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Fotostrecke - Lerchen über dem Rapsfeld

Reiskirchen | Gestern Abend habe ich mich an eine fotografische Herausforderung gewagt: Lerchen zu fotografieren. Laut kreischend fliegen oder "stehen" sie über dem Rapsfeld. Das Problem hierbei: sie sind meist viel zu weit weg und nur als kleiner schwarzer Punkt, selbst im Teleobjektiv, zu sehen. Nur mit extremer Bildbearbeitung und Zuschneidung der Fotos konnte ich ein paar Details herauskitzeln.

 
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Kommentare zum Beitrag

Margrit Jacobsen
8.443
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 15.05.2013 um 21:18 Uhr
Na, das ist aber super gelungen!
Jutta Skroch
11.632
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 15.05.2013 um 23:16 Uhr
Die Herausforderung hast du doch ganz gut gemeistert. Gut gekitzelt hast du auch.
Bernd Zeun
9.536
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 16.05.2013 um 10:27 Uhr
Klaus, ich bin entsetzt, wie kannst du den Gesang der Lerchen "Kreischen" nennen :-)))

Lies mal das aus den Jugenderinnerungen John Muirs (deine Bilder sind eine prima Illustration dazu)
Diese Nester, fürchte ich, mit den hübschen Eiern und jungen Vögeln, wurden genau so hoch geschätzt wie die Gesänge der fröhlichen Eltern, aber kein schottischer Junge von dem ich weiß ließ es sich nehmen, mit Begeisterung dem Gesang der Lerchen zu lauschen. Oftmals standen wir stundenlang auf einer großen Wiese in der Nähe von Dunbar und genossen ihren wunderbaren Gesang und Schwebflug. Aus dem Gras wo das Nest versteckt war, stieg das Männchen plötzlich wie abgeschossen steil nach oben, bis zu einer Höhe von vielleicht dreißig oder vierzig Fuß und, sich mit schnellen Flügelschlägen oben haltend, ergoss sich die köstlichste Melodie über uns, süß, klar und kräftig, dann plötzlich stieg es singend höher und höher, bis man es selbst an vollkommen klaren Tagen aus den Augen verlor und oft, wenn es bewölkt war, mit den Worten des Dichters gesprochen, tief in die Wolkendaunen.
Um unsere Augen zu prüfen, beobachteten wir oft eine Lerche bis sie nur noch als schwacher Punkt am Himmel zu sehen war und schließlich auch dem Scharfäugigsten unter uns entschwand. «Ich seh sie noch!» pflegten wir zu rufen. «Ich seh sie noch!» «Ich seh sie noch!» «Ich seh sie noch!», während sie höher stieg. Und schließlich blieb nur noch einer übrig, der behauptete, dass er sie immer noch sähe. Und zuletzt musste auch er zugeben, dass der Sänger ihm entschwunden war; und immer noch kam die Musik überreich auf uns herunter, von einer Höhe außerhalb unserer Sicht, was eine großartige Energie der Flügel und eine fabelhafte Stimmgewalt erforderte, denn die reiche, köstliche, weiche und doch klare Musik war noch lange zu hören, nachdem der Vogel dem Blick entschwunden war. Dann, plötzlich abbrechend, sollte der Sänger wieder erscheinen, fiel wie ein Stein geradewegs auf sein Nest hinunter, wo seine Gefährtin auf den Eiern saß.

Es war viel zu oft unter uns Jungs Brauch, eine junge Lerche kurz bevor sie flügge war aus dem Nest zu nehmen, sie in einen Käfig zu stecken und hingebungsvoll und fleißig zu füttern. Manchmal hatten wir Erfolg, sie ein oder zwei Jahre am Leben zu halten, und wenn der Frühling sie zu Leben erweckte, war es ein Jammer zu sehen, wie der eingesperrte, bebende Himmelsstürmer schnell mit den Flügeln schlug und sang, als würde er wie seine Eltern in der Luft schweben und fliegen. Damit er gesund blieb, wurde uns gesagt, müssten wir ihn mit einem Grassoden in der Größe des Käfigbodens versorgen, damit sich der arme Vogel fühlte, als wäre er auf seiner heimatlichen Wiese – einer Wiese von einem, höchstens zwei Fuß im Quadrat. Wieder und wieder versuchte er über seiner Miniaturwiese in seinem Miniaturhimmel unter der Käfigdecke zu schweben. Schließlich, von Gewissensbissen geplagt, trugen wir den innig geliebten Gefangenen zur Wiese westlich von Dunbar, wo er geboren war und setzten ihn tapfer unter Segenswünschen frei, und ihn am Himmel fliegen zu sehen und seinen Gesang zu hören war uns eine riesige Belohnung.
Klaus Lowitz
6.571
Klaus Lowitz aus Reiskirchen schrieb am 21.05.2013 um 12:34 Uhr
Bernd, danke für den schönen Text. Liest sich wunderbar. Mein Eindruck vom "kreischen" kam wohl eher daher, weil das Singen so "aufgeregt" klingt.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Klaus Lowitz

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Interessensgebiet: Reiskirchen
Klaus Lowitz
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