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Seniorin aus Staufenberg spendet an die Gießener Tafel

Maria Löbel (3.v.l.) überreicht den Spendenscheck an Mitarbeiter der Gießener Tafel.
Maria Löbel (3.v.l.) überreicht den Spendenscheck an Mitarbeiter der Gießener Tafel.
Staufenberg | „Die Bedürftigen der Tafel dürfen nicht in Vergessenheit geraten.“ Die 86-jährige Maria Löbel sprach eine Mahnung aus, die bei allen Menschen, die von Armut betroffen sind sowie ihren Unterstützern, auf Zustimmung stößt. Am vergangenen Donnerstag ging die privat organisierte Spendenaktion der rüstigen Seniorin in die nächste Runde. „Vor einigen Jahren haben sich mehrere Teilnehmer an der Spende beteiligt. Heute unterstütze ich die Gießener Tafel im Alleingang.“ Mit einem Scheck über 3 000 Euro und Lebensmittel im Wert von 500 Euro erfreute sie Anna Conrad und ihr Team von der Gießener Tafel. Bei der Übergabe im Rewe-Markt in der Staufenberger Neuen Mitte erinnerte Löbel an die Bedeutung der ehrenamtlichen Hilfsorganisation: „Menschen, die sich ihren Lebensunterhalt nicht leisten können, gibt es viele in Deutschland. Sie benötigen unsere Unterstützung.“ Conrad stützte die Aussage mit aktuellen Zahlen: Rund 2 300 Bedürftige versorgen die Tafeln in Stadt und Landkreis Gießen, davon viele Familien mit Kindern. Erfreulich sei, dass sich derzeit relativ viele Bedürftige abmelden würden, da sie eine Arbeitsstelle gefunden hätten. Auch die Warteliste in Gießen hätte sich auf eine durchschnittliche Wartedauer von etwa drei Monaten verkürzt. Beunruhigend findet die Tafel-Vertreterin jedoch, dass immer mehr ältere Menschen, die trotz Rente nicht genügend finanzielle Mittel für den Lebensunterhalt aufbringen könnten, zu den Tafeln kämen. Sie bedankte sich bei Maria Löbel für die „großzügige Spende“ und wies darauf hin, dass das Geld für anstehende Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen verwendet wird.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.415
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 17:04 Uhr
Danke Herr Nudelmann für die Einstellung des Artikels.

Hier in der Onlineausgabe der Giessener Zeitung wird seit längerer Zeit immer mal wieder in verschiedenen Kommentaren zu regelmäßigen Artikeln das "für und Wieder" zu der Tafelbewegung formuliert.

Ich habe nicht das Bedürfnis mich heute grundsätzlich zu diesem gesellschaftlichen Engagement zu äußern.

Im Detail möchte ich doch anmerken, dass ich es begrüße, dass die Eine-Mann-Schau des Herrn von Evangelischen Diakonischen Werkes offensichtlich vorbei ist.

Frau Conrad und Frau Löbel - so mein Eindruck, entstanden dadurch wie sie die Fakten "härter rüber bringen" als der Funktionär Herr Claess mit seinem Schmusekurs zum herrschenden Block - sie dürften Ehrenamtliche sein. Ich fände es gut, wenn sie weiterhin anstatt des Amtskirchen"fritzen" die Tafel nach Aussen vertreten.
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von:  Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

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Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
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