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Der Klimawandel tötet - Apfelbaumsterben durch einen Pilz

Reiskirchen | Geisenheim

Die Forschungsanstalt für Wein- und Gartenbau Geisenheim hat das allerorten festzustellende Apfelbaumsterben in Süd- und Mittelhessen weitgehend aufgeklärt.

Der Übeltäter ist der Pilz mit dem lateinischen Namen "Diplodia mutila" dessen Wachstumsbedingungen sich in dem genannten Gebiet durch den voran schreitenden Klimawandel stark verbessert haben.

Der Pilz befällt vor allem Stämme und starke Äste von Apfelbäumen und sorgt dafür, dass das wasserleitende Gewebe zwischen Rinde und Holz abstirbt. Die Rinde löst sich, platzt auf und man kann das darunter liegende Holz sehen.

Bei noch lebenden Ästen ist diese abgestorbene Zone unter der Rinde deutlich erkennbar, wenn man einen Span der Rinde samt einem Teil des Holzes abschneidet.

Mit dem Ausbreiten der Krankheit verliert der Baum auch die Fähigkeit, Wunden zu verschließen, sodaß bei jeder Beschädigung weitere Fäulniserreger eindringen und ihn weiter schädigen können.

Diese für den Baum tödliche Erkrankung tritt hauptsächlich in den für unsere Gegend so charakteristischen und ökologisch wertvollen Streuobstwiesen auf.

Im Erwerbsobstbau werden so viele gegen Pilze wirkende Mittel gespritzt, dass auch Diplodia mutila nur schwer fuß fassen kann, sodaß die Erkrankung dort eher sehr selten auftritt.

Zusammen mit dem Land Hessen hat die Forschungsanstalt ein Faltblatt herausgebracht, in dem weitere Informationen, Verhaltensempfehlungen und Links zu den Forschungsergebnissen enthalten sind.

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von:  Ulrike J. Schepp

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