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Daubringer rasen mit Bobbycars, Dreirädern und Eigenkonstruktionen durch die Straßen

Etwas zu schnell ging es dieses Team an. Statt mit einer guten Zeit endete diese Fahrt vorzeitig und mit Schmerzen.
Etwas zu schnell ging es dieses Team an. Statt mit einer guten Zeit endete diese Fahrt vorzeitig und mit Schmerzen.
Staufenberg | Rund 200 Zuschauer verfolgten am Sonntagnachmittag ein nicht alltägliches Rennen. In Daubringen traten kühne Frauen, Männer und Kinder zum sogenannten „Kinderwagenrennen“ an. Mit umgebauten Kinderwagen, aber auch mit allerlei anderen Gefährten wie Dreirädern, Bobbycars und kuriosen Eigenkonstruktionen kämpften sie um die schnellste Zeit und den Sieg.
In vier Klassen – Kinder bis zwölf Jahre, Jugendliche bis 16 Jahre, Erwachsene sowie Kostümierte – und in Zweier-Teams gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. Zwei Runden galt auf dem dem „Wildentenring“ zurück zu legen. In Runde eins musste die erste Person das Gefährt schieben oder ziehen, in oder auf dem sich die zweite befand. Vor Beginn der zweiten Runde wurde getauscht. Und als ob dies noch nicht schwer genug wäre, mussten die Rennfahrer auch noch eine Geschicklichkeitsprüfung überstehen. Kurz vor der Zieleinfahrt galt es, Eier auf einem Löffel zu balancieren und dabei durch einen Hindernisparcours zu laufen.
Das Rennen war der krönende Abschluss des Daubringer Dorffestes „rundumdekirchturmerum“. Nicht wirklich rund um den Kirchturm, sondern eher unterhalb desselben fand das dreitägige Fest, das nach dreijähriger Pause zum dritten Mal nach 2003 und 2004 von der Evangelischen Kirchengemeinde des Staufenberger Ortsteils organisiert wurde, statt.
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Ein buntes Programm für alle Altersgruppen – auch abseits der Rennstrecke – hatten sich die Verantwortlichen ausgedacht. Begonnen wurde das Fest am Freitagabend mit einem „X-plore“-Gottesdienst. Der „etwas andere“ Gottesdienst stand unter dem Motto „Move it“. Anschließend gestalteten die Bands „Sunrise“, „Mischa & Flo“ und „Savoy“ ein Konzert für mehrere hundert Besucher.
Am Samstagabend erlebten die Festbesucher jeden Alters zahlreiche unterhaltsamen Aufführungen. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Traugott Stein wurde der Abend unter anderem durch die Gruppe „TCT“ des Turnvereins aus Mainzlar sowie durch ehemalige Schülerinnen und Schüler der Daubringer Waldschule, die ihr Publikum mit Akrobatik und Jonglage begeisterten, gestaltet. Tiefgründiger Mundart-Humor wurde den Gästen mit dem Stück „Als eann als aus vollem Hals“ geboten.
Der Sonntag wurde mit einem klassischen Gottesdienst begonnen. Im Anschluss sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Staufenberg für die musikalische Unterhaltung, bevor die Rennfahrer auf dem „Wildentenring“ um den Sieg stritten. Am späten Nachmittag klang das Fest schließlich bei Kaffee und Kuchen aus.

Etwas zu schnell ging es dieses Team an. Statt mit einer guten Zeit endete diese Fahrt vorzeitig und mit Schmerzen.
Etwas zu schnell ging es... 
Volle Kraft voraus: Schnell waren diese beiden Jungs mit ihrem ungebauten Dreirad unterwegs.
Volle Kraft voraus:... 

Kommentare zum Beitrag

Franziska Wagner
59
Franziska Wagner aus Staufenberg schrieb am 01.09.2008 um 19:40 Uhr
Super klasse Aktion bei wunderbarem Wetter. Auch ohne lauten Rummelplatz kann man richtig Spaß haben. Toll! :)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Stefan Weisbrod

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Interessensgebiet: Gießen
Stefan Weisbrod
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