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Johanniter-Unfall-Hilfe nimmt Rettungswache in der Goethestraße offiziell in Betrieb

Frontseite des neuen Gebäudes.
Frontseite des neuen Gebäudes.
Reiskirchen | „Ich bin stolz!“ Mit dieser Feststellung hat Johanniter-Regionalvorstand Oliver Meermann seine Rede anlässlich der offiziellen in Betriebnahme der neuen Rettungswache in der Reiskirchener Goethetstraße begonnen und betonte dabei, dass dieser Satz eben nicht als Floskel verstanden werden solle. Er sei wirklich stolz auf die neue Wache und darauf, in welch kurzer Zeit diese erstellt worden sei. Nicht einmal ein Jahr ist vergangen, seit im Sommer 2008 der erste Spatenstich vorgenommen wurde. Dass der alte Standort in der Gartenstraße verlassen werden konnte, sei auch ein Verdienst der Gemeinde Reiskirchen. Der Gemeindevorstand habe dies ermöglicht, da man bereit war, das Grundstück auf Erbpacht zur Verfügung zu stellen. Die Rettungswache in Reiskirchen wird von der JUH seit 1987 betrieben und ist damit der älteste Außenwachenstandort der Hilfsorganisation im Landkreis Gießen.
Landrat Willi Marx lobte, dass die Johanniter Menschen versammelten, die anderen Menschen professionell Hilfe in Notsituationen anbieten. Mit dem Neubau und der Beauftragung für acht Jahre werde die Standortsicherung durch den Landkreis Gießen nachhaltig gesichert. Gegeben sei von Reiskirchen aus auch die schnelle und flächendeckende Versorgung des Bereiches Grünberg sowie der Autobahn A5. Es dauert übrigens maximal 60 Sekunden von der Einsatzübermittlung bis zum Ausrücken aus der Wache.

Nachdem Meermann sich so begeistert von der neuen Wache gezeigt hatte, hob Reiskirchens Bürgermeister Holger Sehrt hervor, wie wichtig es bei 24-Stunden-Diensten sei, dass ein solches Gebäude ansprechend und angenehm sei. Die Mitarbeiter Heiko Bickel, Hartmut Wurmbach und Michael Burke dürfen sich darüber freuen, nun in den neu gestalteten Räumen ihren Dienst zu tun. Neben der Optimierung des Desinfektions- und Hygienebereiches sowie einer umfassend durchdachten Elektroinstallation erläuterte Architekt Holger Datz, dass man beim Bau durch Einhaltung des so genannten „KFW-60-Standards“ 30 Prozent unter den Forderungen der Energiesparverordnung geblieben sei. Die Johanniter-Rettungswache in Gießen war seinerzeit das „Pilotprojekt“ für diese neuartige Gestaltungskonzeption.

„Wir wollen unseren Teil zur Versorgung der Bevölkerung beitragen. Dazu gehört für uns auch, hervorragende Arbeitsbedingungen für unsere Rettungsassistenten, aber auch für Praktikanten und Auszubildende der eigenen oder oft von befreundeten Organisationen wie Feuerwehren zu schaffen. Sie sind es, die mit ihrem ständigen Einsatz eine 24stündige Besetzung der Wache an 365 Tagen im Jahr gewährleisten,“ so Meermann. Und dass die Zusammenarbeit zwischen den Johannitern und der Freiwilligen Feuerwehr Reiskirchen hervorragend klappt, betonte Gemeindebrandinspektor Uwe Seng, der zu den Gratulanten gehörte.
Um die neue Rettungswache auch verkehrstechnisch gut erreichbar zu machen, wurde noch am Morgen der Einweihung die Einbahnstraßenregelung geändert.

Frontseite des neuen Gebäudes.
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Hartmut Wurmbach, Heiko Bickel, Michael Burke.
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von:  Simone Linne

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Simone Linne
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