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„Schweinereien“ am Londorfer Sportplatz

Rabenau | Der malerisch gelegene Sportplatz am Waldrand von Londorf ist ein Anziehungspunkt. Allerdings nicht nur für die Aktiven, wie Fußballer und Breitensportler (Teilnehmer am Sportabzeichen Treff), sondern gelegentlich auch für die Wildschweine. Es war zwei, drei Jahre Ruh‘, jetzt wurde wieder gewühlt. Damals wurden die Lehren daraus gezogen und zum 100-jährigen Jubiläum ein stabiler Drahtzaun zwischen Sportheim und Tennisplatz installiert. Die Waldseite wurde mit einem elektrischen Weidezaun gesichert. Diese labile Sicherung ist im Laufe der Jahre von Unkraut, Gestrüpp, Brombeeren etc. eingenommen und überwuchert worden. Der Schutz wurde lückenhaft. Die Gemeinde, die den Bewuchs jährlich mit ihren Gerätschaften abfräßt, beseitigte im Herbst vorher den elektrischen Weidezaun und legte ihn auf der Laufbahn ab. Dies geschah mit Kenntnisnahme des Vereinsvorstandes. Irgendwann waren Pfähle und Seile ein Knäuel, der unbeachtet am Rande das Sportplatzes lag, und lag, und lag. Ende September haben Sportabzeichen Erwerber das Knäuel entwirrt. Die Pfähle blieben liegen, der Weidezaun wurde aufgerollt im Sportheim aufbewahrt. Dies war alles den Fußballern und vor allen Dingen dem Vorstand nicht verborgen geblieben. Das wieder Anbringen und an den Strom Anschließen wurde im Vorstand wiederholt thematisiert. Versprechungen wurden auch gemacht.
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Es kam, wie es absehbar war und insgeheim auch befürchtet wurde. Anfang November kam nächtlicher Besuch: Eine Wildschweinrotte zog über den Platz. Wie das Spielfeld danach aussah, ist Vereinsverantwortlichen, die vorher schon einschlägige Erfahrung damit hatten, durchaus bekannt. Zudem wurde im Sommer der Sportplatz gelocht und gesandet, die Fußballer hielten das für notwendig, der Platz war zu uneben. Jetzt waren die Wildschweine da, alles „für die Katz“. Die lässigen Sicherungsmaßnahmen wurden noch gesteigert, indem das Eingangstor wochenlang offenstand. Das nutzte wiederum eine ausgebrochene Kuhherde, die auf der Laufbahn ihre Spuren hinterließ.
Nachlässigkeiten, die nicht nur Unmut und Kosten verursachen, sondern auch den Zorn der Beitrag zahlenden Mitglieder nach sich ziehen. Diese unnötigen zusätzlichen Arbeiten und Kosten belasten den Verein, der z. Zt. mit Zahlungen und Eigenleistungen bei der Sportheimsanierung ohnehin sehr belastet ist. Dass jetzt der Zaun wieder installiert wurde, ist erfreulich, aber leider zu spät. Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen.

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von:  Rudolf Ehmig

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Rudolf Ehmig
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