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Bürgermeisterkandidat Christoph Nachtigall führt durch die Gemeinde - Empfang bei der neuen Odenhäuser Weinkönigin

Empfang bei der Weinkönigin
Empfang bei der Weinkönigin
Rabenau | Mit dem Planwagen durch die Gemeinde Rabenau

Bürgermeisterkandidat Christoph Nachtigall hatte interessierte Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag zur Planwagenfahrt durch die Rabenau eingeladen. Das Wetter spielte ebenfalls mit. Mit den Worten „Wir vergessen oft, was unsere Rabenau alles Wundervolles zu bieten hat, und Ich werde Ihnen heute eine kleine Auswahl einiger schöner Orte in unserer Gemeinde vorstellen“ begrüßte Nachtigall die Teilnehmer.
Um 10.30 Uhr ging die Fahrt mit dem Planwagen von Egon Becker vom Backhaus in Kesselbach los. Erste Station war die Hütte der Natur- und Fotofreunde „auf der Rüde“ in Kesselbach. Die Gruppe wurde herzlich durch den Vorsitzenden Marco Philipp begrüßt und bekam Informationen der Geschichte des Vereins und des Vereinsheimes. Christoph Nachtigall freute sich über die seit 60 Jahren bestehende Vereinsarbeit, das Engagement und den Zusammenhalt im Verein. Und nicht zu vergessen, welch schöne Aussicht man von hier aus über das Lumdatal habe.
Weiter führte die Fahrt zur Feuerwehr nach Rüddingshausen, die an diesem Tag einen Ausbildungstag im Bereich der technischen Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen abhielt. Die Mitfahrerinnen und Mitfahrer erhielten einen Überblick über die wichtige ehrenamtliche Arbeit und des technischen Equipments der Wehr.
Nächster Besichtigungsort war die Teichkläranlage in Rüddingshausen, die neben der Kläranlage Londorf in Rabenau wichtig für die Abwasserbeseitigung in der Rabenau ist.
Danach ging es Richtung Odenhausen, wo die Gruppe von der neuen Weinkönigin Sabine Krug und Helmut Prellberg vom Winzerverein empfangen wurde. Auf dem Odenhäuser Weinfest wurde Sabine Krug nur wenige Tage zuvor zur neuen Weinkönigin gekürt. In lockerer Atmosphäre und bei einem Gläschen des selbst angebauten Weines wurden den Teilnehmern alle Fragen zum Weinanbau und der Geschichte des Weinbergs sowie des Vereins beantwortet. Nicht weit vom Weinberg entfernt liegt das Hofgut Odenhausen. Hier stellte Gudrun Maecker die Geschichte des Hofguts vor. Heute befinden sich darin eine Ballettschule und das vor kurzem eröffnete Hofgut-Theater. Auf diesem Areal steht ebenso Hessens größtes freistehendes und bewohntes Fachwerkaus. Weiter ging die Reise zum Freizeitcamp Delta Tours im Feld zwischen Odenhausen und Geilshausen. Hans Eilander, der Betreiber des Camps berichtete über sein Konzept,
Start in Kesselbach
Start in Kesselbach
bei dem von März bis Oktober Reise- und Schulgruppen mit teilweise 200 Gästen und mehr das Camp bewohnen. Das Lumdatal sowie die benachbarten Städte Gießen und Marburg, auch der Hoherodskopf im Vogelsberg bieten den Besuchern tolle Möglichkeiten für ihre Aktivitäten. Nachtigall hob hervor, dass das Camp bereits fest zum Lumdatal-Tourismus gehöre und auch positiv für Einzelhandel und Gastronomie von Rabenau sei. Weiter ging die Fahrt zum Feuchtbiotop Allertshausen, da erwartete Günther Schomber von der NABU-Ortsgruppe die Gruppe. Er berichtete über die Anlage des Feuchtbiotops und den Pflanzen, die dort wachsen und den Tieren, die dieses Gebiet als Lebensraum nutzen. Er berichtete jedoch auch von Problemen von freilaufenden Hunden nahe dem Gelände.
Mit einem kleinen Imbiss am Wasserhochbehälter in Allertshausen und anschließendem kurzen Halt beim abgelassenem Allertshäuser Teich ging die Fahrt weiter zur Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins Londorf im Londorfer Feld. Günter Kronenberg, Vorsitzender des Vereins, gab der Gruppe einen Überblick über die Arbeit des Vereins und Tipps zum Baumschnitt. Neben vielen verschiedenen alten Apfelsorten wird hier auch die im Jahr 1800 entdeckte und als „Bürgermeister-Birne“ bekannte „Köstliche von Charneux“ wird auf der Streuobstwiese angebaut.
Der Abschluss führte die Gruppe gegen 17 Uhr wieder zurück ans Backhaus Kesselbach. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Bürgerinnen und Bürger über das am Tag Erlebte austauschen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es eine interessante und kurzweilige Fahrt war. Es war ein Tag, der die Rabenau ihren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Stück bekannter und liebenswerter machte.

Empfang bei der Weinkönigin
Start in Kesselbach
Kesselbach Auf der Rüde
Auf dem Weg nach Rüddingshausen
Odenhausen Am Weinberg
Odenhausen Hofgut - Theater
Odenhausen Hofgut - Tanzschule
Geilshausen Deltatours
Allertshausen Nabu
Allertshausen Altefeldsteich
Allertshausen Rast im Altenfeld
Londorf Streuobstwiese
Kesselbach Abschluss am Backhaus

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Herzlichst, Ihr(e) Karl Heinz Kaltenschnee

von:  Karl Heinz Kaltenschnee

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Karl Heinz Kaltenschnee
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