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Kappadokien "Land der schönen Pferde"

Staufenberg | Für meine Vorweihnachtsreise, in der 1.und 2. Adventwoche, hatte ich mir eine der faszinierendsten Landschaften, nämlich Kappadokien in Zentral-Anatolien ausgesucht. Die Jahreszeit spielt dort keine Rolle, dieser skurrile Landstrich ist zu jeder Zeit schön. Die von Jahrtausenden von Vulkanen ausgeschleuderte Tuffasche legte sich auf den Basalt und brachte bizarre Formen und Skulpturen hervor, die Jedermann in eine verwunschene Feenwelt versetzen.
Dem mystischen Zauber dieses Naturwunders kann man sich nur sehr schwer entziehen. Und seit meinem letzten Besuch war die Landschaft schon nicht mehr so wie damals vor acht Jahren.
Für Reisende, die das Außergewöhnliche suchen, ist dieser Landstrich ein wahres Paradies.
Und auf Ausflügen in die einzelnen Feentäler kann man unberührte Ecken erkunden.
Das Zentrum liegt bei Göreme. Hier ist auch die größte unterirdische Stadt, bis zu teilweise 10 Stockwerke tief. Bei kriegerischen Auseinandersetzungen konnte man die komplette Stadt mit Mensch, Tieren und Hausrat in den Untergrund verlegen und war somit nicht angreifbar. Auch sind hier die meisten Kirchen, ehemals mehr als 200, aus der christlichen Aera. Einige davon sind in sehr gutem Zustand, denn Tuffstein macht dies möglich und man kann sie besichtigen.
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Die Dunkle Kirche, Barbarakirche, Apfelkirche und Neue Kirche und noch einige mehr zeigen ihre sehr schön restaurierten und sehenswerten Fresken und Felsenmalereien.
Diese Landschaft aus Tuff, Basalt und Andesitgestein zeigt in jedem Tal andere Felsformationen. Über 60 Millionen Jahre vollzog sich die Entstehung dieser typischen Landschaft und verändert sich täglich weiter.
"Katpatuka - Das Land der schönen Pferde", diesen Namen erhielt Kappadokien von den Persern, die einst hervorragende Rassepferde züchteten.
Zwischen Göreme, Ürgüp und Neveshir liegen die Täler mit den skurrilsten Felsgebilden.
Im Zelve-Tal findet man Feenkamine, die sich in zwei oder drei Köpfe teilen. Und eine Wanderung durch das "Liebestal" ist ein Erlebnis für jeden Fotofreund.
Im "Taubental" wächst zwischen den Tuff- Stelen ein hervorragender Wein und im "Tal der Mönche" steht noch ein recht gut erhaltenes Kloster.
Catalkaya, "Die drei Grazien", bilden den Abschluss der Expedition an der Straße nach Ürgüp.
Leider konnte ich nicht, wie vorgesehen, eine Ballonfahrt über die Region unternehmen. Denn wetterbedingt wurde von behördlicher Seite ein Start nicht erlaubt.
Eine Reise, von der ich mit vielen positiven Eindrücken und vielen Fotos zurückkehrte.



Kommentare zum Beitrag

Jutta Skroch
13.076
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 18.12.2016 um 12:04 Uhr
Märchenhaft, so ähnlich stelle ich mir auch Mondlandschaften vor.
Ilse Toth
35.867
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.12.2016 um 16:40 Uhr
Wunderbar! Danke für den Bericht und die herrlichen Fotos.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Monika Bernges

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Interessensgebiet: Staufenberg
Monika Bernges
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