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SÜDAFRIKA Teil 3 – Kapstadt „ Perle des Südens“

Staufenberg | Ich habe mein Ziel erreicht . Ich bin in Kapstadt , einer Stadt , der einfach mehr Aufmerksamkeit gehört . Wenn man Kapstadt von Osten (der Gardenroute) anfährt , fällt unweigerlich der erste Blick auf den Tafelberg . Ab hier hört man ständig „Lekker“, das Wort für Lebensgefühl in der Regenbogenstadt am „Kap der Guten Hoffnung“. Es bedeutet ganz einfach lecker . Steht aber für pures Vergnügen , Klima , üppige Vegetation , blauer Himmel , Weingärten , Bergketten , einfach ein Wort für alles Angenehme . Wenn ich aus meinem Hotelfenster blicke , bietet sich mir ein grandioser Blick auf den Tafelberg und rechts daneben auf die Gipfelkette der „Zwölf Apostel“. Wie eingerahmt liegt die Stadt am Rande der Bergriesen. Bei herrlichem Wetter fahre ich mit der Seilbahn auf die Höhe von 1244 Metern . Hier von diesem Hochplateau hat man einen tollen Blick auf die Gebirgsketten im Süden , der Tafelbucht mit Waterfront und dem Stadion der Fußballweltmeisterschaft von 2010 . Auf der Wanderung durch
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die Felsen werde ich immer wieder von Klippenschliefern begrüßt , die sich gerne fotografieren lassen . Beinahe hätte ich die letzte Gondel ins Tal verpasst , so beeindruckend ist der Sonnenuntergang von der Spitze des Tafelberges . Ein unvergleichliches Erlebnis , von dem ich mich nur schwer trennen konnte . Natürlich durfte ein Bummel durch die Malls der „Water-Front“ und dem Hafen nicht fehlen . Hier fügt sich alles zu einer Einheit zusammen . Die Shopping – Mall , das Vergnügungsviertel , die vielen tollen Restaurants und nicht zuletzt der Blick vom Ozean zu den Bergketten . Aber das interessanteste Viertel dieser quirligen Stadt ist wohl „BO – KAAP“ , das Malayen-Viertel . Hier lebten früher die ehemaligen Sklaven und auch heute gibt es noch Nachfahren . Aber seit der Apartheid ist Bo -Kaap ein Schmelztiegel aller Hautfarben , Kulturen und Religionen . Berühmt wurde dieses Viertel aber durch seine farbenprächtigen Häuser . Sie sind wahrlich eine touristische Augenweide . Am besten lernt man diese Stadt , die nie schläft , bei einer Rundfahrt kennen . Einträchtig
stehen Hochhäuser , victorianische Villen und natürlich die Häuser der Town – Ship nebeneinander . All das macht den Charme Kapstadts aus . 52 km gen Süden , durch eines der riesigen Naturschutzgebiete , bin ich am Ende des afrikanischen Kontinents , am „ Kap der Guten Hoffnung“ . Hier treffen der kalte Atlantik und der warme Indische Ozean aufeinander . Eine beeindruckende Brandung entsteht beim Zusammentreffen der beiden Ozeane . Der ehemals für die Schifffahrt lebenswichtige Leuchtturm hat seine Funktion eingebüßt und ist nur noch für die Touristen eine Attraktion . Aber es ist schon ein besonderes Gefühl hier am Ende der Zivilisation zu stehen . Um dies Alles noch zu toppen , besuchte ich bei Simons- Town eine riesige Kolonie von Brillen – Pinguinen . Von einer Aussichtsplattform kann man das Treiben der Tiere beobachten und natürlich fotografieren . Ein wenig Zeit blieb noch am letzten Tag meines Kapstadt- Besuches . Ich machte die „Bekanntschaft“ des „Ältesten Bewohners“ . Es ist ein sorgsam gehüteter , 350 Jahre alter Birnbaum . Hier endet der 3. Teil meiner Studienreise durch ein Land voll faszinierender Kontraste . Das Steppenland , die tropische Vegetation , schroffe Felsküsten , unberührte Strände , das weltberühmte „Kap der Guten Hoffnung“ und nicht zuletzt der „Krüger – Nationalpark“ mit seinen unzähligen Tierarten . Es waren schon immer die krassen Gegensätze , die diesen Landstrich bestimmten . Ich habe ein sehr stolzes und selbstbewusstes Volk kennen gelernt . Und das Town – Ship „Gugulethu heißt nicht ohne Grund „ Unser Stolz“.

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Kommentare zum Beitrag

Christine Stapf
6.815
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 15.07.2018 um 22:37 Uhr
Auch Teil drei ist wieder eine wünderschöne Bilderreise mit einem guten Text.
Irmtraut Gottschald
6.739
Irmtraut Gottschald aus Heuchelheim schrieb am 15.07.2018 um 23:27 Uhr
Kann ich nur betätigen was du beschrieben hast, Monika. Wir waren auch in diesem Land und sind ein wenig anders gefahren.
Hallo Lieber Leser
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von:  Monika Bernges

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Interessensgebiet: Staufenberg
Monika Bernges
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