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Karen Hennig

Kommentare zu: Jobcenter: Keine Rückzahlung von Mietkautionsdarlehen aus Regelleistung!

12 Kommentare letzter Kommentar von H. Peter Herold (04.08.2012 15:55 Uhr)

Karen Hennig schrieb am 31.07.2012 um 06:37 Uhr
Liebe Hartz lV Mitglieder.
Ich benenne uns mal so ganz nett.
Mir wurde noch nicht mal ein Darlehen für die hinterlegung der
Mietkaution genehmigt.
Die Mitarbeiterin der Leistungsabt.hatte einen zuvor beantragten Umzug
in einer anderen Wohnung abgelehnt, was für mich sehr ärgerlich war. Denn bei den steigenden Mietpreisen hatte ich über 1 Jahr nach der Wohnung gesucht, die vom Preis in Frage käme. 1 Monat später kam von der selben Bearbeiterin ein Schreiben, daß mir doch die Wohnung
genehmigt wurde und dann mit der Frage...Ob es denn zu den Umzug
gekommen ist oder ob es dazu noch kommen wird. Dazu hatte ich die üblichen 10 Tage zeit zu antworten und wenn nicht droht mir Sanktionen.
Tja die Wohnung war weg und mir zum heulen. Nach langem suchen hatte
ich wieder eine gefunden. Nun war meine Kündigungsfrist der alten in 3
Tagen um. Ich aber keine Zeit zum Amt um mir das grüne Licht zu holen. Habe den Umzug aber schrftl. gemeldet. Dafür gab es dann einen
Mietstop. Das heißt das die Leistung für Unterkunft u. Heizung wie in der
alten Wohnung blieb und nicht an die neu geändert erhöhte Zahlung
angeglichen wurde.Den Mietstop habe ich nun schon seid 4 Jahren
anhaften und aus diesem Grund wurde mir die Kaution auch nicht
genehmigt. Dafür mußte ich mir anderswo nen teures Darlehen holen.
Denn der Vermieter hatte schon massiv Druck gemacht und mir schon
die Kündigung geschickt da in 1 Monat die 3 Jahre um wären wo er die
Kaution noch von mir vordern Fordern konnte.
Toll zu wissen das es für die Mietkautionszahlung eine gute Reglung
gibt die uns nicht die uns nicht die Margarine wegfrißt. Aber ich ich werd
da keine zusage für bekommen, da der Mietstop wohl so lange bestehen bleibt so lange ich in der Wohnung bleibe. Oder gibt es da einen Ausweg?

Karen Hennig schrieb am 31.07.2012 um 07:36 Uhr
Hallo Hans Peter aus Gießen,
ich mußte fesstellen, daß unsere Ausländischen Hartz IV Empfänger besser
umsorgt werden und nicht so extrem mit 1 Euro Jobs genötigt werden.
Von 18 Mietparteien bin ich die einzige die deutsch ist und habe es schon
bereut das ich hier her gezogen bin. Ich habe wenig Kontakt zu meinen
Nachtbaren, da die ja kaum deutsch sprechen. Aber was ich so erfahren
konnte ist, daß die Frauen die in meinen Alter in etwa sind wurde noch nie
ein Job geschweige nen 1 Euro Job angeboten und bekommen auch das gleiche Geld wie ich. Ich habe schon 40 Arbeitsjahre hinter mir und ich nur schwere Jobs gehabt.Habe Pelznäherin und Verkäuferin einen Facharbeiter.Viele Jahre war ich Objektleiterin Baustoffmarkt und das hat meine Knochen kaputt gemacht. So das mein Hüftgelenk und Rücken so schmerzt das ich kaum gehen kann.Alle 2 Jahr schicken mich die ständig
wechsenden Arbeitsvermittler (in 5 Jahren 14 x ein neuer) und jedem muß ich meine Lage von neuem schildern.Alle 2 Jahre werde ich zum Amtsarzt
wegen Gutachten geschickt wo jeder Arzt anders urteilt.Wenn das Gutachten aussagt das ich ja 3-6 h arbeiten könne bekomme ich umgehend einen 1Eurojob aufgedrückt wo ich dann 1 h quer durch Berlin fahre. Ich bin ja nicht Ausländerfeindlich aber die Frauen haben noch kein
Tag in Deutschland gearbeitet und werden vom Jobcenter nicht so bedrängt.Den geht es auch besser als mir wenn sie im Supermarkt vor mir
mit nen 500 E für Industrie

Karen Hennig schrieb am 31.07.2012 um 08:11 Uhr
jetzt ist mir leider nen Teil von mein Bericht abhanden gekommen.
Bin leider nicht so sicher mit dem speichern und so. naja schade.

Karen Hennig

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