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3 Premieren am Inheidener See

von Klaus Lowitzam 26.04.2010486 mal gelesen1 Kommentar
Reiskirchen | An diesem Wochenende, genauer gesagt am Sonntag den 25. April war es endlich wieder so weit: ich packte mein Surfboard und fuhr zum Inheidener See zum SUPen (stand-up-paddle-surfen). Bereits im März gab es schon einige schöne Tage mit angenehmen Temperaturen an denen die Seen in der Umgebung aufgetaut waren. Aber irgendwie war ich noch zu träge und ich konnte den inneren Schweinehund nicht überwinden, und mit dem Surfboard zum paddeln fahren. An diesem Wochenende, bei Temperaturen von bis zu 25°C, gab es jedoch keine Ausreden mehr und ich mußte aufs Wasser.

Es war also meine allererste Paddelsession in 2010. Die 2. Premiere war mein Surfboard: ich nahm mein im Januar von privat erworbenes Oxbow-Surfboard mit Karbonpaddel zum See. Die dritte Premiere stellte meine Begleiterin dar: Tara kam mit ihrem von der Bootsmesse in Düsseldorf erworbenen Board mit zum See, um auch für ihr Board die Wassertaufe zu feiern.

Es war ein sehr gelungener Nachmittag auf dem Wasser. Das Oxbow-Board ist mit 11' (' = Fuß) zwar genauso lang wie mein anderes Brett von NSP aber mit 27,5" (" = Zoll) um fast 12 cm schmäler.
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Es ist somit schnittiger, was man beim paddeln sofort merkt. In Kombination mit dem ultraleichten Karbonpaddel ist es eine richtige Rennmaschine. Konnte man mit dem NSP gemächlich dahin cruisen wie in einem fetten Benz so ist das Oxbow der Porsche unter den Bretter. Drei bis vier kräftige Paddelzüge reichten und man hatte ein Speed drauf wie ich es mit dem NSP nie erreicht hätte. Diese geringere Breite für höhere Geschwindigkeit hat aber ihren Preis: geringere Stabilität. Das neue Board ist deutlich kippeliger als das alte. Im Stehen oder ganz langsamen fahren ist die Körperspannung sehr hoch um die Balance auf dem Brett zu halten. Bei höherer Geschwindigkeit ist die Stabilität jedoch sehr hoch. Die geringere Stabilität merkte ich sofort bei den kleinen Wellen die die DLRG mit ihrem Motorboot auf dem Wasser erzeugte. Und so passierte es in einem Moment, als ich mich mit Tara, die hinter mir paddelte, unterhielt. Ich verlor ganz plötzlich das Gleichgewicht und sprang reflexartig vom Brett ins 13° kalte Wasser und das in voller Montur, mit Badehose, T-Shirt und aufgesetzter Sonnenbrille.

Von der Optik her ist das Oxbow-Surfboard im Retrolook gehalten was mir persönlich sehr gut gefällt. Die Verzierungen auf der Oberseite und das knallige Orange reflektieren den Surferspirit der 60er Jahre, als surfen noch richtig kultig war.

Meine Begleiterin Tara machte eine klasse Figur auf ihrem neuen Surfboard (was man sogar wörtlich verstehen kann). Sie paddelte wie eine geübte Surferin und sah im Bikinioberteil aus als würde sie irgendwo vor der Küste von Hawaii surfen. Ihr Board ist ein 10'2" der Marke Bugz mit längenverstellbarem Alupaddel. Ich habe es auch kurz ausprobiert. Es gleitete hervorragend übers Wasser und fühlte sich wie mein NSP-Board an. Einzig das Paddel fühlt sich recht schwer an, was man nach längerer Zeit in den Oberarmen zu spüren bekommt.

Wenn das Wetter so bleibt wie es jetzt ist, wird es nicht mehr lange bis zur nächsten SUP-Session dauern. Ich freu mich schon drauf, denn ich hab gestern Blut geleckt.

 
 

Kommentare zum Beitrag

Tara Bornschein
7.125
Tara Bornschein aus Reiskirchen schrieb am 26.04.2010 um 21:03 Uhr
Ich danke dir für den tollen Beitrag und deinen Komplimenten :-) Es war wirklich eine rund um gelungene SUP- session! Freu mich schon auf´s nächste Mal und dann dürfen wir auf gar keinen Fall die Kamera vergessen;-)
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Klaus Lowitz
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