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Winterschmaus

Reiskirchen | Teil 5/6
Das Essen verlief sehr entspannt. Nachdem sich Johanna daran gewöhnt hatte, mit wem sie hier gerade Umgang pflegte, erfuhr sie eine Menge über die Anwesenden.

Taranis, der Hausherr, beschäftigte sich mit allem was hohe Energie beinhaltete. War es früher fast nur Blitz und Donner gewesen, waren es heute auch Kernspaltung und Kernfusion und mit großem Interesse verfolgte er die Versuche der Menschen, die Materie in immer kleinere Teilchen zu zerlegen.

Epona, Hausherrin und Beschützerin von Ställen und Wohnungen beschäftigte sich mit Pferdezucht und mit Versorgung des Gemeinwesens. Hatte sich aber auch der Falknerei gewidmet und war häufig mit ihrem Adler unterwegs. Sie entspannte gerne im Sommer in ihrem Rosengarten, den sie ebenfalls mit großer Hingabe pflegte.

Cernunnos, der einen Schmuckhelm trug, der von einem Hirschgeweih gekrönt war, kümmerte sich um die Tiere des Waldes und aller im Verborgenen lebenden Tiere aber auch um dessen Bewirtschaftung. Mit großer Sorge betrachtete er, dass die Fruchtbarkeit von Land, Pflanzen, Tierennund auch Menschen immer geringer wurde.

Lugh, Meister aller Künste, der sich nicht nur wie früher dem Handwerk widmete sondern der mittlerweile versuchte, auf magische Weise einen Quantencomputer zu bauen.
"Die Menschen sind immer für eine Anregung gut!" meinte er dazu.

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Morrigan, die mit ihren Raben die Seelen der Krieger vom Schlachtfeld holte, bedauerte unter Protest der anderen, dass es schon so lange Frieden in dem Teil der Menschenwelt gab in dem sie sich gerne aufhielt. Heute holte sie dafür dann die modernen Krieger, die in ihren Büros den Kampf gegen den Stress verloren hatten, Banker, Broker, Manager aber auch Polizisten, Feuerwehrleute und Bombenentschärfer

Neben ihr saß Nantovelta, die sich um die friedlich dahin geschiedenen Menschen kümmerte. Johanna diskutierte mit ihr über den Sinn des Todes und warum Menschen sterben müssen. Nantosvelta war ganz offensichtlich ein Paar mit

Sucellos, dem sie sehr zugetan war. Beide kümmerten sich gemeinsam um Tir na n'Og, dem Bereich dieser Welt, in dem sich die Verstorbenen Menschen aufhielten. Im Gegensatz zu ihren hellenistischen Kollegen Hades und Persephone gestalteten sie es ihren Seelen weitaus komfortabler

Meduana beschäftigte sich schon seit Äonen mit der Herstellung von Met und anderer vergorener Getränke. Ihre Kreationen waren immer wieder neu und die anderen bestätigten, dass sie immer gerne an Verkostungen teilnahmen.

Brigantia kümmerte sich um Feuer und Licht in den verschiedensten Formen: Sie stand gerne am Schmiedefeuer und schmiedete selbst Waffen, Messer und anderes Gerät, sie kochte gerne am Herdfeuer und sie kümmerte sich um das geistige Feuer der anderen, indem sie sie mit kniffeligen Rätseln und Aufgaben auf Trab hielt. Eine weiteres Interesse galt der Entwicklung von Lernmethoden in der Menschenwelt.

Die Zeit verging wie im Fluge und es wurde draußen schon wieder dunkel.

"Und wenn ich jetzt das was ich von Euch hier erfahren habe weiter erzähle?" fragte Johanna.

"Dazu wirst Du keine Gelegenheit haben, denn wenn Du uns verläßt, wirst Du alles was hier geschehen ist vergessen" antwortete ihr Epona.

--- Fortsetzung folgt ---

Hier hat mich neben wissenschaftlichen Erkenntnissen über die keltische Götterwelt und Raimund Karl mit seinen Forschungen zur keltischen Sozial- und Familienhierarchie auch noch Piers Anthony mit seinen Inkarnationen inspiriert

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.449
Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.12.2012 um 13:53 Uhr
Immer wieder spannend ihre Werke zu lesen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Ulrike J. Schepp

von:  Ulrike J. Schepp

offline
Interessensgebiet: Reiskirchen
Ulrike J. Schepp
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