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Standing Ovations für den Löwenkönig in Treis

Rafiki (Lisa Amend; im Hintergrund Nala, Zazou, Nalas Mutter)
Rafiki (Lisa Amend; im Hintergrund Nala, Zazou, Nalas Mutter)
Staufenberg | Anstatt in Hamburg über die Elbe ging`s in Treis über die Lumda
Wer am vergangenen Wochenende das Glück hatte sich eine Karte für den „Löwenkönig“ zu ergattern, der wusste hinterher für welch hervorragende Leistung er sein Geld ausgegeben hatte! Vor zweimal ausverkaufter Treiser Sport- und Kulturhalle hatten 32 Kinder und Jugendliche ein perfekt inszeniertes Musical aufgeführt – „Der Löwenkönig“. Nach einer Einführung von Pfarrer Andreas Lenz, in der er den Zusammenhang zwischen dem Musical und Pfingsten mit dem ewigen Kreis des Lebens darstellte, startet die Reise durch die Geschichte des kleinen Löwenprinzen Simba (Svenja Ziegler). Der schon größere Zuschauer wurde durch ein aufregendes Spiel dem Erwachsenwerden Simbas in einen Strudel von Emotionen gerissen und ungläubig aufgerissenen Kinderaugen war die Begeisterung für die Darsteller zu entnehmen. Die Geschichte handelt vom kleinen Löwen Simba, der durch seinen machtgierigen Onkel Skar (Arthur Schulz), nachdem dieser seinen Bruder Mufasa (Matthias Leukel als Vater von Simba) bei einer Gnu-Stampede ausgelöst von den Hyänen (Inga Jung, Joline Könitz,
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Katharina Schuster, Rebecca Römer) von einem Felsen warf, aus seinem Land vertrieben wird. Die Last der offensichtlichen Schuld auf seinen jungen Schultern, flieht Simba in die Savanne. Dort wird er von dem Erdmännchen Timon (Marie Hendricks) und dessen Freund Pumbaa (Elena Angerer) einem Warzenschwein gefunden und aufgenommen. Nach einer kurzen Reise durch die Zeit, findet die erwachsene Nala (Isabel Heyer, als die junge Nala - Sarah Moldt) auf ihrer Jagd nach Beute den mittlerweile ebenfalls erwachsenen Jugendfreund Simba (Mischa Jung) und überzeugt ihn in sein Reich zurückzukehren – als Löwenkönig. Rafiki der treue Pavian (Lisa Amend) unterstützt sie dabei und gemeinsam beschwören sie Simba, sich an die Worte seines Vaters zu erinnern. „ Jeder Stern steht für einen verstorbenen König und auch ich werde eines Tages von dort oben auf dich herabblicken und dich beschützen.“ ,hatte ihn Mufasa einst gelehrt. Noch während Simba mit sich ringt, dringt die Stimme seines Vaters in seiner größten Verzweiflung zu ihm durch:„Du wirst nie allein sein, denn ich bin bei dir und lebe weiter – in dir.“. Bei seiner Rückkehr stellt Simba den grausamen Skar und als dieser ihm die Wahrheit über den Tod seines Vaters offenbart, stellt ihn Simba, zwingt ihn seine Schuld den anderen zu erzählen und vertreibt ihn letztendlich um die ihm zustehende Königswürde zu erhalten. Dank seiner Freunde kann er nun Nala zu seiner Königin machen und wird schließlich selbst zum Vater.
Simbas Vater Mufasa (Matthias Leukel) mit Wiebke Lenz als Simbas Mutter: im Vordergrund Annika Amend als Antilope
Simbas Vater Mufasa (Matthias Leukel) mit Wiebke Lenz als Simbas Mutter: im Vordergrund Annika Amend als Antilope
Fast neun Monate hatten die SchauspielerInnen und SängerInnen auf diese Abende hingearbeitet und überzeugten mit einer sehr professionellen Leistung. Unterstützt von Eltern und Freunden, die Kostüme nähten (Anni Hillgärtner, Annette Bergen-Krause, Renate Khin), Kulissen bauten (Leitung Herbert und Elisa Becker) und die Darsteller mit den ausdrucksvollen Masken (Kerstin Hahn und Susanne Harbach unter der Leitung der Maskenbildnerin Natascha Pranz) in eben die Tiere Afrikas verwandelten, die man auf der Bühne erleben konnte. Die Tänze hatte die Biodanza-Lehrerin Marlies Scharping mit den Kindern und Jugendlichen einstudiert. Unterstützung erhielten die DarstellerInnnen durch die Band mit Jaqueline Bauer (Querflöte), Peter Herrmann (Bass), sowie Markus Leukel (Schlagzeug) und Daniela Werner (Keyboard). Um den Spannungsbogen während der Umbaupausen nicht abfallen zu lassen, sorgte eine Percussion-Gruppe (Edeltraud Kraus, Arndt Michel, Klaus Thomann, Michael Scharping, Norfried Stumpf) unter der Leitung von Markus Leukel mit afrikanischen Trommeleinlagen für die richtige Stimmung. Den größten Applaus an diesem Abend bekam jedoch die Gesamtverantwortliche für diese sehr professionelle Aufführung – Daniela Werner. Sie hatte mit den Protagonisten die gesungenen Soloparts einstudiert und dem Chor (Antilopen, Elefanten, Vögel, Affen und Hyänen) zu einem sehr stimmgewaltigen Auftritt verholfen. Als „Perle des Lumdatals“ von Pfarrer Lenz bezeichnet, darf man gespannt sein, was sich die studierte Kirchenmusikerin nach der Präsentation dieses Kleinods der Musicalwelt, als nächstes auf ihr Programm schreibt.

Rafiki (Lisa Amend; im Hintergrund Nala, Zazou, Nalas Mutter)
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Der erwachsene Löwenkönig Simba (Mischa Jung) mit seiner Königin Nala (Isabel Heyer)
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Erdmännchen Timon (Marie Hendricks, li.) und Freund Pumbaa (Elena Angerer, re.)
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