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***Gefahr durch Zeckenstich***

Reiskirchen | Bald ist es wieder soweit, die Zeckenzeit beginnt.....

Zecken als Krankheitsüberträger:

Zecken nehmen durch das Blutsaugen befallener Tiere Bakterien und Vieren auf, die sich dann in ihrem Körper vermehren. Durch den Zeckenstich werden die Krankheitserreger mit dem Speichel der Zecke an den Menschen weitergegeben. Das ist einmal die FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) und die Zeckenborreliose. Um die FSME zu vermeiden wird in bestimmten Gebieten Deutschlands (Bayern, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen) eine aktive Schutzimpfung (es werden nicht richtig krank machende, abgeschwächte Erreger geimpft, auf welche der Körper durch aktive Reaktion selbst eigene Antikörper bildet!) empfohlen. Eine passive Impfung (das ist die Gabe von fertigen Antikörpern, die ein anderer Organismus zuvor gebildet hat) kann kurz vor dem Aufenthalt in diesen Gebieten und bis vier Tage nach einem Zeckenstich erfolgen. Gegen die Zeckenborreliose gibt es keine Impfung und sie kommt in ganz Deutschland vor. Im Frühstadium ca. ein bis drei Wochen nach dem Zeckenstich kann sich eine Hautrötung ausbreiten,
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die oft ringförmig und größer als eine Handfläche wird. Ohne Behandlung kann nach Rückbildung der Rötung Wochen bis Monate später ein zweites Erkrankungsstadium auftreten. Es kommt zu Taubheitsgefühlen, Nervenentzündungen und Lähmungen in den Bereichen des Zeckenstiches. Auch diese Symptome können sich zurückbilden und später schubweise wieder auftreten. Im dritten Stadium, oftmals erst nach sechs Monaten oder später, kommt es vorwiegend zu Entzündungen der Gelenke. In verschleppten, unerkannten Fällen können noch nach Jahren Entzündungen im Hirn- und Rückenmark, sowie chronische Hautentzündungen auftreten



Die Entfernung

Die Zecke sollte möglichst sofort mit einer Zeckenzange (aus der Apotheke) entfernt werden. Vorsichtig ohne den Zeckenleib zu zerquetschen wird sie aus der Stichwunde herausgezogen. Es sollte der Versuch unterbleiben, die Zecken vor ihrer Entfernung mit Öl, Cremes, Alkohol, Nagellackentferner oder ähnlichen Substanzen zu bedecken, um die verstärkte Absonderung von erregerhaltigem Speichel zu vermeiden. Gelingt es nicht den Kopf der Zecke ganz zu beseitigen, wird dieser oft innerhalb weniger Tage als Fremdkörper abgestoßen. Eine Infektion geht von dem Köpfchen nicht mehr aus, da sich die Speicheldrüsen auch im Zeckenhinterleib befinden. Entzündet sich die Stichstelle ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Kommentare zum Beitrag

Ilona Kreiling
2.220
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 12.04.2009 um 17:41 Uhr
Die Zeckenzeit hat leider schon begonnen. Täglich entferne ich bei meinen Hunden und Katzen Zecken oder sehe sie im Fell krabbeln. Scheinbar hat der lange und kalte Winter diesen Parasiten nicht viel geschadet.
Gaby Bessen
68
Gaby Bessen aus Gießen schrieb am 13.04.2009 um 00:08 Uhr
Wir lassen unsere Hunde gegen Borreliose impfen. Und ich selbst passe seit einer Borreliose und sofortiger Behandlung mit Antibiotika höllisch auf. Die Biester zählen nicht zu meinen Freunden.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 13.04.2009 um 13:45 Uhr
Ich hatte auch schon Borreliose. Zeckensprays helfen aber schon, die Biester abzuschrecken. Und man sollte immer darauf achten, nicht barfuß oder in kurzen Hosen in langem Gras rumzustromern. Auch wenn es wirklich heiß ist!
Andreas Reh
113
Andreas Reh aus Biebertal schrieb am 21.04.2009 um 16:39 Uhr
Ich habe mir am Sonntag nach Ostern leider auch schon meine erste Zecke für dieses Jahr eingefangen, es wird sicher nicht die letzte sein...
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