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Neuer Rüstwagen ist bei der Feuerwehr in Reiskirchen stationiert

Landrätin Anita Schneider überreicht den Schlüssel für den neuen Rüstwagen an den Gemeindebrandinspektor Jan Feldbusch.
Landrätin Anita Schneider überreicht den Schlüssel für den neuen Rüstwagen an den Gemeindebrandinspektor Jan Feldbusch.
Reiskirchen | „Unsere fahrende Werkzeugkiste“ nennen die Feuerwehrleute aus Reiskirchen ihren neuen Rüstwagen liebevoll. Das Fahrzeug, das im Notfall vielfältig eingesetzt werden kann, wurde am 5. Februar vom Landkreis Gießen an die Reiskirchener Feuerwehr feierlich übergeben. Landrätin Anita Schneider betonte beim „besonderen Ereignis für die Ortsfeuerwehr und die Kreisverwaltung“, dass die Einsatzkräfte aus Reiskirchen die nötige Bereitschaft und das Know-how mitbringen, um mit dem Rüstwagen maßgeblich zum überörtlichen Katastrophen- und Brandschutz beizutragen.
Die Entscheidung für den Standort Reiskirchen fiel auch wegen der zentralen Lage im Landkreis. So könne das Fahrzeug innerhalb weniger Minuten zu jedem Ort im Landkreis ausrücken. Mit der Stationierung des Fahrzeugs kommt der Landkreis seiner Pflicht bei der Erfüllung von Aufgaben gemäß dem Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz in Form einer interkommunalen Zusammenarbeit nach.
Die Beladung des Rüstwagens lässt die Augen von Feuerwehrleuten leuchten. Der Wagen ist mit einer umfangreichen Ausstattung zur Rettung und Bergung von Großtieren ausgerüstet.
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Ein in Mittelhessen einmaliges Abstützsystem der Firma Paratech sichert große Fahrzeuge wie Lastwagen, Busse oder gleich ganze Gebäude vor dem Einsturz. Mit an Bord ist ebenfalls eine automatische Zugwinde, die Gegenstände mit einem Gewicht bis zu acht Tonnen in Bewegung setzt. Ein Plasmaschneidgerät eignet sich zum Trennen oder Schneiden von Metallteilen wie Leitplanken. Weiterhin stehen den Einsatzkräften leistungsstarke pneumatische Hebekissen und hydraulische Rettungsgeräte zur Verfügung.
Die Gesamtkosten für den Rüstwagen beziffern sich auf rund 362 000 Euro, wovon das Land Hessen rund 112 000 Euro beigesteuert hat. Für die Stationierung und Instandhaltung des Fahrzeugs erhält die Gemeinde Reiskirchen eine jährliche Pauschale. Größere Reparaturarbeiten werden vom Landkreis vollständig übernommen.
Dieter Schepp vom Gemeindevorstand und Gemeindebrandinspektor Jan Feldbusch dankten der Landrätin für das in die Feuerwehr Reiskirchen gesetzte Vertrauen. „Mit der Standortentscheidung haben Sie die richtige Wahl getroffen“, versicherte Schepp und wies darauf hin, dass bereits Vorbereitungen für die Schulung der örtlichen Einsatzkräfte im Umgang mit den neuen Geräten getroffen würden. Bei einem abschließenden Rundgang überzeugten sich die Feuerwehrleute aus Reiskirchen von der Vielseitigkeit ihres neuen Einsatzfahrzeugs.

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Kommentare zum Beitrag

Marcus Link
408
Marcus Link aus Gießen schrieb am 09.02.2016 um 20:53 Uhr
Eine FF mit Aufgaben auf Autobahn und überörtlichen Straßen ist froh ordentliches Werkzeug nutzen zu können. Es motiviert die Feuerwehrleute und steigert so die Qualität ihrer Dienstleistung somit gleich doppelt.

Natürlich werden Steuerzahler denken, das ist ein teures Spielzeug. Doch wer mit Unterstützung dieses Fahrzeugs einmal geholfen bekommt, wird an dieser Stelle nicht mehr knauserig denken.

Unere Ehrenamtlichen Helfer BRAUCHEN ordentliche Fahrzeuge.
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von:  Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

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Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
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