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"Mother's Milk" spielen "Red-Hot-Chili-Peppers"-Songs in Reiskirchen

Reiskirchen | Die „Red Hot Chili Peppers“ in Reiskirchen? Nicht ganz, aber fast. Denn am Freitagabend hat es im Reiskirchener Bürgerhaus die geballte Ladung „Peppers“-Songs von der Gießener Bad „Mother’s Milk“ gegeben. Sie gilt seit über zehn Jahren zu den besten „Red Hot Chili Peppers“-Tributebands Deutschlands. Wer sie einmal gesehen hat, weiß, dass die Vergleiche mit dem Original nicht von ungefähr kommen und sie die Original-Song zum Verwechseln ähnlich präsentieren.
Doch jede „große“ Band braucht einen Support.
Pünktlich um 20 Uhr startete die Band „20to8“ und eröffnete den rockigen Abend vor leider noch wenigen Zuhörern. Die fünf-köpfige Band aus Buseck hat sich bereits bundesweit einen Namen gemacht, denn 2007 erreichten die jungen Pop-Rocker 2. Platz beim Schülerbandcontest vom „ZDF Fernsehgarten“ und „Yam!“. Gerademal ein Jahr vorher, März 2006, gründeten sich „20to8“ und konnten durch zahlreiche Auftritte Bühnenerfahrungen sammeln. Schon wie Profis präsentierte sich die Alternative-Rockband am Freitagabend das Bürgerhaus in Reiskirchen. Frontsängerin Jessica Hormann zeigte mit selbstgeschriebenen Songs wie „Nothing you“ was für eine kraftvolle und ausdrucksstarke Stimme in ihr steckt.
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Nach einer knappen Stunde war es schließlich soweit und „Mother’s Milk“ vereinnahmten die Bühne. Der Saal füllte sich mittlerweile mit über 150 Gästen. „Für diejenigen, die es noch nicht wissen, wir spielen ausschließlich ‚Red Hot Chili Peppers‘-Song“, verkündete Frontmann Torsten Hartmann. Und das taten sie richtig gut. Nicht umsonst gelten die vier Rocker aus Gießen seit über zehn Jahren zu den besten „Red Hot Chili Peppers“-Tributebands Deutschlands.
Die kraftvolle Stimme Torsten „Hardy“ Hartmann geht unter die Haut und fesselt das Publikum an seinen Lippen. Doch nicht nur gesanglich überzeugt der Frontsänger. Ebenso seine extrovertierte Performance reißt die Zuschauer in seinen Bann und lädt zum Mitmachen und Mittanzen ein.
Doch dazu tragen auch die anderen Bandkollegen bei, die am Freitagabend einen weiteren Mother´s Milk-Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Der perfekt intonierte mehrstimmige Gesang, Ben Schäfers filigrane und eindringliche Bassarbeit, Carsten Sieberts groovendes Drumming sowie Christoph Barths funky Gitarrenlicks waren perfekt aufeinander abgestimmt. Den vielen großen Nummern wie „Can’t Stop“, „Californication“,
„Fortune Faded“ und „Hey Yo“, mit denen „Mother’s Milk“ dem Publikum ordentlich einheizte, stand ein überaus gelungener Acoustikblock gegenüber. Hier bewiesen die Jungs viel Feingefühl in ruhigeren Momenten. Songs wie „Road trippin“ und „Cabron“ wurden begleitet mit zwei Acoustikgitarren, zweistimmigen Gesang und Cajon. In Reiskirchen ertönte der unverwechselbare Peppers-Sound und überzeugte. Mit den zwei Zugaben „Around The World“ und „Soul To Squeeze“ verabschiedeten sich die „Milks“ von der Bühne.
Möglich machte diese kleine aber dennoch feine Konzertveranstaltung der Reiskirchener Kulturverein KulturPUR. „Jährlich machen wir etwa fünf bis sechs Veranstaltungen hier im Bürgerhaus. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, Großstadtkultur aufs Land zu holen. Weil wir uns persönlich kennen, konnten wir ‚Mother’s Milk‘ für diese Veranstaltung gewinnen“, freut sich Egon Wielsch, 1. Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins.
Wer noch mehr von der Gießener Coverband sehen möchte oder sie für Geburtstage, Feiern, Kirmes oder ähnliches buchen möchte, bekommt auf der bandeigenen Homepage www.mothers-milk.de alle nötigen Informationen. Ihren nächsten Gig spielen sie am 12. Dezember in Eisenach im „BSE“.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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