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Kultur im Garten: Der Bader Damianus war zu Besuch in Daubringen

Salbenherstellung und Kräuterbeschreibung
Salbenherstellung und Kräuterbeschreibung
Staufenberg | Mittelalterliche Behandlungsmethoden wie den Starstich oder den Aderlass brachte der Bader Damianus am Wochenende nach Daubringen. Im Rahmen der Reihe „Kultur im Garten“ veranstaltete der Verein Stupor Mundi – Heiler und Handwerker – in Zusammenarbeit mit dem Verein Im-Puls. Kulturpolitischer Arbeitskreis Staufenberg e. V. ein mittelalterliches Sommerfest. Dabei informierte der Verein über die Medizin im Mittelalter, Verhütungsmethoden, die Gestaltung eines Klostergartens und die Verarbeitung der Pflanzen wie Ringelblume oder Kamille zu heilenden Salben. Außerdem wurden gegen eine Spende Met, Bier, Säfte, selbstgemachte Holunderblütenlimonade und Liköre angeboten. Bereits am Tag zuvor hatte der Verein im Daubringer Backhaus Brot und Schmierkuchen gebacken, welche nun zum Verzehr bereit standen. Erstmals konnten die Gäste „Hessenhäppchen“ probieren, wobei die bekannten Käsehäppchen anstelle von Weintrauben und Käse aus Zwiebelstücken, eingelegtem Handkäse und einem Brotstückchen bestanden.
Der Bader führte an freiwilligen Opfern – ähm, Patienten, vor, wie der Starstich durchgeführt wird, wie der neumodische
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Hedarius Quirlus – der Kopfverdreher – funktioniert, wie ein Zahn gebrochen und ein Ohrwurm entfernt wird. Mit dem Satz „Wie schon der alte Hippokrates zu mir zu sagen pflegte: Desinfektion ist das Alpha und das Omega in der Medizin“ wischte er die jeweiligen, mehr oder weniger rostigen Gerätschaften wie die Starnadel oder Zangen an seiner Gewandung ab. Dabei nahm er immer wieder einen Schluck seines selbst gebrauten Jugendtonikums, zur Stärkung, zur Lockerung der Muskeln, gegen brennende Augen oder für ein besseres Gedächtnis, bis der Trank seine Wirkung tat und die Tochter des Baders die Behandlung für beendet erklären musste, da sich der Bader in ein Kleinkind zurückverwandelt hatte. Unter dem Beifall von etwa 50 Zuschauern klärte sich die Verjüngung schließlich auf: Es handelte sich um drei Generationen der Familie Dort, nämlich Udo Dort, seine Söhne Mark und Kai und der Enkel Irvin. Marks Ehefrau Sarah spielte die Tochter des Baders, Udos Onkel Herbert und seine Ehefrau Susanne die Patienten.

Salbenherstellung und Kräuterbeschreibung
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Damianus vor dem Genuss des Jugendtonikums
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Hessenhäppchen
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Der mittelalterliche Klostergarten
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von:  Susanne Rotter

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Susanne Rotter
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