind 8.000 Studenten. Anschließend war noch ein Bummel in der Stadt vorgesehen.
Auf unserer Rückfahrt zum Hotel kamen wir durch den Ort Goldkronach. Hier hat man im Bergbau von 1600 – 1920 Gold im Schiefer abgebaut (im Jahr ca. 2 kg).
Bei unserem Hotel angekommen, war dort ein geführter Ortsrundgang vorgesehen. Bei der Gelegenheit konnte das Heilwasser probiert werden.

Am 4. Tag, 28. Mai, ging es Richtung Tschechien. Nach ca. 15 bis 20 km überfuhren wir die Grenze bei Schirnding. Von dort durch Eger mit dem Marktplatz, seinen schönen Fachwerkbauten nach Franzensbad. Dort besuchten wir die Kuranlagen und konnten aus der Heilquelle trinken. Franzensbad ist zugleich die kleinste und feinste Bäderanlage. Danach besichtigten wir Marienbad, mit einem Rundgang durch die Kurkolonade. Dort, um 13 Uhr, konnten wir den musikalischen Springbrunnen bewundern. Die Wasserfontäne mit Opernmusik hat allen gut gefallen.

Danach war noch Zeit zu einem Stadtbummel mit Mittagessen, wo man tschechische Spezialitäten genießen konnte. Auf der Rückfahrt machten wir noch Halt an einem Duty-free-shop um schnell noch etwas zu kaufen.

Am Samstag, 29. Mai, ging unser Ausflug in die Fränkische Schweiz. Hier fließen vier Flüsse in alle Himmelsrichtungen: Main – Eger – Saale – Naab.

Auf dem Weg zu unserem Ziel, Besuch der Teufelshöhle in Pottenstein, kamen wir an Bad Berneck und Wirsberg vorbei. Die Autobahn ist die Grenze; auf der linken Seiten die Fränkische Schweiz, rechts der Frankenwald.
In der Fränkischen Schweiz gibt es ca. 1.000 Höhlen. Die bekannteste ist die Teufelshöhle, welche 100 Millionen Jahre alt ist. Sie wurde aber erst vor 200 Jahren entdeckt. Dort ist immer eine konstante Temperatur von 9 Grad.

Unser Mittagessen nahmen wir in einer Brauereigaststätte in Aufseß, unterhalb der Burg Unteraufseß, ein. Von dort fuhren wir in den Ort Gößweinstein zur Besichtigung der Basilika. Auch dort gab es pro 100 Einwohner eine Brauerei.
Am 6. Tag unserer Reise ging es schon morgens los Richtung Heimat.
Unterwegs machten wir noch Rast, um uns Coburg anzusehen. Leider meinte es der Wettergott an diesem Tage nicht so gut mit uns. Bei Regen sahen wir uns die Stadt, den Marktplatz mit seinen historischen Gebäuden, die kleinen Gässchen und die Kirche an.
Rechtzeitig zum Mittagessen (Würstchen am Bus) hörte es auf zu regnen.
Um 18 Uhr waren wir wieder zu Hause und konnten sagen, dass es rundherum eine schöne Fahrt war.

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