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Momo ist tot - Sie erlag heute am 11.11.2010 ihren Verletzungen

von Gerda Baueram 11.11.20101769 mal gelesen8 Kommentare
am 11.11.2010 um 14.00 Uhr erlag Momo ihren Verletzungen
am 11.11.2010 um 14.00 Uhr erlag Momo ihren Verletzungen
Reiskirchen | Heute am 11.11.2010 haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass die kleine Momo am selben Tag um 14. 00 Uhr gestorben ist. Wir sind fassungslos und sehr, sehr traurig. Es sah alles so gut aus. Momo hatte sich stabilisiert, war munter, liebte es gestreichelt zu werden. Sie genoss sichtlich die liebevolle Pflege und die sichere Obhut bei der Familie von Perponcher, die sich rührend um die kleine Momo kümmerte. Unser Mitgefühl gilt ganz besonders der Familie von Perponcher und der Finderin von Momo. Der einzige Trost für uns alle ist, dass Momo die letzten Wochen ihres Lebens in einer liebevollen Umgebung sein durfte, nicht am Feldrand elendiglich und ohne menschliche Hilfe sterben musste. Dank der Anteilnahme und der finanziellen Unterstützung so vieler Menschen war gerade ein OP-Termin für Januar 2011 geplant worden. Wir waren alle so froh und voller Hoffnung. Die Resonanz auf unseren Spendenaufruf war überwältigend. So viele liebe Menschen nahmen Anteil an Momos Schicksal, riefen an, schickten Emails und eine große Anzahl Spenden ging für Momo ein. Und dann ging es für alle völlig überraschend doch
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ganz schnell. Momos Zustand verschlechterte sich heute früh plötzlich rapide. Momo kam sofort in die Tierarztpraxis, bekam Infusionen und Medikamente, wurde über mehrere Stunden intensivmedizinisch behandelt. Nachdem sich ihr Zustand wieder stabilisiert hatte, konnte Momo zurück zur Familie von Perponcher. Momo schien eine erneute Krise überwunden zu haben, alle atmeten auf. Plötzlich kippte ihr Zustand erneut. Der kleine geschundene Körper konnte es einfach nicht mehr schaffen. Momo lag friedlich in den Armen von Madita von Perponcher als sie dann doch plötzlich verstarb. Die massiven Verletzungen im Bauchbereich, die ihr durch Tritte zugefügt wurden, waren allen Bemühungen zum Trotz wohl doch zu schwer. Es war ein Mensch, der ihr das angetan hat. Durch die Veröffentlichung in der Presse wissen wir von einem ähnlichen Fall. Im Spätsommer 2010 wurde bereits eine andere Katze in Inheiden genauso brutal und herzlos zusammengetreten. Ihr Becken war völlig zertrümmert. Sie konnte gerettet werden. Es gibt erste Hinweise aus der Bevölkerung, denen wir jetzt nachgehen. Wir hoffen sehr den Täter zu fassen, um ihn für seine feige Tat zur Verantwortung zu ziehen. Diesem Einen stehen aber so viele andere Menschen gegenüber, die Anteil an Momos
letzte Eindrücke von Momo  vom 8.11.10
letzte Eindrücke von Momo vom 8.11.10
Schicksal nahmen, die ihr helfen wollten. Bei all denen, die uns angerufen, die uns gemailt und die für Momo gespendet haben, bedanken wir uns ganz herzlich. Zugleich sind wir unendlich traurig, dass Momos kleines Leben so brutal ausgelöscht wurde. Kleine Momo, wir hätten Dir so gerne ein schönes Leben gewünscht. Aber es war Dir nicht vergönnt. Nun wirst Du im Garten der Familie Perponcher Deine letzte Ruhe finden. Die Spenden waren für Momo gedacht und nur für sie. Wir wollten ihr die Operation ermöglichen und nichts anderes als helfen, Momo zu retten. Deshalb unsere Bitte an die Spender, teilen Sie uns Ihre Bankverbindung mit, damit wir die Spenden zurück überweisen können.

Die Geschäftsstelle von Sorgenfelle e . V. in 35460 Staufenberg, Staufenberger Strasse 16 ist telefonisch unter Tel: 06406 – 77 51 202 oder per Mail an
sorgenfelle@unitybox.de zu erreichen

am 11.11.2010 um 14.00 Uhr erlag Momo ihren Verletzungen
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letzte Eindrücke von Momo  vom 8.11.10
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to young to die - wir sind unendlich traurig
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goodbye kleine Momo - wir werden Dich nie vergessen
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Kommentare zum Beitrag

8
Antje Weber aus Hungen schrieb am 11.11.2010 um 23:48 Uhr
Das ist unendlich traurig!
Ich hoffe, dass dieser Mensch gefunden wird!!
KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 12.11.2010 um 08:11 Uhr
Manchmal wünschte ich mir, dass Tiere in der Rechtssprechung nicht als "Gegenstände" gelten würden. Mein Beileid gilt den Hinterbliebenen.
Simone Linne
5.040
Simone Linne aus Gießen schrieb am 12.11.2010 um 09:36 Uhr
das einzig tröstliche an dieser gräßlichen geschichte ist, dass die letzte zeit momos voller geborgenheit war! ich bin sehr traurig; über einen sinnlosen tot und wütend auf die verursacher. was ich denen wünsche, kann ich hier nicht schreiben ...
Sabine Mayer
599
Sabine Mayer aus Pohlheim schrieb am 12.11.2010 um 12:06 Uhr
Eine traurige Geschichte. Die Strafen für Tierquäler sind einfach zu gering.
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 19.11.2010 um 21:23 Uhr
Arme Momo.....wozu ?
Warum musstest Du sterben ?
Warum nur hast Du es nicht geschafft ?
Wie sinnlos das alles ist :-(((
Friedel Steinmueller
2.461
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 20.11.2010 um 12:52 Uhr
Ist es denn wirklich so sicher, daß diese Katze einem Tierquäler zum Opfer fiel?
Bitte nicht falsch verstehen, liebe Leser!
Aber die Beschreibungen der Verletzungen hegen den Verdacht eines Zusammenpralls mit einem Auto.
Friedel Steinmueller
2.461
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 20.11.2010 um 12:58 Uhr
Sollte es aber wirklich ein Tierquäler gewesen sein, dann wäre es ein unbeschreiblich sadistischer Mensch, den man mit allen Mitteln der Justiz zur Rechenschaft ziehen muß.
Angelika Petri
1.755
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 11.02.2011 um 08:28 Uhr
diese Geschichte habe ich eben erst mit Tränen in den Augen gelesen, - arme kleine Momo - furchtbar wenn dir das ein Mensch angetan hat, was fühlen diese Menschen wenn sie dies tun?Können sie überhaupt Mitleid mit anderen Wesen empfinden?
ich frage mich bei solchen Geschichten immer; wie verroht ist unsere Welt, welche Spuren hinterlässt unsere Zivilisation?
Leider erwischt man solche Täter meist nur durch Zufall, oder durch aufmerksame Mitbewohner, die ein besonderes Auge auf menschliches Verhalten lenken.
Momo hätte, wie viele - nicht auf solche Weise sterben müssen - wenn wir alle besser hinschauen.
Um sie tut es mir entsetzlich Leid. Ja, so ein Tod ist wirklich sinnlos.
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