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Landtagsabgeordneter Gerhard Merz setzt Reihe der Bürgermeistergespräche in Staufenberg fort

Staufenberg | „Familienfreundlichkeit kann in der Konkurrenz der Städte und Gemeinden unter den Vorzeichen des demografischen Wandels zu einem wichtigen Standortmerkmal und –vorteil werden. Gerade im Umland der städtischen Zentren und in den ländlichen Räumen werden die Städte und Gemeinden die Bedürfnisse sowohl von Familien mit Kindern als auch mit pflegebedürftigen Angehörigen und insgesamt die Bedürfnisse älterer Menschen sehr viel stärker als bisher berücksichtigen müssen. Eine gut ausgebaute Infrastruktur in den Bereichen Kinderbetreuung, familien- und altengerechtes Wohnen mit den entsprechenden medizinischen und pflegerischen Dienstleistungen und natürlich auch eine wohnortnahe Einzelhandelsstruktur sind wichtige Bausteine für ein attraktives Umfeld. Anwanderung in die städtischen Zentren und die mancherorts bereits beobachtbaren Abwärtsspirale kann damit verhindert werden“, erklärte Merz im Anschluss an ein ausführliches Informationsgespräch mit Staufenbergs Bürgermeister Horst Münch.
„Das Thema demografischer Wandel zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherigen Bürgermeistergespräche, es ist eben nicht
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nur ein Problem in den ländlichen Regionen, sondern auch im unmittelbaren Umland des Oberzentrums Gießen. Uns allen muss aber an einer ausgewogenen Entwicklung der Region gelegen sein. Deshalb ist es sehr zu begrüßen, dass die Stadt Staufenberg sehr stark auf die Karte Familienfreundlichkeit setzt, sowohl mit dem Ausbau des Kinderbetreuungsangebots als auch mit einer Stadtentwicklungspolitik, die die Bedürfnisse älterer Menschen in den Blick nimmt.“
Bürgermeister Horst Münch hatte dem Landtagsabgeordneten zuvor die städtischen Angebote im Bereich Kinderbetreuung und die laufenden Entwicklungen im Bereich Wohnen und Wohnumfeldentwicklung vorgestellt. Dabei war er besonders auf das Baugebiet Staufenberg-Süd und die Vitale Mitte als zentrales Versorgungs- und Dienstleistungsangebot eingegangen. „Das Baugebiet ist eine klare Erfolgsgeschichte. Beide Entwicklungen zusammen bieten die Voraussetzungen für ein attraktives Wohnumfeld. Die verkehrsgünstige Lage macht das Oberzentrum und auch die Rhein-Main-Region mit den dort vorhandenen Arbeitsplätzen schnell erreichbar. Das alles hat sicherlich klar dazu beigetragen, dass Staufenberg gegen den sonst zu beobachtenden und für die Zukunft prognostizierten Trend Bevölkerungswachstum zu verzeichnen hat“, bilanzierte Münch. Der Bürgermeister versäumte aber auch nicht, auf die nach wie vor angespannte finanzielle Lage der Kommune hinzuweisen, deren strukturelle Ursache in der Wirtschaftsstruktur und der Schwäche der Gewerbesteuereinnahmen zu suchen sei. „Aus dieser Situation kann sich die Stadt aber nicht durch Kaputtsparen der sozialen Infrastruktur befreien, sondern genau dadurch gewinnt oder hält sie Einwohner und sichert sich dadurch Einnahmen“, sagte Münch mit einem Seitenblick auf die Auseinandersetzungen mit der Kommunalaufsicht in der Vergangenheit.

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