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Massenkarambolage auf der A5

Reiskirchen | Grünberg | Rabenau | Homberg (Ohm) | Mehrere Rettungswagen die hintereinander mit Blaulicht und Martinshorn kurz nach 14:30 Uhr durch Reiskirchen rasten ließen nichts gutes ahnen. Die Nachrichten die danach über den Verkehrsfunk gingen ließen das zur Gewissheit werden:

Auf der A5 Richtung Norden, nahe der Abfahrt Homberg/Ohm, hatte sich ein Auffahrunfall mit mehr als 30 Fahrzeugen, darunter auch 2 Motorräder, ereignet. Mehr als 20 Personen wurden schwer verletzt, mehrere leicht. Ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr kam bei der Anfahrt zur Unfallstelle ebenfalls von der Fahrbahn ab, dabei wurden 3 Feuerwehrleute verletzt, zwei davon schwer.

In der Folge ereignete sich in Höhe der Reinhardsheiner Raststätte ebenfalls ein Unfall mit mehreren Schwerverletzten, bei dem u.a. ein Säugling wiederbelebt werden musste.

Insgesamt waren 4 Rettungshubschrauber und fast die gesamte Rettungswagenflotte der umliegenden Krankenhäuser und Notdienste unterwegs.

Da auch die Fahrbahn in Richtung Süden teilweise wegen dem Abtransport der Verletzten gesperrt werden musste weil auf dem Trümmerfeld der anderen Fahrbahn kein Durchkommen war, bildete sich auch in Fahrtrichtung Frankfurt ein fast 30km langer Rückstau bis Höhe Alsfeld.

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In Richtung Kassel war die Autobahn für Stunden voll gesperrt, die Fahrzeuge wurden großräumig über das Reiskirchener Dreieck, das Gießener Nordkeuz und die B3/B3a Richtung Kassel umgeleitet.

Wie an dem stark erhöhten Fahrzeugaufkommen in Reiskirchen zu bemerken war, benutzten auch viele Kraftfahrer die B49 zwischen Reiskirchen und Alsfeld sowie auch in Gegenrichtung als Umfahrung der langen Staus.

Über die Unfallursachen und den genauen Hergang herrschte zunächst noch Unklarheit.

Quellen:
Eigene Anschauung an der A5 bei Winnerod und B49
Verkehrsdurchsagen von HR3

Nachtrag
Die amtliche "Bilanz" zu den Unfällen findet sich HIER

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von:  Ulrike J. Schepp

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Interessensgebiet: Reiskirchen
Ulrike J. Schepp
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