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250 Pohlheimer Senioren feiern in Limeshalle

Vordere Reihe; die Geehrten. Hinten Bürgermeister und Ortsbeiräte
Vordere Reihe; die Geehrten. Hinten Bürgermeister und Ortsbeiräte
Pohlheim | Zum zweiten Mal waren Senioren aus allen Pohlheimer Stadtteilen am Sonntag zu einem gemeinsamen Seniorennachmittag eingeladen. Die diesjährige Veranstaltung fand in der Grüninger Limeshalle statt. Liebevoll und kreativ hatten die Landfrauen Dorf-Güll und Holzheim Tische und Bühne dekoriert und damit den 250 anwesenden Senioren ein angenehmes Wohlfühlambiente geschaffen. An den Tischen servierten Pohlheimer MandatsträgerInnen aus Magistrat und Ortsbeiräten ihren Gästen Kaltgetränke sowie Kaffee und Kuchen. Auf der Bühne eröffnete die Grüninger Trachtengruppe unter Kleine Singruppe mit Hedi Scheiderihrer Leitung von Anton Seidl mit den Tänzen „Hacke Tohne“, „Bunter Walzer“ und „Seiras“ aus Norddeutschland das dreistündige Programm.
Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer war sichtlich erfreut dass er eine solch große Zahl von Pohlheimer Senioren begrüßen konnte. Einen besonderen Gruß richtete er an Pfarrer Ludger Müller von der katholischen Kirchengemeinde St. Martin, die Leiterin der Diakoniestationen Fernwald-Pohlheim Frau Hannelore Görtz, den Stadtverordnetenvorsteher Jakob Ernst Kandel, den Seniorenbeiratsvorsitzender
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Dr. Gunter Ullrich und seine Vorgänger Werner Briegel und Karl Martin Sames und an die sechs Ortsvorsteher, denen er besonders für die Organisationen des Seniorennachmittag dankte. Dass Schäfer in diesen Tagen das Thema Zeit/Lebensalter/Lebenszeit im Besonderen beschäftigt, hörten die anwesenden selbst betroffen und aufmerksam. So zitierte er auch aus seinen „Herbstgedanken“ aus den Pohlheimer Nachrichten vom 17.10.2013 in dem er Seneca zitiert, wo dieser schließt mit: „Lebe jetzt“. Er schloss mit dem scherzhaften Hinweis: „passen Sie auf, dass sie nicht beim Schuhebinden anfangen nachzudenken; was könnte ich eigentlich noch tun, wenn ich schon mal hier unten bin“.
Der Holzheimer Ortsvorsteher Michael Lemke führte gekonnt durch das Programm und bedankte sich besonders bei den Landfrauen Dorf-Güll und Holzheim für die Dekoration und allen Mitwirkenden für die Programmgestaltung.
Stadtverordnetenvorsteher Jakob Ernst Kandel zitierte in seinem Grußwort Martin Huber mit „Alt sein ist eine herrliches Ding, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heißt“.
Der neue Seniorenbeiratsvorsitzende Dr. Gunter Ullrich dankte seinem Vorgänger Karl Martin Sames und merkte an, dass noch viel Arbeit in der Seniorenarbeit in der nächsten Zeit anstehe.
Gitterentrio "Heimatklänge"
Gitterentrio "Heimatklänge"
Beim Sketch „eine Tasse oder ein Kännchen Kaffee“, vorgetragen von Siggi Fink und Monika Schwarzer von der Grüninger Trachtengruppe, amüsierten sich die Gäste über die selbst erlebten Erinnerung.
Wie alle Jahre war ein besonderer Programmpunkt die Ehrung der ältesten anwesenden Bürger aus den sechs Pohlheimer Stadtteilen, die Bürgermeister Schäfer mit den Ortsvorstehern Klaus-Dieter Gimbel (W.-Steinberg), Hartmut Lutz (Garbenteich), Michael Lemcke (Holzheim), Jörg Schwarz (Hausen), Bodo Marsteller (Grüningen) und Dagmar Czieschinski (Dorf-Güll) durchführte und folgenden Personen gratulierte:
Stadtteil Dorf-Güll: Ema Grieb 97Jahre, Karl-Martin Sames 77Jahre
Stadtteil Grüningen: Marie Schäfer 94 Jahre, Alfred Anhalt 86 Jahre
Stadtteil Hausen: Helga Haas 76 Jahre, Emil Bayer 92 Jahre
Stadtteil Holzheim: Erhard Stary 92 Jahre, Johanna Stary 89 Jahre
Stadtteil Garbenteich: Anna Stumpf 89 Jahre, Armin Stumpf 74 Jahre
Stadtteil Watzenborn-Steinberg: Toni Reiff 89 Jahre, Karl Schmitt 87 Jahre

In der Zwischenzeit war der leckere Kuchen mit Kaffee verzehrt und im Programm auf der Bühne servierte die “Kleine Singgruppe“ (acht Frauen) geleitet und begleitet am Klavier von Hedi Schneider einen Blumenstrauß bunter Melodien. Dass die Senioren nach dem Musical-Medley „Sister Act“ Zugabe fordernden, erstaunte die Singgruppe und auch die Veranstalter. Nach dem südafrikanischen Zugabe-Hit „Siyahamba“ waren die Senioren der Meinung; „das war Spitze“.
Mit einem heiteren Vortrag in „verständlichem“ Dialekt, strapazierte Gerhard Reitz aus Hausen die Lachmuskeln der Gäste.
In das Finale eines gelungenen Senioren Nachmittags wurden die Anwesenden vom Gitarrentrio „Heimatsklänge“ (Inge Dort, Christa Magel, Erika Schäfer) mit bekannten Volkslieder Melodien eingestimmt um zum Abschluss die bekannten Volkslieder; „Am Brunnen vor dem Tore“ und „Kein schöner Land“ gemeinsam zu singen.

Vordere Reihe; die Geehrten. Hinten Bürgermeister und Ortsbeiräte
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TRachtengruppe Grüningen
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Kleine Singgruppe mit Hedi Schneider am Klavier
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v.l. Siggi Fink, Monika Schwarzer
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von:  Günther Dickel

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