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Papst Benedikt XVI. gibt Pontifikat am 28. Februar auf

Pohlheim | Um 12:00Uhr höre ich auf HR-1:
Papst Benedikt XVI. gibt Pontifikat am 28. Februar auf!
Im Internet finde ich auf der Seite von DIE WELT - vor 7 Minuten die selbe Nachricht.

Gehe nun davon aus, das dies richtig ist.

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Kommentare zum Beitrag

Karl-Ludwig Büttel
3.138
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 11.02.2013 um 12:20 Uhr
Ja es steht in mehreren Zeitungen online. In seiner persönlichen Stellungnahme führt er einen gesundheitlichen und körperlichen Abbau in den letzten Monaten an.
Peter Herold
23.910
Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.02.2013 um 12:48 Uhr
Ein einsichtiger Mensch
Florian Schmidt
3.762
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 11.02.2013 um 12:57 Uhr
Na Endlich. Und jetzt kommt ein Papast der alles anders macht. Der die Rechte von Frauen, Homosexuellen und aller anderen Sünder stärkt. Der Kondome nicht mehr ächtet. Der Priestern eine offene Sexualität gestattet und sie nicht mehr zwingt sich an denen zu vergreifern die sich nicht wehren und vorallem nicht Schwanger werden können. Und der.... Mist mein Wecker klingelt. Und da hab ich so schön geträumt.
Jutta Skroch
11.445
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 11.02.2013 um 14:05 Uhr
@Herr Schmidt,
Träumen ist erlaubt, aber bis sich da was ändert, werden noch viele Jahre ins Land vergehen, ich erlebe es sicher nicht mehr.
Martin Wagner
2.099
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 11.02.2013 um 14:09 Uhr
kurz zu Herr Herold ---> ja - so kann mann /frau es sehen - aber mit dieser Haltung (ich will meine paar letzte Tage auf Erden noch in Ruhe verbringen können ...) wird er es bestimmt nicht zu einem Heiligenstatus schaffen, denn in dieser ja fast 2000 Jahren alten Institution war und ist es üblich "den Löffel" auf dem Sterbebett abzugeben ....

kurz zu Herrn Schmidt ---> in ihren inhaltlichen Aussagen gebe ich hnen recht, aber es gibt durchaus eine kleine Chance, dass ein fortschrittlicher Kirchenführer nachrückt ... ob diese Chance im Promillebereich oder im zweistelligen Bereich liegt, das wissen bei der Geheimniskrämerei des inneren Zirkels des Apparates nur ganz wenige Leute (und die veröffentlichen das sicher nicht ...). Ich habe keine große Hoffnungen (obwohl das dringend nötig wäre ..) aber wie so oft zitiert: die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

Kurz zu Herr Hilpers ---> sie haben Recht und auch wieder nicht

Rein formal ist der Papst auch das Oberhaupt des Ministaates "Vatikanstaat", aus der Sicht aus spricht ein Staatsmächtige zum freiwillligen Rücktritt eines anderen Staatshauptes.
Aber - und das wurde schon mehrmals in Kommentare zu anderen Artikeln hier in der Onlineausgabe der Giessener Zeitung festgestellt - hat das auch innerstaatliche Beweggründe. So zum Beispiel steht irgendwann schon die Kündigung des Konkordiats mit dem Vatikanstaat auf der Tagesordnung. Ich hoffe irgendwann hat die BRD eine parlamentariscghe Mehrheit (oder die Möglichkeit das per Volksabstimmung zu regeln), dass der entsprechende Paragraph aus der Verfassung (Voraussetzung für die Kündigung) ersatzlos gestrichen wird.
Also so ganz uninteressant - jenseits des pariotischen Getöns "unser Papst" ist weg - ist die Entwicklung dort in Rom kurz vor Ostern nicht.
Christoph Schäfer
674
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 11.02.2013 um 14:37 Uhr
Wir waren Papst! Heul!!! Schluchz!!!
Michael Beltz
6.402
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 11.02.2013 um 16:47 Uhr
Nach 359 Jahren hat der Papst einen Fehler eingestanden. Im Jahre des Herren 1633 wurde Galilei "wegen der Verbreitung verderblicher Lehre" zu lebenslanger Haft verurteilt.
Der Papst hat überprüfen lassen, ob der Verurteilte noch am Leben ist. In der Gewissheit, dass dem nicht so ist, hat er ihn begnadigt (wahrscheinlichen wegen günstiger Sozialprognose).
Somit hat er seinem Nachfolger die Möglichkeit eröfffnet, die mittelalterliche Hexenverbrennung ebenso zu bedauern.
Kurt Wirth
1.063
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 11.02.2013 um 19:35 Uhr
Der Vorsteher des Dinosauriers "Una sancta catholica" hat es natürlich nicht einfach heutzutage. Schon mit der Wahl fängt es an: Der Papst ernennt die Kardinäle, die Kardinäle wählen den Papst. Das ist mit dem heutigen abendländischen Demokratieverständnis schwer vereinbar. Als ich vor nunmehr 50 Jahren aus der katholischen Kirche austrat, galt das unverrückbare Dogma: Der Papst ist unfehlbar in Fragen der Glaubens- und Sittenlehre (in Bayern und auf der Nordseehalbinsel Nordstrand gibt es die Altkatholiken, die diesem Dogma in den 1860-er-Jahren nicht folgen wollten, wie auch dem von der unbefleckten Empfängnis Mariens nicht.)

Benedikt wurde als Konservativer von der konservativen Kardinalsmehrheit gewählt. Seine widersprüchlichen Aktionen kann man heute quer durch die Medien registrieren. Für meine Person rechne ich ihm immerhin an, daß er sich zu den jeweiligen gewalttätigen internationalen Auseinandersetzungen deeskalierend äußerte (Afghanistan, Libyen...) und auch die Auswüchse des kapitalistischen Wirtschaftssystems zumindest verbal kritisierte.

Ich vermute, daß der Tipp zum rechtzeitigen Rücktritt vor ein paar Jahren von Fidel Castro bei seinem Kuba-Besuch kam.
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 11.02.2013 um 21:16 Uhr
Noch besser wäre die Meldung "Katholische Kirche löst sich auf."
Astrid Patzak-Schmidt
3.415
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 12.02.2013 um 08:06 Uhr
"Der nächste Papst ist eine Frau!"
Wäre DAS nicht mal eine handfeste Überraschung? ;-)
Jörg Jungbluth
5.082
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 12.02.2013 um 08:35 Uhr
Das erleben wir nicht mehr.
Ingrid Wittich
18.516
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 12.02.2013 um 09:51 Uhr
DAS gibt es leider nur im Roman. Und dann noch verkleidet als Mann.
Christoph Schäfer
674
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 12.02.2013 um 10:33 Uhr
Wir sollten nicht gleich zu viel erwarten, Ein Papst aus Lateinamerika oder Afrika wäre doch schon eine kleine Sensation.
Martin Wagner
2.099
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 12.02.2013 um 11:09 Uhr
Ich will mich hier ja nicht als Besserwisser aufspielen, aber ich prohezeie, dass der nächste Papst wieder ein Konservativer sein wird. Das ist nicht die Frage, aber spannend wird es, ob dieser konservative Papst sich angesichts der "drängenden Fragen der Zeit" von seinen konservativen Postionen abrückt und eher fortschrittlich wird. Bei Päpsten ist so eine Entwicklung wohl noch nicht zu beobachten gewesen, aber zwei Etagen tiefer bei Bischöfen schon öfters.
Christoph Schäfer
674
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 12.02.2013 um 11:36 Uhr
Im Grunde ist der Papst ja auch "nur" ein Bischof (von Rom). Unter Johannes Paul II. hatte der erzkonservative Kardinal Ratzinger bereits den theologischen Rückschritt weit hinter das zweite vatikanische Konzil betrieben. Will sagen, nicht allein der jeweilige Papst bestimmt Fort- oder Rückschritt der katholischen Kirche.
Michael Beltz
6.402
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 12.02.2013 um 12:15 Uhr
Aus geheimen Quellen habe ich den Grund des Rücktrittes seiner Eminenz erfahren: Es war die Befürchtung, seinen Doktortitel abererkannt zu bekommen, da er ständig mittelalterliche Verse in lateinischer Sprache zitierte ohne Quellenangabe.
Astrid Patzak-Schmidt
3.415
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 12.02.2013 um 15:29 Uhr
Eigentlich muss man doch Mitleid haben mit diesen armen alten Männern! In einem Alter, in dem andere längst ihre Rente genießen, müssen sie als Päpste zur Höchstform auflaufen und bei Dingen mitreden, von denen sie keine Ahnung haben: Ehe, Familienplanung usw. Da lobe ich mir die orthodoxe Kirche, die ihren Priestern die Ehe erlaubt und sie so erfahren lässt, was es heißt, Kinder verantwortlich großzuziehen. Ob man so das Problem der sexuellen Übergriffe auf Kinder lösen könnte?
Doch eins muss man dem Vatikan zugestehen: Hier ballt sich (eigentlich) sehr viel Intelligenz. Klar, diese Männer haben ja auch nichts anderes zu tun... Ob die auch manchmal daran denken, wie sie selbst entstanden sind und wie die Menschheit mit ihrer eigenen Sorte weiter bestehen kann?
Christine Weber
6.827
Christine Weber aus Mücke schrieb am 13.02.2013 um 09:06 Uhr
Ich finde, nichts ist so überholt wie diese katholische Kirche. Aber solange da nichts geändert wird, werden wohl immer nur alte, uneinsichtige Männer nachrücken.
Christine Weber
6.827
Christine Weber aus Mücke schrieb am 14.02.2013 um 11:04 Uhr
Ein alter Mann tritt zurück - ein anderer alter Mann rückt nach - was ändert sich? NICHTS
Christine Weber
6.827
Christine Weber aus Mücke schrieb am 14.02.2013 um 17:05 Uhr
Keiner ist unersetzlich.
Christine Weber
6.827
Christine Weber aus Mücke schrieb am 15.02.2013 um 09:43 Uhr
Aber auch "gerade mal 2 %" sind die Schäfchen der kath. Kirche und hätten evt. eine andere Haltung zumindest bei den Mißbrauchsfällen erwartet.
Christoph Schäfer
674
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 12:52 Uhr
Christoph Schäfer
674
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 13:05 Uhr
Christoph Schäfer
674
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 14:27 Uhr
Die Strafe von oben wegen soviel Undankbarkeit gegenüber dem heiligen Joseph hat uns - Gott sei Dank - heute Morgen knapp verfehlt.
Kurt Wirth
1.063
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 20:06 Uhr
Um auch noch einen Link beizusteuern, mit dem voraussichtlichen Ergebnis des Konklave 2013:

http://www.youtube.com/watch?v=YpB4z50ei-s&feature=youtu.be
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