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Lockrufe aus dem „Kükennest“

Das Tagesmütterduo Michaela Sitniansky und Nicole Steiß mit den ersten "Küken".
Das Tagesmütterduo Michaela Sitniansky und Nicole Steiß mit den ersten "Küken".
Pohlheim | Dass ein kleines Kind an einigen Tagen der Woche von einer Tagesmutter betreut wird, ist nichts Besonderes mehr; sein Platz ist in diesem Fall die Wohnung der Tagesmutter. Seit kurzem gibt es aber auch Einrichtungen wie das „Kükennest“ im Pohlheimer Stadtteil Grüningen: Tagespflege in eigens dafür geschaffenen Räumen. Hier haben sich zwei Tagesmütter zu einer Großtagespflegestelle zusammengeschlossen. Das Hessischen Kinder- und Jugendhilfe- gesetzbuch (HKJGB) ermöglicht diese Variante der Tagespflege.

Im Pohlheimer „Kükennest“ kümmern sich die beiden Tagesmütter Nicole Steiß und Michaela Sitniansky um Kinder im Alter von 0 bis drei Jahren. Nicole Steiß ist auch staatlich anerkannte Erzieherin – Professionalität wird bei den beiden Frauen, die bereits seit 12 Jahren in diesem Bereich engagiert sind, groß geschrieben. Im „Kükennest“ haben sie im August mit drei Kindern den Anfang gemacht, nach und nach wollen sie die Kindergruppe erweitern. Zehn Plätze stehen in den drei Räumen in der Schulstraße 12 in Grüningen zur Verfügung. Wenn die Kinderzahl erhöht wird, setzt das „Kükennest“ noch eine Zusatzkraft ein. Bei voller Belegung könnte zudem eine Aushilfe für die Küche dazukommen.

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Wer die drei Räume in Grüningen betritt, ist gleich von der freundlichen Atmosphäre angetan: die Wände grün, blau und orange – kindgerecht; vor dem Haus eine Terrasse, eine Wiese und ein großer Hof, auf dem ein Bollerwagen steht. Spielplätze und Natur sind ganz in der Nähe. Die Kleinen sollen „früh raus“. Denn wichtig sind nach Ansicht von
Nicole Steiß und Michaela Sitniansky frühe Sinneswahrnehmungen und Bewegungsübungen. Die spielerische Entwicklung von Kreativität und Fantasie baut darauf auf. Andere kindliche Bedürfnisse kommen dabei auch nicht zu kurz. Die Kleinen können frühstücken, bekommen jeden Tag ein frisch zubereitetes Mittagessen und können vormittags auch mal schlafen.

Die beiden Erzieherinnen haben eine Ausbildung als Tagesmutter und vom Jugendamt Gießen eine Pflegeerlaubnis, um jeweils fünf Kinder zu betreuen. Sie bieten die Betreuung an zwei, drei, vier oder fünf Tagen an. Kinder können von der sechsten Lebenswoche an gebracht werden – die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat so in Pohlheim eine echte Chance, das „Kükennest“ schließt eine „Betreuungslücke“, wie es im Fachjargon heißt. Wer sich selbst ein Bild vom „Kükennest“ machen möchte, ist zu einem Tag der offenen Tür am Samstag, 27. September, 15 bis 18 Uhr, in der Schulstraße 12 in Grüningen eingeladen. Es gibt Kaffee und Kuchen, vor allem aber die Gelegenheit, die Einrichtung und die beiden Tagesmütter kennenzulernen.

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