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Wer kennt dieses Handwerkszeug ?

von Lothar Jägeram 21.01.20111013 mal gelesen9 Kommentare
Reiskirchen | Ein schweres Arbeitsgerät aus massivem Holz
mit speziellen Holzverbindungen,
hergestellt im Jahr 1795.
Breite und Höhe ca. 80cm.
Vermutlich diente es zum Ausrichten von
Tierhaaren oder Pflanzenfasern vor der Weiterverarbeitung.
Die in Reihe angebrachten,handgeschmiedeten Metall-
spitzen sind mit einer Metall Halteplatte verbunden.

 
 
 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Mathias Engelhart
5.319
Mathias Engelhart aus Gießen schrieb am 22.01.2011 um 00:09 Uhr
Tja, also wenn das nicht das gute alte Schlambeisen ist, dann weiß ich auch nicht^^
Astrid Patzak-Schmidt
3.415
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 22.01.2011 um 06:49 Uhr
Oder zum Flachsziehen?
Bernd Zeun
9.678
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 22.01.2011 um 09:09 Uhr
Sage ich auch, eine Flachshechel. Ein schönes Stück, auf dem Speicher gefunden, Herr Jäger?
Bernd Zeun
9.678
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 22.01.2011 um 09:48 Uhr
Nachdem ich mir die folgende Seite angesehen habe, neige ich doch mehr zu einer Riffel, einem Werkzeug, um die Samenkapseln des Flachs vor der Verarbeitung zu entfernen, auch wenn das gezeigte Gerät dafür recht viele Zähne hat. Die Hechel hat mehrere Reihen Zähne versetzt hintereinander. http://www.hcilab.org/albrecht/flachs-web/Verarbeitung/verarbeitung.html
Astrid Patzak-Schmidt
3.415
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 22.01.2011 um 10:10 Uhr
Aber es hat mit Flachs zu tun, da bin ich ziemlich sicher.
Wer sich die Flachsverarbeitung im Hessenpark mal angesehen hat, kommt sicherlich auch zu dieser Meinung.
Hugo Gerhardt
6.688
Hugo Gerhardt aus Gießen schrieb am 22.01.2011 um 10:59 Uhr
Ein Riesenläuserechen, ganz sicher.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 24.01.2011 um 14:38 Uhr
Das ist ein Hechel.

Auf das flache Ende setzte man sich drauf, dann konnte man die Flachsfasern oder die Wolle oder Bastfasern durchziehen und auskämmen.

Wolle wurde allerdings eher mit den Fruchtständen der Karde ausgekämmt - woher auch der Begriff "kardieren" kommt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Karde
Bernd Zeun
9.678
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 27.01.2011 um 21:01 Uhr
Dass man sich auf das flache Ende gesetzt hat kann ich mir schlecht vorstellen, weil dann der Arbeitsabstand zu dem Kamm extrem kurz und das Arbeiten entsprechend unbequem und anstrengend wäre.
Ich denke, der flache Teil wurde über die drei Löcher darin an einer Werkbank oder Tisch befestigt und der Flachs davor stehend oder sitzend durch den Kamm gehechelt. Und wenn das mehrere gleichzeitig taten wurde dabei getratscht und gelästert und 'durchhecheln' wurde Synonym für 'sich über Jemand abfällig äußern'.
Lothar Jäger
331
Lothar Jäger aus Reiskirchen schrieb am 03.02.2011 um 11:06 Uhr
Möchte mich ganz herzlich bedanken
für die vielen netten Kommentare und Hinweise.
Habe das Teil unter Sammeln und Seltenes
und alte bäuerliche Werkzeuge bei Ebay
an ein Heimatmuseum im Landkreis verkauft.
Nach einigen Recherchen wurde der Artikel
Flachshechel oder Flachsriffel genannt. DANKE
Hallo Lieber Leser
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Lothar Jäger
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