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Die sup-surf-Tour die keine war

Der zu dieser Jahreszeit zugefrorene Stausee
Der zu dieser Jahreszeit zugefrorene Stausee
Reiskirchen | Ich stand schon lange nicht mehr in heimischen Gewässer auf einem Surfbrett. Die relativ milde Temperatur und die Windstille heute Morgen machte mir richtig Lust mit meinem großen Paddleboard zum See zu fahren und ein paar Runden zu paddeln. Ich war voller Stoke (ein Zustand den nur Surfer kennen, in deutsch schwer zu übersetzen und zu beschreiben - ähnlich einem Rausch, einer Begeisterung die man hegt für seine große Passion, das Surfen), Elan und hochmotiviert als ich das Brett auf's Auto packte und los fuhr. Mein Lieblingsspot zum paddeln ist die Nidda-Talsperre bei Schotten im Vogelsberg. Am See angekommen, herrschten die gleichen guten äußeren Bedingungen, ca. 1-2 °C und absolute Windstille. Aber was war mit dem See los: der war total zugefroren!! Meine sup (stand-up-paddle)-Session fiel damit ins Wasser (oder ins Eis könnte man sagen, da das Wasser im See ja seinen Aggregatszustand geändert hatte). Vor lauter Vorfreude hatte ich total vergessen, daß auch die hessischen Seen dazu neigen den Naturgesetzen zu gehorchen (im Winter zuzufrieren). Zum heimfahren hatte ich noch keine Lust, ich war optimal
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Vogelsberg (170)surfen (27)SUP (5)See (130)Niddatalsperre (9)
warm angezogen und die Landschaft war herrlich. Also entschied ich mich eine Runde um den See zu laufen. Es war letztendlich ein sehr schöner Spaziergang bei dem ich mir richtig viel Zeit gelassen habe. Ich bewunderte die schöne Natur, machte zahlreiche Fotos mit dem Handy (hätte ich doch meine Canon-Ausrüstung mit genommen...), einige davon twitterte ich gleich ins Internet und hörte Musik. Obwohl ich an diesem Tag nicht auf dem Board stand, fuhr ich total zufrieden gen Heimat. Einen kurzen Stopp machte ich noch in Laubach, wo ich mir in einem Cafe als Krönung der Tour einen Tee und Kuchen gönnte.

Ich danke Gott für diesen kleinen gelungenen Ausflug, die wunderbare Landschaft die trotz der kalten Jahreszeit eine Faszination auf mich ausübt, den Schnee und das Eis, die zahlreichen Vögel die ich gesehen habe, für die tolle Musik von Depeche Mode die ich dabei gehört habe, für das Cafe dessen heimelige Wärme so gut getan hat, für den Pfefferminztee der mich den Lärm der Welt vergessen ließ, für die Schokosahnetorte die meinen Gaumen entzückte, aber auch für die deutschen Autofahrer, die doch noch zusammen halten und mich per Lichthupe vor dem Blitzer in Wetterfeld warnten (aber ich fuhr eh angemessen da ich alle Zeit der Welt hatte).

Um die recht mauen Handyfotos ansehnlicher zu machen, habe ich sie bearbeitet. Hoffe sie gefallen.

Der zu dieser Jahreszeit zugefrorene Stausee 1
Der zu dieser Jahreszeit... 
Fertig zum los fahren 1
Fertig zum los fahren 
Bei Einartshausen lege ich immer einen Stopp ein um das Panorama zu genießen 1
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Das wird heut wohl nix mit paddlesurfen... 1
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Das Eis das ans Ufer gedrückt wird ist gut 10 cm dick 2
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Da haben sich schon viele Verliebte verewigt. Beim spazieren um den See entdeckt. 1
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Traumhafte Winterlandschaft im Vogelsberg 2
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So kann man es sich gut gehen lassen: Pfefferminztee und Schokosahnetorte in einem warmen und angenehmen Ambiente mit Blick auf mein Auto mit Surfboard auf dem Dach. 1
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Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
19.603
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 21.01.2010 um 19:41 Uhr
Zu jeder Jahreszeit ist eine Wanderung um den Niddasee schön. Und die Geschichte dazu ist sehr gut geschrieben. Bitte mehr!
Klaus Lowitz
6.571
Klaus Lowitz aus Reiskirchen schrieb am 22.01.2010 um 15:05 Uhr
Das finde ich auch Frau Wittich, der See ist das ganze Jahr ueber schoen. Aber jetzt im Winter sind kaum Spaziergaenger unterwegs.

Danke fuer das Kompliment
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von:  Klaus Lowitz

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Klaus Lowitz
6.571
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