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AUF APHRODITES SPUREN.

Staufenberg | Aphrodite hat schon gewusst , warum es ausgerechnet die Insel Zypern war , die die „Schaumgeborene“ sich erwählt hatte . Hier ist alles vorhanden : Lange Sandstrände , Steilküsten und dazu das glasklare Wasser . Und auf Schritt und Tritt begegnet man der Geschichte . In den vergangenen Jahrtausenden haben Griechen , Römer , Byzantiner , Osmanen und zuletzt auch Briten ihre Spuren hinterlassen . Aber sie konnten dem Reiz der Insel nichts anhaben . Ich beginne meine Kulturreise durch das nördliche Zypern im Keryneiagebirge ( Fünffinger – Gebirge) über Serpentinen hinauf zur Hilarion – Festung . Sie liegt hoch oben in den über 2000m hohen Bergen und ist auf drei Ebenen erbaut . Bei klarem Wetter kann man bis zur türkischen Küste sehen . Sie ist die größte und besterhaltenste Festung im Norden der Insel . .Von hier konnten schon die Byzantiner die See überwachen . Weiter geht die Reise zum wunderschönen Bergdorf Bellapais . Hier gründeten Augustinermönche anno
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1205 eine Abtei . Die prächtigen und gut erhaltenen Spitzbögen des Kreuzganges zeugen vom ehemaligen Reichtum des Ordens . Zählt doch das Kloster zu der romantischsten Ruine des Landes . Nicht umsonst bedeutet der Name Bella – Pai = Schöner Frieden . Auf jeden Fall sollte man Girne (Keryneia), der angeblich schönsten Stadt Zyperns einen Besuch gönnen . Eine mächtige Festung nimmt eine Seite des fast kreisrunden Hafens ein . Von den Zinnen der Festung hat man den besten Blick auf den Hafen und die Gipfel des Pendedaktilos – Gebirges mit seinen schroffen Felsen . Mitten im Hafen befindet sich ein Turm. Hier wurden im Mittelalter bis zur Kaimauer Ketten gespannt , um unerwünschte Schiffe fernzuhalten . Von einem vor über 2000 Jahren gesunkenen Schiff kann man im Burg- Museum die Überreste sehen . Weiter geht die Reise , immer entlang der Panorama
– Küstenstraße , bis Nicolaus , um dann nach Süden , über Gecitkale zur malerischen Küstenstadt Famagusta (Gazimagusa) zu kommen . Famagusta besitzt den größten Güterumschlagplatz auf Zypern . Eine beeindruckende Stadtmauer von 3500 Meter Länge umschließt die gut erhaltene Altstadt mit ihren alten Kirchen und hohen Minaretten . Besonders eindrucksvoll ist die Lala – Mustafa – Moschee . Die anno 1326 im gotischen Stil erbaute Kathedrale erinnert sehr stark an Notre – Dame in Paris . Ja , wenn das Minarett im linken Turm nicht wäre . Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Naturreservates an der östlichen Spitze der Insel , der im Volksmund auch Pfannenstiel genannt wird . Hier steht das teilweise restaurierte Kloster der orthodoxen Kirche . Der Apostel Andreas wird hier als großer Wundertäter von den orthodoxen Christen verehrt . Als besondere Attraktion leben hier die wilden Esel . Und hier findet man auch einen der schönsten Strände der Welt den „Golden
Beach“ . Weißer Strand und blau-grünes Meer soweit das Auge reicht . Nicht zu vergessen das Barnabas Kloster bei Girne . Hier steht die Grabkirche des Heiligen Barnabas . Eine sehr alte und kostbare Ikonensammlung befindet sich in der Klosterkirche . Eine faszinierende Ausgrabungsstätte auf Zypern ist die von 1952- 1974 ausgegrabene Stadt Salamis . Aus römischer Zeit stammen das gut erhaltene Theater und die Ruinen der Bäder . Mein letzter Besuch gilt Nikosia , der letzten geteilten Stadt Europas . Beeindruckend ist die osmanische Karawanserei mit ihrem orientalischen Charme . Ein Gang durch die Altstadt endet an der Stadt – oder Landesgrenze . Eine blaue Linie und ein sehr breiter Graben trennen Griechenland und die Türkei , bewacht von der U.N. Nach dem Überschreiten der „Green-Line“ stellt man fest , es gibt sehr wenig Unterschiede , die Bevölkerung kann sich frei bewegen . Eine 500 Jahre alte , fast perfekte Stadtmauer umschließt die Stadt . Auch hier steht eine gotische Kathedrale , die zu einer Moschee wurde . Allerdings mit einer Besonderheit . Hier liegen die Gebets-Teppiche schräg , weil die Gebetsnische gen Mekka in eine bestehende Mauer eingefügt werden musste . In guter Erinnerung aber bleibt die große Freundlichkeit der Bevölkerung auf dieser sonnenverwöhnten Insel . Es gibt noch so viel zu erzählen , auf jeden Fall ist Zypern eine Reise wert .


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von:  Monika Bernges

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