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Bürgermeisterkandidat Christoph Nachtigall zu Besuch bei dem Rabenauer Selbstvermarkter Schomber

Herr Schomber erklärt die Laichstation
Herr Schomber erklärt die Laichstation
Rabenau | Bürgermeisterkandidat Christoph Nachtigall besichtigt Fischzucht Schomber in Geilshausen – Aus leidenschaftlichem Hobby wurde hauptberuflicher Direktvermarkter
Matthias Schomber, Inhaber der Fischzucht Schomber, begrüßte am vergangenen Samstag den Bürgermeisterkandidaten Christoph Nachtigall sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Führung durch sein Unternehmen.
Schomber war schon seit jungen Jahren leidenschaftlicher Angler und dies wurde immer von seinem Vater gefördert. So erwarb dieser die ersten Fischteiche in Geilshausen, an denen Schomber 1991 die Fischzucht als Hobby begann. Später wurden weitere Teiche in Odenhausen gekauft. Im Laufe der Jahre wurde aus dem Hobby eine Fischzucht im Nebenerwerb. Die Anschaffung des 1. Verkaufswagens erfolgte und 2003 wechselte er in die hauptberufliche Selbstständigkeit. Heute arbeiten 3 Festangestellte und 2 geringfügig Beschäftigte für das Unternehme;. 3 davon kommen aus der Rabenau.
10.000 bis 12.000 kg Fisch produziert die Geilshäuser Fischzucht jährlich. Darunter Regenbogenforelle, Lachsforelle und Saibling. Andere Fischsorten wie Lachs, Kabeljau und Scholle
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Selbstvermarktung (1)Fischzucht (1)Bürgermeisterkandidat (139)
kauft Schomber über den Großhandel zu und verkauft diese mit den beiden Verkaufswagen an die Kunden. Neben Wochenmärkten werden auch Märkte wie der Michaelismarkt, der Nikelsmarkt in Allendorf/Lda. und der Kalte Markt in Homberg/Ohm angefahren. Hier wird zum Teil auch die Spezialität „Flammlachs“ angeboten, für die die Kunden auch weite Wege u.a. aus Gießen in Kauf nehmen.
Schomber führte die Gäste auch über das Gelände und gab einen Einblick in die Fischzucht. Aus Dänemark werden mehrfach jährlich neue Fischeier geliefert. Hier wird darauf geachtet, dass nur Eier aus seuchenfreien Betrieben gekauft werden. Bis zu eineinhalb Jahren dauert es, bis aus den kleinen Fischeiern verkaufsfertige Fische geworden sind. Die Sauerstoffanreicherung des Teichwassers und die Temperatur des Wassers spielen bei dem Wachstum eine wichtige Rolle. Schomber setzt voll auf ganz natürliche Zucht. Anders als bei anderen Zuchtanlagen wird hier eine medikamentenfreie Zucht durchgeführt.
Im Anschluss an die Führung servierte Schomber Fisch-Leckereien zum Probieren. Auch einen Blick in die Zukunft gab Schomber: „Wir würden unser Geschäft gerne erweitern, finden jedoch derzeit kein geeignetes Personal“.
Nachtigall bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei Matthias Schomber für den Einblick in das Unternehmen: „Es macht mich stolz, wenn ich sehe, wie sich hier in unserer schönen Rabenau ein ehemaliges Hobby zu einem hauptberuflichen Geschäft mit mehreren Angestellten entwickelt hat. Mit viel Leidenschaft habt ihr als Familienbetrieb einiges auf die Beine gestellt. Die Fischzucht Schomber ist weit über die Rabenauer Grenzen mit ihren Verkaufswagen unterwegs und repräsentiert damit auch ein Stück der Rabenau. Euer Einsatz aber auch die gute Qualität eurer Produkte wird von den Kunden wertgeschätzt, indem diese z.B. beim Fischgrilltag oder Märkten auch weite Anreisewege in Kauf nehmen. Ich wünsche weiterhin eine gute Entwicklung.“, so Nachtigall.

Herr Schomber erklärt die Laichstation
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An der Fischsortieranlage
An der Fischsortieranlage 

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von:  Karl Heinz Kaltenschnee

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Karl Heinz Kaltenschnee
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