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Klaus Reinmuth gewinnt "Trapper-Königsschießen" in Freienseen

Gruppenbild der Schützen
Gruppenbild der Schützen
Rabenau | Am Samstag, den 17.09.11, fand das diesjährige traditionelle "Trapper-Königsschießen 2011", auf dem Dombühl, an dem am Ortsrand von Freienseen gelegenen Schießstand des SV Freienseen, statt, an welchem auch die Schwarzpulverschützen des SV Londorf teilnahmen.

Wie jedes Jahr traf sich eine illustre Gruppe in traditionellem Trapper-/ Cowboy-Outfit an dem idyllisch gelegenen Schießstand in Freienseen.
Bei gutem Wetter fanden sich fast 50 Schützen ein, die wie gewohnt in traditioneller Kleidung zu dem Trapperschießen angereist waren.

Die Schwarzpulvergruppe des SV Freienseen hatte eingeladen.
Viele Schwarzpulverschützen aus dem Landkreis bis sogar aus dem Raume Wolfsburg waren mit ihren Vorderladern angereist, um den Titel des Freienseener Trapper-Schützenkönigs auszuschießen.
Der selbst ernannte Sheriff von Freienseen, der für den Schießbetrieb verantwortliche Udo Hamel, las die Regeln für den ordentlichen Ablauf des Königsschießens vor.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Schießstand - es gab deftige Fleischwust, „Fettebrote“, 'hausmacher Worscht' und Bohnenkaffee, der in 'Western-Art' in einer Blechkanne über dem Lagerfeuer zubereitet wurde, wurde das Schießen durch den letztjährigen Schützenkönig, Ortwin Schäfer, mit 2 kräftigen Böllerschüssen eröffnet.

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Bereits nach einer Stunde war der erste Sieger, der 2. Ritter, Günter Mielke, aus Brome, bei Wolfsburg, ermittelt und gekürt.
Er schaffte es den Apfel nach dem 78. Schuss, den Baumstamm zu fällen und somit den Apfel vom Stamm zu schießen.
Ziel hierbei war es, jeweils einen Baumstamm, der auf dem Schießstand fest angepflockt war, so zu treffen, dass er in der Mitte durchgeschossen und so zum Umstürzen gebracht wird.

Als 1.Ritter wurde nach weiteren 74. Schüssen, eine gute Stunde später, der Schütze Reinhold Stock aus Nidda/Schützenverein ESG Echzell gekürt.

Nun, da die Ritter gekürt waren und fest standen, durfte man sich auf das Mittagessen freuen.
Die Schützen genossen ein Westernstyle Chili con Carne, welches auf dem Lagerfeuer in urigen Gusstöpfen gekocht wurde.
Selten gesehen und geschmacklich „1a“ wurde Kelle für Kelle der rauchige Chili aus dem schweren Topf serviert. Die Angereisten lobten das schmackhafte Mahl, welches auf diese Art zubereitet, seines Gleichen suchte.

Nach der Mittagspause wurde weiter geschossen.

Nun war es Zeit den Schützenkönig des diesjährigen Freienseener Trapperschießens zu ermitteln.
1a Essen wie AnnoDazumal
1a Essen wie AnnoDazumal
Die durch die Bank weg frisch gestärkten Schützen begaben sich abermals zu dem Schießstand und maßen sich mit den Vorderladergewehren, wer denn der beste Schütze des Tages sein sollte.

Der jetzt durchzuschießende Baumstamm war aber wegen des nun höheren Anspruches - des Anspruchs des nun zu ermittelnden Schützenkönigs - größer dimensioniert. So wurde auf einen guten, abgelagerten, aber dem Anschein nach nicht zu bezwingenden Baumstamm Schuss um Schuss abgegeben.
Zu Beginn ohne Erfolg… der abzuschießende Baumstamm wollte und wollte nicht fallen.

Erst nach der fünften Runde sah man die ersten merklichen Erfolge.
Mittlerweile waren große Späne aus dem Mark des Stammes herausgeschossen worden. Man wartete gemeinsam auf den oder die Glückliche/n, der es schaffte mit seinem trefflichen Schuss den Stamm endlich zu Fall zu bringen.

Klaus Reinmuth, vom SV Annerod, schaffte schließlich mit dem 272. Schuss den wirklich groß dimensionierten Baumstamm „zu fällen“.
Er wurde der Schützenkönig des diesjährigen 2011er Trapper-Königsschießens in Freienseen.

Großzügiger Weise durften sich alle durstigen Schützen nachdem die Sieger ermittelt waren am lang ersehnten Freibier laben.

Klaus Reinmuth mit Familie in Traditionskleidung, Schützenkönig 2011, Trapperschießen in Freienseen
Klaus Reinmuth mit Familie in Traditionskleidung, Schützenkönig 2011, Trapperschießen in Freienseen
Ein Dankeschön geht den Organisatoren, den Schwarzpulverschützen des SV Freienseen, die das Trapper-Königsschießen vorbildlich ausgerichtet haben.

Im Besonderen zu erwähnen ist der Schießleiter, Ortwin Schäfer, und seine Helfer, die jederzeit für den ordnungsgemäßen Ablauf des Schießens verantwortlich zeichnete.
Für die Kasse, die in einem altertümlichen, mit Nieten behafteten Safe verwahrt wurde, zeichnete Alfred Heger verantwortlich.

Ach so … ich vergaß … es gab auch einen Loser-Preis.
Dieser Preis wurde das erste Mal ausgelobt.
Der letztlich chancenlose Schütze, der nach dem Schützenkönig als nächster an der Reihe gewesen wäre, war der Nutznieser.
Der „heiß“ begehrte Preis konnte dem letztjährigen Schützenkönig Ortwin Schäfer schmunzelnd verliehen werden, der sich auch über diesen Preis „von hinten“ freuen durfte.

Gruppenbild der Schützen
Gruppenbild der Schützen 
1a Essen wie AnnoDazumal
1a Essen wie AnnoDazumal 
Klaus Reinmuth mit Familie in Traditionskleidung, Schützenkönig 2011, Trapperschießen in Freienseen
Klaus Reinmuth mit... 
vo li. nach rechts: Reinhold Stock, Klaus Reinmuth, Günter Mielke. Vordergrund Lilli.
vo li. nach rechts:... 

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