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Welttierschutztag - 04.10.15

Reiskirchen | Der Welttierschutztag am 04.10.2015 steht unter dem Motto: „Stoppt den illegalen Welpenhandel.“ Sorgenfelle e. V. schließt sich diesem Motto an, möchte aber zugleich auf die vielen anderen Tierbabys und Tierkinder in der Fleisch-, Eier- und Milchindustrie aufmerksam machen.
Bei illegalen Welpenhändlern werden die Muttertiere als Gebärmaschinen missbraucht, in zu kleinen, oft verdreckten Käfigen und dunklen Kellerräumen gehalten. Die Welpen werden ihrer Mutter viel zu früh entrissen, sind oft verhaltensauffällig und krank. Meist werden sie ungenügend geimpft auf Reisen geschickt, um mit maximalem Gewinn verkauft zu werden. Dieser illegale Welpenhandel muss gestoppt und härter bestraft werden. Engmaschigere Kontrollen solcher Transporte sind dringend erforderlich. Bitte niemals auf dubiose Kleinanzeigen reinfallen, wo niedliche Welpen zum Verkauf angeboten werden.
Bei unseren sog. „Nutztieren“ gibt es leider ähnliche Missstände, auch wenn es sich hier um legale Zustände handelt. Kälbchen, Zicklein oder Lämmer werden ebenfalls viel zu früh ihrer Mutter entrissen, um als Tierbabys im Schlachthof zu landen.
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Ferkel können kaum Körperkontakt zu ihrem Muttertier aufbauen, da die Mutter in einer Ferkelbucht eingesperrt ist. Dort fristet sie ein trostloses Dasein, so dass nur noch der Tod aus dieser Tierhölle erlöst. Kühe und Schweine werden ebenfalls als Gebärmaschine missbraucht, da es ohne Kälbchen keine Milch und ohne Ferkel kein Schweinefleisch gibt. Hühner, Enten, Kaninchen usw. trampeln sich gegenseitig tot aufgrund der Besatzdichte. Oder sie vegetieren in viel zu kleinen Käfigen dahin. Männliche Küken werden - kaum geschlüpft - geschreddert, da sie keinen Gewinn bringen. Schmerzhafte Körperdeformationen werden „gezüchtet“, damit das jeweilige Tier mehr Fleisch bringt. Kurzum, ein unsägliches Leid wird den Tieren durch uns Menschen zugefügt. Es ist Zeit, das zu stoppen.
Beim illegalen Welpenhandel sollten alle Menschen wachsam sein und solche Händler zur Anzeige bringen. Beim Leid unserer sog. „Nutztiere“, über das die meisten Menschen scheinbar selbstverständlich hinweg schauen, sollten Menschen nachdenklich werden. Im 21. Jahrhundert ist es Zeit für die Frage an jeden Einzelnen von uns, ob wir als Konsumenten all dieses Leid wirklich weiter in Auftrag geben wollen. Eine vegane, tierleidfreie Alternative gibt es bereits und erhält immer mehr Zuspruch, immer mehr Menschen schließen sich an. Alle Tiere, nicht nur unsere „Haustiere“, sollten ein artgerechtes Leben führen dürfen statt zu einem Produkt der Fleisch-, Eier- oder Milchindustrie entwertet zu werden.

Gerda Bauer
Sorgenfelle e. V. – 1. Vorsitzende

 
 
 
 
 

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von:  Gerda Bauer

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