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Scharfe Kurven in Kroatien - ein Reisebericht des CMT- Racingteams

von Tobias Grimmam 15.04.20101896 mal gelesen1 Kommentar
Reiskirchen | Im Zuge der Saisonvorbereitung 2010 machte sich das CMT- Racingteam um den Reiskirchener Fahrer Tobias Grimm auf in Richtung Süden. Mit von der Partie waren Alex Schul aus Mücke, Harald Rühl aus Langd, Matthias Pfisterer aus Ruppertsburg und „last but not least“ Wolfram Heger aus Grünberg. Um einigermaßen stabile Trainingsbedingungen zu haben, nahmen sie den weiten Weg nach Rijeka, Kroatien in Kauf. Auf der ehemaligen Grand Prix Strecke des Automotodromo Grobnik findet alljährlich im März ein viertägiges Renntraining statt. Diese Strecke bietet selbst bei niedrigen Temperaturen viel Haftung und durch die südliche Lage in Nähe der kroatischen Adriaküste sind die Wetterbedingungen im Frühjahr häufig schon erheblich besser als in heimatlichen Gefilden.

Die Entfernung dorthin beträgt von Gießen aus ca. 980Km. Dabei führt die Route über Würzburg, Nürnberg, Rosenheim, am Chiemsee vorbei, in Richtung Salzburg, dann durch Österreich, welches man in der Nähe von Villach verlässt, an Sloveniens Hauptstadt Ljubljana vorbei in Richtung Rijeka. Wenn man wie die Mittelhessen mit einem Anhänger unterwegs ist und sich so strikt wie die Rennfahrer aus dem Raum Giessen an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, dann benötigt man für diese Strecke ca.12 – 13 Stunden.

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Im Süden angekommen, erwarten einen vier abwechslungsreiche Tage auf der Rennstrecke.
Mit ausreichend Zeit für freies Fahren können dann noch einige Kleinigkeiten am Motorrad ausgetestet werden. So probiert man hier vielleicht eine andere Bremspumpe aus, oder verändert da etwas am Fahrwerk um die Auswirkungen auf das Fahrverhalten zu testen. Auch können sich hier evtl. kleine Fehler offenbaren, die, wenn sie beim ersten Rennen der Saison auftreten würden, immense Auswirkungen haben könnten. Beispielsweise ein leckes Motorengehäuse könnte einem schon den Spaß am ersten Rennwochenende verderben. Doch getreu dem Motto: „ Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.“ können evtl. auftretende Defekte am Motorrad bis zur ersten Bewährungsprobe behoben werden. Neben der frei verfügbaren Fahrtzeit werden vom Veranstalter Sprintrennen und ein Zweistundenrennen auf die Beine gestellt. Damit bietet der Organisator dann auch den nötigen Nervenkitzel.
Für das leibliche Wohl nach einem achtstündigen Tag auf der Rennstrecke ist im Fahrerlager auch gesorgt. Es existieren zwei kleine Grillhäuser, die von Salat über Fleischplatte bis zum landestypischen Chiwapchichi alles bieten. Oder man macht es sich, so wie die Racer aus dem Hessenland mit eigenem Grill vor dem Wohnmobil oder dem mitgebrachten Pavillon gemütlich. Dort lässt man dann im kroatischen Sonnenuntergang den Tag bei Grillwurst und einem kühlen Licher Bier nochmals Revue passieren.
Nach vier solchen Tagen und rund 1000 Trainingskilometern sind die heimischen Rennfahrer dann bestens auf die kommende Saison vorbereitet. Die Freude auf das erste Rennwochenende im Seriensport des Jahres 2010 ist groß. Dieses findet am 24./25. April auf dem Nürburgring statt. Für mehr Informationen zur Rennserie oder den heimischen Fahrern: www.cmt-racing.de
Dort finden Sie in Kürze in der Rubrik: „Galerie“ auch ein Video von der Rennstrecke.

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
24.421
Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.04.2010 um 12:04 Uhr
Gut geschriebener Beitrag.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Tobias Grimm

von:  Tobias Grimm

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