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"Feiern und Eis" Mit HR3 nach Island

von Mario Panzam 10.03.20091269 mal gelesen2 Kommentare
Die glücklichen Gewinner
Die glücklichen Gewinner
Pohlheim | „Feiern und Eis“ Unter diesem Motto stand eine viertägige Reise nach Island, die der Radiosender HR3 unter seinen Hörern verloste. Gemeinsam mit 40 Hörerinnen und Hörern reiste eine Crew des Senders auf die Insel im nördlichen Europa.
Unter den glücklichen Gewinnern befand sich mit Mario Panz aus Pohlheim auch ein Teilnehmer aus dem Giessener Umland. Nachdem er mit tatkräftiger Unterstützung des HR3-Moderatorenteams die ihm gestellte Frage doch letztlich noch richtig beantworten konnte, hieß es dann für Mario Panz und seine Begleitung: Vorbereitungen treffen und Koffer packen.
Donnerstagsvormittags ging es dann mit einer Linienmaschine der Iceland-Air von Frankfurt/Main nach Keflavik, dem einzigen internationalen Flughafen Islands.
Die Teilnehmer erwartete dort typisches isländisches Februarwetter mit Wind, Regen bzw. Schneeregen und niedrigen Temperaturen.
Von Keflavik ging die Reise nach Hvalfjördur, dem sagenumwobenen Walfjord. Im Hvalfjördur wurde bis in die 1980er Jahre eine der bedeutendsten Walfangstationen des Landes betrieben. Die Wale wurden hier an Land verarbeitet. Noch heute werden die Trantanks benützt. Der Hvalfjord ist der tiefste Fjord Islands. Er eignete sich deshalb besonders gut für große Schiffe wie die Walfänger, oder Kriegsschiffe. Deshalb bezogen die Alliierten während des 2. Weltkrieges im Fjord Stellung.
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Es existiert zudem eine isländische Volkssage, die den Namen erklärt: Einige Kilometer hinter dem Ende des Fjords liegt der Hvalvatn. In diesen See habe ein zauberkundiger Priester einen bösartigen Wal gelockt und daher rühre der Name des Fjords. Die Geschichte hat auch ein alternatives Ende, in welchem der bösartige Wal ganz hinten im Fjord durch den Priester strandete. Der Wal wurde zur Halbinsel.
Am Walfjord wurde die Gruppe dann in einem wundervoll ausgestatteten Hotel untergebracht, das nur wenige Meter entfernt vom Strand gelegen ist. Dort bot sich den allesamt „Island-Neulingen“ eine bis dato völlig neue Erfahrung, die in Island jedoch fast zu den häuslichen Selbstverständlichkeiten gehört: Der sogenannte Hot Pot. Bei diesen Hot Pots handelt es sich um überdimensionale Töpfe, die mit bis zu 45° C warmen Thermalwasser gefüllt im Freien aufgestellt sind.
Nach einem entspannenden Bad im Hot Pot wurde die Gruppe dann in die geheimnisvolle Welt der Trolle und Elfen eingewiesen.
Für die Menschen in Island spielen diese aus unserer Sicht „Fabelwesen“ eine sehr wichtige Rolle – sogar im alltäglichen Leben.
Der Walfjord in der Morgendämmerung
Der Walfjord in der Morgendämmerung
Trolle sind nach den isländischen Mythen unfreundliche Wesen, die in den Bergen leben und mit Vorliebe Kinder verspeisen. Die Elfen hingegen sind unsichtbare Wesen – außer man besitzt eine besondere Flüssigkeit, die, wenn sie auf die Augen gestrichen wird, Elfen sichtbar macht. Elfen leben in Steinen. Dies führt in letzter Konsequenz dazu, dass mitunter bei Straßenbauprojekten Straßen um bestimmte Steine herumgeführt werden müssen, weil in diesen Steinen Elfen leben.
In einem Ort namens Hafnarfjordur (Hafenfjord) gibt es sogar eine Einwohnerin, die von sich behauptet, Elfen sehen zu können und zu wissen, wo diese leben. Diese Frau führt auch Führungen zu diesen Plätzen durch, die nicht nur von der isländischen Bevölkerung sondern auch von Touristen angenommen werden.
Der erste Tag klang für die begeisterte Gruppe nach einem fantastischen Abendessen in gemütlicher Rund mit Musik einer isländischen Combo aus, während es draußen inzwischen heftig schneite. Einziger Wermutstropfen war die durstigen Hessen der horrende Bierpreis. Der Preis für eine 0,5 l Dose Bier beträgt umgerechnet nämlich 6 Euro.
(Fortsetzung folgt)

Die glücklichen Gewinner
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Kommentare zum Beitrag

Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 11.03.2009 um 23:14 Uhr
Zu diesem tollen Gewinn kann man ja nur gratulieren!
Mario Panz
30
Mario Panz aus Pohlheim schrieb am 12.03.2009 um 08:22 Uhr
Vielen Dank! Es war auch einfach grandios. Ich werde über die anderen Tage auch noch berichten.
Liebe Grüße
Mario Panz
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