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Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Dachneigung nachgebildet ,Gipsform
Dachneigung nachgebildet ,Gipsform
Reiskirchen | Vor ca.20 Jahren hat ein Pärchen Mehlschwalben in
Reiskirchen in der Uhlandstrasse 4 ein Nest unter den Giebel gebaut und im ersten Jahr schon zwei Bruten
aufgezogen. Im folgenden Jahr kamen zwei neue Nester hinzu, die aber vermutlich wegen schlechtem Baumaterial abgestürzt sind. Ich habe aus einer Leichtzement Mischung drei Nester angebracht,die im
nächsten April sofort umkämpft und alle besetzt waren.
Nach diesem Erfolg nach einigen Jahren noch drei Nester hinzugefügt ; alle besetzt.
Vor etwa einem Monat als die Schwalben schon längst im warmen Süden waren , ist die Kolonie auf
zwölf Wohnungen angewachsen.
Ich bin sehr gespannt ob sich meine Mühe gelohnt
hat , und die Kunstnester auch angenommen werden.
Bei den angefügten Fotos ist der Arbeitsablauf gut zu
sehen, und wer Fragen hat oder Hilfe braucht einfach melden.

Dachneigung nachgebildet ,Gipsform
Trennmittel Folie
Kostet ca. 10 Euro
1
erdfeuchte Mischung einfach formen
24 Stunden  trocknen, Folie entfernen
Arbeitsplatz im Freien
Serienfertigung
Schwalben haben nachgebessert
kleine Menge Acryl
ein Stahlnagel als Sicherung

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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
10.302
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 02.11.2014 um 18:29 Uhr
tolle bastelanleitung. schade das solche am haus angebrachten teile bei uns verboten sind. mietwohnung im geschaeftshaus.
Klaus Viehmann
1.313
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 02.11.2014 um 18:45 Uhr
Herr Jäger was sie da machen ist angewandter Naturschutz, tolles Projekt und sehr gute Bastelanleitung. Bei uns haben die Schwalben noch genügend Baumaterial, nur die Hauseigentümer möchten den Kot nicht auf der Fensterbank, hier fertigt unsere Gruppe Kotbretter an und macht sie unter den Nestern fest. Bei einem Bauernhaus konnten wir 56 Schwalbennester zählen, hier mussten wir ein Kotbrett von 16,5 Meter anfertigen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.11.2014 um 19:40 Uhr
Das könnten Sie m. E. patentieren lassen - zusammen mit den von Herrn Viehmann erwähnten Kotbretter ist das doch eine ganz tolle Sache !

Mein geschickter Mann ist begeistert von Ihrer Bastelanleitung !
DANKE !
Martin Wagner
2.565
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 03.11.2014 um 10:12 Uhr
Welcher Bürgerreporter meldet Herrn Jäger für einen Naturschutzpreis an? Verdient hätte er es bestimmt, denn auch Nichtorganisierte engagieren sich für den Umweltschutz. Das wird bei Preisverleihungen öfters vergessen.
Klaus Viehmann
1.313
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 03.11.2014 um 11:23 Uhr
gerade die Nichtorganisierten treiben angewandten Naturschutz, die über 100 Angestellten einer großen Dachorganisation in Berlin eher weniger.
Lothar Jäger
360
Lothar Jäger aus Reiskirchen schrieb am 03.11.2014 um 12:09 Uhr
Organisiert hört sich ein wenig nach Partei an; nix für mich.
Bin schon viele Jahre bei NABU,Vogelschutz und spende im Jahr 100 Euro für Greenpeace. In meiner vielen Freizeit als Rentner
baue ich auch schon mal Steinkauzröhren die in Streuobstbeständen angebracht werden.
Meine Hobbys (die nicht unbedingt mit der Natur harmonieren)
sind schnelle Motorräder (min.10.000 km im Jahr)
Alpin Skifahren ,und seit kurzer Zeit Jagdhornblasen bei den
Hohltalbäsern Reiskirchen. (üben,üben,üben.)
Lothar Jäger
360
Lothar Jäger aus Reiskirchen schrieb am 03.11.2014 um 12:10 Uhr
muss natürlich Hohltalbläser heißen
Martin Wagner
2.565
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 04.11.2014 um 11:12 Uhr
Herr Viehmann, entschuldigen sie, der von mir verwendete Begriff "Organisierte" ist etwas zu ungenau. Ich wollte eigentlich sagen, Naturschützer, welcher keinem Verein oder Verband angehören.

Mit Organisierten meinte ich nicht in erster Linie irgendwelche Verbandsfunktionäre, die für ihr Engagement noch Geld bekommen, sondern die Gesamtheit von den Menschen, welchen verbandsmäßig oder vereinsmäßig sich organisiert haben.
Klaus Viehmann
1.313
Klaus Viehmann aus Hüttenberg schrieb am 04.11.2014 um 11:30 Uhr
Hallo Herr Wagner, dem stimme ich zu, gerade die Arbeit, die an der Basis für Natur und Umwelt gemacht wird ist wichtig. Nicht die, die in einer großen Organisation am Schreibtisch mit über 100 Angestellten Sprüche klopfen "für Mensch und Natur".
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Lothar Jäger

von:  Lothar Jäger

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Interessensgebiet: Reiskirchen
Lothar Jäger
360
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