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Babykatze Momo, ein brutaler Fall von Tierquälerei

von Gerda Baueram 07.11.20101581 mal gelesen7 Kommentare
misshandelte kleine Momo
misshandelte kleine Momo
Reiskirchen | Die kleine ca. 9 Wochen alte Katze (geb. ca. Ende August 2010) ist am 27.10.2010 von einer Spaziergängerin am Rand eines Feldes bei Inheiden gefunden worden. Sie wurde durch massive Tritte in den Bauch auf übelste Weise misshandelt. Momo befand sich in einem jämmerlichen Zustand. Sie war vollkommen dehydriert und ausgehungert, hatte überall Prellungen. Aufgrund mehrerer Beckenfrakturen sowie einer Fraktur des rechten Oberschenkels konnte die Kleine nicht mehr laufen. Durch Tritte in den Bauch war ihre Bauchdecke vollkommen zerstört worden, die inneren Organe wölbten sich vor. Momo wurde regelrecht zusammengetreten!

Die Finderin brachte Momo sofort zum Tierarzt. Dort wurde sie in einer zweistündigen Operation notfallmäßig operiert. Danach kam Momo zur Familie Perponcher, die sich sofort bereit erklärte die Pflege für die geschundene kleine Katze zu übernehmen. Momo muss derzeitig in einem Käfig leben, da sie weder laufen noch springen darf. Trotz all der Schmerzen und schlimmen Erfahrungen ist Momo total zutraulich und überaus dankbar für jede Streicheleinheit. Sie schnurrt sofort los, möchte spielen und frisst sehr gut. Dieser starke Lebenswille des kleinen Kätzchens rührt jeden, der sie sieht.
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Daher soll Momo die Chance bekommen durch eine weitere aufwändige Operation wiederhergestellt zu werden. Dazu muss ein spezielles Netz in die Bauchdecke implantiert werden, damit sich die Bauchdecke wieder schließen kann, der Oberschenkelkopf muss entfernt werden. Ohne Operation hat Momo keine Chance. Diese Operation kostet viel Geld. Daher bitten wir dringend um Spenden für die Behandlung von Momo. Jeder noch so kleine Betrag kann helfen, die Kosten aufzubringen.

Spendenkonto TSV Sorgenfelle
Stichwort: Momo
Sparkasse Giessen
BLZ 51350025
Konto: 205 004 644

www.tsv-sorgenfelle.de

Wer hat diesen Vorfall beobachtet bzw. kennt die Täter? Wir möchten diese Tierquäler unbedingt zur Verantwortung ziehen. Es ist unglaublich was Menschen unschuldigen, wehrlosen Tieren antun können. Bitte melden Sie sich unter Tel: 06401-4895 bzw. per Email: gus.bauer@t-online.de. Alle Angaben werden vertraulich behandelt.

misshandelte kleine Momo 1
misshandelte kleine Momo 
beinahe totgeprügelt
beinahe totgeprügelt 
Momo darf nicht springen, muss z. Zt. im Käfig leben
Momo darf nicht... 

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Kommentare zum Beitrag

Siegfried Bauer
63
Siegfried Bauer aus Reiskirchen schrieb am 07.11.2010 um 23:21 Uhr
Klein Momo,
ich wünsche Dir alles Gute.
Es ist nicht zu fassen, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sind.
Aber und davon bin ich überzeugt, es wird Menschen geben, die helfen werden.
Nicole Kocaoglu Schmidt
710
Nicole Kocaoglu Schmidt aus Heuchelheim schrieb am 08.11.2010 um 10:14 Uhr
Woher weiss man denn, dass diese Verletzungen durch eine Mißhandlung entstanden sind???
Die Katze wurde doch so gefunden.
Verletzungen dieser Art können genauso durch einen Autounfall verursacht worden sein. Gerade verunfallte Tiere legen oftmals unter Schock noch große Strecken zurück.
Nur aufgrund dieser Verletzungen auf eine Mißhandlung zu schließen ist doch sehr weit hergeholt.
Das ein solches Trauma durch ein Auto hervorgerufen wurde ist doch viel wahrscheinlicher.
Gerda Bauer
372
Gerda Bauer aus Reiskirchen schrieb am 08.11.2010 um 11:01 Uhr
die behandelnden Tierärzte haben gesagt, dass es sich eindeutig um Verletzungen durch Tritte handelt und nicht durch einen Autounfall. Liebe Frau Schmidt, wir prüfen Aussagen immer sehr genau und haben das in diesem Fall auch getan.
8
Antje Weber aus Hungen schrieb am 09.11.2010 um 00:19 Uhr
Gut, dass die Kleine rechtzeitig gefunden wurde und was für ein Glück, dass sie von jemandem gefunden wurde, der nicht einfach weg geschaut hat!
Ich hoffe, dass Momo wieder ganz gesund wird!
Jenny Burger
1.588
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 09.11.2010 um 16:48 Uhr
Oh liebe Momo, wie gut, dass Du gefunden wurdest von einem tierlieben Menschen, der sich Deiner angenommen und Dich nicht einfach hat liegen lassen. Du musst Furchtbares ertragen haben. Ich glaube leider gerne, dass es sich um Misshandlungen handelt, wenn ein TA bei persönlicher Begutachtung sowas aussagt. Sie ist nicht die erste Katze hier im Raum Giessen, die misshandelt wurde. Leider gibt es hier viel mehr Tierquäler als man glaubt, nur nicht immer steht das in der Zeitung.
Momo, halte durch, Du schaffst das, Du hast jedmögliche Unterstützung. Ich drücke Dir die Daumen.
Ilse Toth
33.270
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 11.11.2010 um 20:14 Uhr
Das ganze, unsagbare Elend der Tausenden und Abertausenden von herren- und heimatlosen Katzen könnte erheblich eingedämmt werden, wenn die zuständigen Damen und Herren der Kommunalpolitik endlich das tun würden, was Tierschützer schon seit langer Zeit fordern! Kastrations- und Kennzeichnungpflicht für Freigängerkatzen! Auch Politiker haben Augen im Kopf und sehen die armseligen Niemandskatzen! Was hat denn das neue Tierschutzgesetz mit Verfassungsrang den Tieren gebracht? Von der Politik erwarte ich Ethik und Moral auch für die Tiere! Der ehrenamtliche Tierschutz ist völlig überfordert, dieses Elend wirksam zu bekämpfen! Unzählige Menschen versuchen den heimatlosen Katzen bis zur physischen und psychischen Grenze zu helfen, sie einzufangen, kastrieren und behandeln zu lassen sowie Futterplätze einzurichten. Dafür sind keine Steuergelder da! Das müssen Tierschützer aus eigener Tasche zahlen. Es ist eine Kulturschande! Für die kleine Katze viel Glück.
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