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Fachwerkhaus in Wetzlar
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Kommentare zum Beitrag

Klaus Lowitz
6.571
Klaus Lowitz aus Reiskirchen schrieb am 20.02.2009 um 08:15 Uhr
Ich frag mich manchmal was die Leute damals bewogen hat solch schräge Häuser zu bauen. Hatten die keine geraden Balken zur Verfügung? Interessant sieht's allemal aus. Und gute Instandhaltung.
Matthias Kahl
218
Matthias Kahl aus Gießen schrieb am 01.03.2009 um 20:00 Uhr
Die Leute waren clever, denn die Architektur des Fachwerkes bzw. die Eigenschaften des Holzes erlaubt es besonders, solche Bauwerke überhaupt erst zu erstellen. Man muss gar nicht erst nach geraden Balken suchen. Die Kunst im Fachwerk besteht darin, mit den krummen Balken so zu bauen, dass man vernüftige Nutzräume erstellen kann. Wer sagt, dass alles absolut lot-oder waagerecht sein muss? Durch diese Art des Bauens waren raffinierte Effekte recht einfach möglich und Holz ist dank seiner Eigenschaften erstens sehr belastbar und weist zweitens einen wesentlich besseren Brandschutz auf als z.B. Stahl. Holz ist ein nahezu perfekter Baustoff und lässt sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten zu.

Der Architekt und Maler Friedensreich Hundertwasser hat auch mit heute üblichen Baustoffen aus zementhaltigem Material schiefe und krumme, runde und gebogene - fantastische Bauwerke - geschaffen.

Zum Foto:
Eine sehr schöne Aufnahme mit sattem Kontrast zum Himmel.
Interessant finde ich das kleine Dach auf der schattigen Fassade über
dem Fenster im ersten Stock. Ungewöhnlich, welche zusätzliche Funktion
könnte es haben? Ein besonderes fotografisches Motiv aus dem Fachwerkbau. Prima getroffen.
Klaus Lowitz
6.571
Klaus Lowitz aus Reiskirchen schrieb am 01.03.2009 um 20:08 Uhr
Danke Matthias für die aufschlußreiche Antwort.
Tara Bornschein
7.282
Tara Bornschein aus Reiskirchen schrieb am 02.03.2009 um 08:41 Uhr
Hallo Matthias,
danke für die Blumen und die ausführliche Erläuterung ! Vielleicht hat man das kleine Dach zur Verschönerung des Hauses montiert, oder es ist aufgrund der Schräge ein zusätzlicher Witterungsschutz.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Tara Bornschein

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Tara Bornschein
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