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Besucher trotzen beim Krämermarkt dem Wetter

Staufenberg | Ihnen konnten auch starke Windböen und zeitweiliger Regen nichts anhaben: Dicht an dicht schoben sich die Besucher am Fronleichnamstag beim Staufenberger Kärmermarkt durch die Straßen unterhalb der Burg. Und zu entdecken gab es viel an den zahlreichen Ständen: Dort wurde ein moderner Küchenhobel präsentiert, da gab es Holzschnitzereien zu bestaunen, hier konnte sich die modebewusste Frau ein neues Stück Modeschmuck auswählen. Auch wer auf der Suche nach neuen Socken, Haushaltswaren, Töpfen oder einfach nur netten Dekorationen für Haus und Garten war, wurde fündig. Und für das leibliche Wohl war natürlich auch bestens gesorgt - egal, ob mit Brezeln, Schokofrüchten oder leckeren Steaks vom Grill. Lange Schlangen bildeten sich schon frühzeitig am Stand des Freundeskreis Tarjan, denn hier gab es die beliebten ungarischen Langós zu erstehen. Die Landfrauen versorgten die Besucher auf dem Schulhof mit Kuchen, die Damen der "Unabhängigen Ritterschaft Eysenknechte" boten Knobibrot. Wem nach Hochprozentigem war, der konnte sich am Stand der Rittersleute mit Drachenblut oder Feenglut aufheizen; auch für Schwarzbier und Met war gesorgt.
Während ein Besenbinder sein Handwerk präsentierte und sich über die Schulter schauen ließ, hielten die Staufenberger Ritter noch ein besonderes Bonbon bereit: Sie boten auf dem Schulhof Schaukämpfe in voller Ritterrüstung mit Schwert und Schild. Für die musikalische Unterhaltung sorgten beim Krämermarkt unter anderem die "Stable Sound Jazzband" mit Dixieland-Klängen, die Musikkapelle Stréhli aus Ungarn sowie der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Staufenberg. Für die Kleinen bestand die Möglichkeit, beim Kinderflohmarkt zu verkaufen oder etwas Neues zu erstehen; außerdem konnten sie sich auf dem Karussell oder auf der Hüpfburg austoben.

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Kommentare zum Beitrag

Georg Gigler
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Georg Gigler aus Lollar schrieb am 12.06.2009 um 00:59 Uhr
Das Wetter war nicht so schlimm wie befürchtet! Allerdings machte der starke Wind den Marktbeschickern bereits beim Standaufbau zu schaffen, die zudem Vorkehrungen für etwaige Regengüsse zu treffen hatten. Vom Besuch her ist der Staufenberger Krämermarkt sicherlich immer noch einer der führenden Märkte im Landkreis! Weshalb allerdings deutlich weniger Standbetreiber anwesend waren ist entweder eine Folge der schlechten Wettervorhersagen oder doch ein Anzeichen der Wirtschaftskrise. Die Verbindung zum Biergarten wurde vollkommen abgeschnitten. Ich ging immer davon aus, daß in Staufenberg Wartelisten existieren, falls Marktbeschicker kurzfristig absagen. In früheren Zeiten kamen am Markttag zudem Händler ohne Anmeldung in der Hoffnung einen der begehrten Standplätze zu ergattern. Diese hätten sich dieses Jahr noch genügend Areal sichern können.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 12.06.2009 um 12:59 Uhr
Ich glaube, die Löcher in den Standreihen entsprechen eher dem aktuellen Trend. Der Weihnachtsmarkt in Krofdorf ist auch schon seit einigen Jahren etwas lückenhaft. Lohnt sich wohl kaum noch für die Standbeschicker...
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