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Der Heizpilz als "Klimakiller"

Staufenberg | Soll der Heizpilz vorübergehend freigegeben werden oder gilt das Verbot auch weiterhin . Ist er denn wirklich eine Alternative für den Winter?

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.706
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 16.09.2020 um 17:20 Uhr
Na da will ich einmal den Startkommentar schreiben.

Ich halte die Frage von Frau Monika Bernges für sehr berechtigt. Ich hoffe eine lebhafte - ruhig auch strittige - Diskussion entwickelt sich.

Es gibt für beide Positionen ernst zunehmende Argumente.

Für die vorübergehende Aufhebung des Verbotes!

Es betrifft ja hauptächlich die Außengastronomie. Damit wird versucht weniger Gäste in die geschlossenen Gaststättenräumlichkeiten zu bringen und die Corona-Gefahr dadurch etwas gemildert.

Gegen die vorübergehende Aufhebung des Verbotes!

Corona ist nicht Alles. Nachgewiesenermaßen sind die Heizpilze Gift für das 2-Grad-Ziel. Also jeder Beitrag zum Klimaschutz muss aufrecht erhalten werden.

Ich befürchte es gibt bei der Beantwortung der Frage kein "Nein" oder "Ja", sondern nur ein "sowohl als auch".
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 16.09.2020 um 17:39 Uhr
Das kommt doch immer auf die Sicht des Betrachters an. Die Eventgesellschaft wird für den Heizpilz sein , ebenso die Gastronomen. Die Klimaschützer werden es nicht befürworten. Einer großen Mehrheit die sich selten oder gar nicht äußert wird es schlicht egal sein.
Mit persönlich liegen tatsächlich die Gastronomen und die Menschen die Spaß haben wollen näher, als der Einfluß von Heizpilzen auf das Klima. Von daher gehöre ich zu denen die den Weiterbetrieb von Heizpilzen befürworten. Natürlich kann ich auch die Menschen die meinen damit etwas für das Klima zu erreichen wenn sie den Betrieb dieser Pilze untersagen verstehen.
Stefan Walther
4.852
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.09.2020 um 22:40 Uhr
Stimmt, nicht so einfach zu beantworten, einiges spricht für und einiges gegen ein Verbot:
- die Corona-Ansteckungsgefahr könnte durch eine ( vorübergehende? ) ausgeweitete Erlaubnis durchaus reduziert werden, und den Gastronomen wäre damit sicherlich sehr geholfen
- auf der anderen Seite beträgt die Umweltbelastung durch CO2 Ausstoss ( lt. NABU ) bei einem Heizpilz in etwa dem eines PKW ( durchschnittlich pro Jahr ). Die Zahl der zugelassenen PKW beträgt in Deutschland knapp 48 Millionen, wie viele Heizpilze in Betrieb sind, das konnte ich leider nicht heraus finden. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Reduzierung von PKW in Deutschlands Innenstädten weitaus mehr für das Klima bringen würde als ein Verbot von Heizpilzen!? Tja, aber da kommt natürlich die Autoindustrie - und ihre Macht - ins Spiel, dann doch lieber über Heizpilze sich den Kopf zerbrechen :-)
Friedel Steinmueller
3.879
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 17.09.2020 um 15:06 Uhr
Hm!
Denke mal eher nicht, daß Heizpilze sich auf das Klima auswirken.
Das wäre Klimahomöopathie.
Dann müßte schon in allen Haushalten so ein Ding stehen und auch zudem auf Dauerbetrieb geschaltet sein.
Aber selbst dann wäre ein nennenswerter Einfluss auf das Klima sehr fragwürdig.
Vielleicht sollten wir gerade jetzt in Coronazeiten, angesichts der finanziell schwer angeschlagenen Branche des Hotel - und Gaststättengewerbes mehr Toleranz aufbringen.
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 18.09.2020 um 06:51 Uhr
Ich kann die ängste der Gastro durchaus verstehen. Viele stehen mit dem Rücken an der Wand. Wenn der Heizpilz den Aussenbereich bewirtbar macht und so dem Wirt geholfen werden kann, sollte eine Ausnahme gemacht werden. Es sind halt andere Zeiten. Ein Kreuzfahrtschiff oder die Partyflieger schaden der Umwelt sicherlich mehr.
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von:  Monika Bernges

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