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Osterhase bringt Handkäse nach Winchester

English Breakfast
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Staufenberg | Der URC Gießen 01 verbrachte das Osterwochenende im Heimatland des Rugby. In England wurde trainiert und gefeiert ganz im Zeichen internationaler Beziehungen.

15 wackere Schlammbeißer machten sich auf den Weg die Insel zu erobern. Natürlich nicht mit Gewalt, sondern mit Charme und sportlichen Leistungen. Freitag um 7 Uhr morgens machte man sich in Gießen per Automobil auf den Weg. Das Ziel : Winchester.
Stundenlange Fahrt, dann den historischen Seeweg auf der Fähre von Calais nach Dover und schließlich erschöpft die Zelte auf einer Wiese vor dem Winchester Rugby Football Club aufschlagen. So traf die Gießener Delegation von Rugbyspielern in der ältesten Partnerstadt Gießens ein. Am folgenden Tag wurden wir mit einem typischen englischen Frühstück geweckt, das dem Festlandeuropäer aufgrund des hohen Fettgehalts vor eine gewisse Herausforderung stellte. Aber auch diese Hürde wurde gemeistert und am Mittag fand ein Freundschaftsspiel gegen die heimische Mannschaft mit anschließender Begrüßung durch den Bürgermeister Dominic Hiscock statt. Nachdem Begrüßungsgeschenke ausgetauscht wurden, gewannen die
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Gießener beim anschließenden Buffet sofort die Sympathie der Engländer, nicht nur der Humor, sondern auch der mitgebrachte Handkäse tat das Seine. Bald konnte man den Bürgermeister in einem Gießener Trikot an der Theke des Sportlerheims Handkäse essen sehen. Der historische Stadtkern von Winchester, der mit seinen malerischen Häusern und Bächen famos das britische Flair ausstrahlte, begeisterte die Gießener ebenso wie die liebevoll eingerichteten Pubs, die man abends zusammen mit einigen anderen Rugby-Teams kennenlernte. Diese waren am Abend eingetroffen, denn der Ostersonntag sollte mit einem Turnier von über 30 Teilnehmern eine sportliche Großveranstaltung werden. Im Vergleich zu Deutschland nimmt die Rugbybegeisterung auf der Insel ganz andere Dimensionen an. Neben Halbprofessionellen Spielern und regulären Vereinsmitgliedern konnte man Männer antreffen, die einfach in der Nachbarschaft wohnen und Piratenmannschaften auf die Beine stellten, um teilnehmen zu können. Selbst das berüchtigte englische Wetter drückt für so ein Rugby-Turnier mal ein Auge zu, sodass man unter Sonnenschein den ganzen Tag dem geliebten Sport frönen konnte. Gespielt wurde in der Turniervariante: Sieben gegen Sieben, zweimal 7 Minuten. Zwar konnte man vielen Gegnern nicht das Wasser reichen, doch gewann man Erfahrung und den Respekt der Engländer, die unsere Leistung dementsprechend mit dem sogenannten Team-Award honorierten. Nach ausgelassenem Zusammensein am Sonntagabend verließen die Schlammbeißer die Insel und kamen um 23.00 Uhr in Gießen an. In den Knochen das Spiel, im Gedächtnis viele schöne Erinnerungen und im Gepäck die Einladung nächstes Jahr unbedingt wiederzukommen. Nach diesem Wochenende scheint die Rückkehr selbstverständlich.

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Freundschaftsspiel gegen Winchester. Winchester in Schwarz-Gelb
Freundschaftsspiel gegen... 
Begrüßung durch den Bürgermeister nach Freundschafzsspiel gegen Winchester
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Gedränge in einem der Turnierspiele
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Der Team-Award ging an die Gißener, rechts der Bürgermeister
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Bademäntel und Quitschentchen sorgten für ausgelassene Stimmung
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Austragungsort des Turniers. Nebenan eine kleine gießener Note
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Die glückliche Mannschaft auf der Heimreise im Hafen von Calais
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Kommentare zum Beitrag

Klaus Lowitz
6.571
Klaus Lowitz aus Reiskirchen schrieb am 09.04.2010 um 22:48 Uhr
Ich gratuliere zur gelungenen Turnierteilnahme. So macht das Vereinsleben Spaß.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Felix Schmirler

von:  Felix Schmirler

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Felix Schmirler
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