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Collegium vocale Kirchberg singt Welturaufführung in New York

Begrüßung durch "Miss Liberty"
Begrüßung durch "Miss Liberty"
Staufenberg | Internationaler "Ritterschlag" für Dekanatskantorei unter der Leitung von Daniela Werner!
Am 25. April 2017 startet die Dekanatskantorei Collegium vocale Kirchberg zum Flug über den Atlantik. Auf dem einwöchigen Programm standen, neben den üblichen Sightseeing-Touren und dem Besuch der „New York Highlights“, auch noch 2 Proben plus Generalprobe, auf dem Weg zur Welturaufführung der „Misa Credo“. Doch zuerst ein kurzer Rückblick.
Da die Sängerinnen und Sänger sehr offen mit den, manchmal auch außergewöhnlichen, Vorschlägen ihrer Dirigentin umgehen, kam es 2013 zur Lateinamerikanischen Messe von Martin Palmeri, der „Misa Tango“. Etwas ganz Neues für das Taktgefühl der Europäer, musste man sich doch auf das Gefühl für lateinamerikanische Musik einlassen, und das bei einer Messe. Durch die erneute Darbietung in 2016, wurde Martin Palmeri auf Daniela Werner und die Dekanatskantorei aufmerksam, als eben das Collegium vocale Kirchberg mit der „Misa Tango“ des Argentiniers, erneut Lob und Achtung für sich verbuchen konnte.
Was folgte war ein reger eMail-Verkehr, auf den schlussendlich die Einladung nach Wien
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New York (20)Lincoln Center (1)David Geffen Hall (1)Daniela Werner (13)Collegium Vocale Kirchberg (1)Collegium Vocale (6)
folgte. Im Februar 2017 fuhr man mit 68 Sängerinnen und Sängern in die Österreichische Hauptstadt zum „Misa Tango“-Festival. Dort, im großen Wiener Konzerthaus, fand ein Südamerikanisches Festival mit handverlesenen Chören aus ganz Europa (und Argentinien) statt. Der Auftritt im Konzerthaus der österreichischen Hauptstadt, nach mehreren Stunden Proben und Workshops, war der erste wirkliche Auftritt auf internationalem Parkett. Gut vorbereitet und mit viel Enthusiasmus, wussten die Sängerinnen und Sänger diesen perfekt darzustellen und sie konnten ihre Leistung unter dem in Dänemark lebenden Maestro Paul Zaks sicher abrufen.
Ebenfalls für die Welturaufführung seines Werkes „Tango Credo“, hatte Martin Palmeri die heimische Dekanatskantorei, die laut DCINY (Konzertagentur) die hohe stimmliche Qualität und die ausgezeichnete qualitative Umsetzung der Musik für sich sprechen lassen konnten, ins Lincoln Center in New York eingeladen um auch hier mit international besetztem Ensemble sein Werk in die Welt zu bringen. Eine große Herausforderung und gleichzeitig eine große Ehre für die 44 heimischen Sängerinnen und Sänger der Dekanatskantorei, die dem Ruf nach New York folgten. Die Aufführung leitete, wie schon in Wien, der argentinische
"David Geffen Hall" von innen
"David Geffen Hall" von innen
Dirigent Saul Zaks, dessen Aufgabe dieses Mal ungleich schwerer war, wurden die Noten doch erst Ende des vergangenen Jahres an Daniela Werner und die anderen Chorleiterinnen und Chorleiter ausgeliefert. Doch auch bei dieser Messe zeigte sich der der Argentinier als wahrer Maestro und er konnte den hohen Leistungsstand der „Kirchberger“ und anderen Chöre ohne Probleme abrufen. Zaks forderte auch dieses Mal „…hold the horses!“ und gab zum Schluss der Proben mit einem Augenzwinkern und „Champagne!“ zu verstehen, dass er jetzt mit den Leistungen zu 100 % zufrieden sei. „No words, only music!“ so brachte er es auf den Punkt!
Nach zwei Proben und der Generalprobe, am 30. April in der David Geffen Hall im New Yorker Lincoln Center, ging es noch am selben Abend vor ca. 2200 Zuschauern auf die Bühne und der „Ritterschlag“ für die teilnehmenden Chöre folgte mit der „World Premiere“ und durch ein begeistertes Publikum, das mit minutenlangen „standing ovations“ das honorierte, was die Mitwirkenden dargeboten hatten.
Bei den Konzerten vor heimischem Publikum, wird es außerdem eine weitere Welturaufführung mit der Dekanatskantorei geben, so dass nicht nur der „Tango Credo“ mit der Deutschlandpremiere zu hören sein wird.

Begrüßung durch "Miss Liberty"
"David Geffen Hall" von innen
Lincoln Center, in der Mitte die "Met"ropolitan Opera, rechts die "David Geffen Hall"
David Geffen Hall
Das 104 Stockwerke hohe One World Trade Center ( aka Freedom Tower),  541 Meter hoch

Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.854
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.05.2017 um 13:29 Uhr
>>" Bei den Konzerten vor heimischem Publikum, wird es außerdem eine weitere Welturaufführung mit der Dekanatskantorei geben, so dass nicht nur der „Tango Credo“ mit der Deutschlandpremiere zu hören sein wird."

Hoffe wir hören hier wann und wo.
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Norfried Stumpf
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