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8 Tote bei Kollision von zwei Flugzeugen nahe Wölfersheim

von Frank Benderam 08.12.20122521 mal gelesen12 Kommentare
Pohlheim | Bei der Kollision von zwei Kleinflugzeugen, einer Piper Saratoga und einer Robin 400-180, sind nahe Wölfersheim 8 Menschen ums Leben gekommen, darunter 4 Kinder. Laut Angaben der Polizei Gießen geschah der Zusammenstoß kurz nach 16 Uhr. Zunächst war man nur von 4 Toten ausgegangen. Die über einen großen Bereich verteilten Trümmer werden zur Zeit noch untersucht. Die Ursache für den Unfall ist noch unklar.
Um 15:20 war ich noch selbst mit einer kleinen Motormaschine ca. 20 km entfernt nahe Pohlheim unterwegs. Es waren optimale Flugbedingungen, kein Wind und sehr gute Sicht. Wie es bei diesen Bedingungen zu einer Kollision kommen konnte ist mir rätselhaft.

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.018
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 08.12.2012 um 23:17 Uhr
Mittlerweile heißt es leider: 8 Tote
Wird da menschliches Versagen die Ursache sein ?
Das kommt eben fatalerweise immer wieder vor,
keiner von uns ist davor befreit !
Sehr tragisch !!!
Bernd Zeun
10.256
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 09.12.2012 um 10:08 Uhr
Ich nehme an, Kleinflugzeuge unterliegen keiner lotsengesteuerten Überwachung; dann kann ich mir bei idealen Sichtflugbedingungen nur vorstellen, dass es ihnen wie Fußgängern geht, die sich auf dem Gehsteig begegnen und beide zur falschen Seite ausweichen und das manchmel zwei, drei Mal, bis sie es dann doch noch schaffen, sich zu umgehen. Da Flugzeuge nunmal schneller und träger sind, ist die Toleranzgrenze irgendwann überschritten. Aber eigentlich müsste es für solche Begegnungen auch Regeln geben, nur wenn einer falsch reagiert (vielleicht auf Grund eines technischen Problems), was macht dann der andere und dann haben wir wieder die Fußgängersituation.
750
D. Theiß aus Lich schrieb am 09.12.2012 um 10:27 Uhr
Auch Kleinflugzeuge unterliegen der Überwachung.
Bernd Zeun
10.256
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 09.12.2012 um 10:38 Uhr
Ich schrieb "lotsengesteuert" und meinte damit, auch mit Radarunterstützung.
Frank Bender
1.340
Frank Bender aus Pohlheim schrieb am 09.12.2012 um 10:49 Uhr
Der Bereich Wölfersheim befindet sich außerhalb der Kontrollzone Frankfurt. Das heißt dort im Sichtflug fliegende Flugzeuge sind nicht von Langen überwacht. Zudem handelt es sich scheinbar bei einem der Flugzeuge um ein Ultraleichtflugzeug welche in der Regel keinen Transponder hat und damit nicht wie ein größeres Flugzeug auf dem Radar verfolgt werden kann. Sehr wohl gibt es allerdings für alle Flugzeuge Ausweichregeln.
Bernd Zeun
10.256
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 09.12.2012 um 11:17 Uhr
Gibt es viersitzige ULs ?
Frank Bender
1.340
Frank Bender aus Pohlheim schrieb am 09.12.2012 um 15:40 Uhr
Nein, UL's haben max. 2 Sizplätze, aber es gibt 6 sitzige ECHO Maschinen.
Christine Weber
7.245
Christine Weber aus Mücke schrieb am 11.12.2012 um 13:28 Uhr
In der Zwischenzeit stand in der Zeitung, dass einer der Piloten wohl von der tiefstehenden Sonne geblendet wurde. Furchtbar, dieses Unglück. 8 Kinder, die ihr Leben noch vor sich hatten.
Frank Bender
1.340
Frank Bender aus Pohlheim schrieb am 11.12.2012 um 14:02 Uhr
In der Robin waren zwei Erwachsene und ein 4 jähriges Kind, in der Piper waren zwei Erwachsene und drei Kinder im Alter von 2, 6 und 8 Jahren.
Christine Weber
7.245
Christine Weber aus Mücke schrieb am 11.12.2012 um 14:23 Uhr
Furchtbar. Die armen Kinder.
Peter Herold
26.002
Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.12.2012 um 22:38 Uhr
Ich war heute in der Gegend. Ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist. Die Absturztelle liegt wohl nur wenige hundert Meter vom Ort Melbach entfernt
Lars Lohmann
9
Lars Lohmann aus Gießen schrieb am 12.12.2012 um 15:42 Uhr
Wenn man den Ausführungen der Gießener Allgemeinen glaubt war keines der beiden Flugzeuge ein Ultraleichtflugzeug, sondern zwei Echo-Klasse Maschinen, eine Robin DR400 und eine Piper Saratoga. Viele moderne Ultraleichtflugzeuge sind übrigens durchaus mit einem Transponder ausgestattet (dessen Verwendung in jener Höhe / jenem Luftraum) allerdings nicht verpflichtend ist. Ultraleichtflugzeuge verfügen, im Gegensatz zu Kleinflugzeugen der Echoklasse, über ein Rettungssystem, bei dem im Notfall ein Fallschirm aus dem Flieger gesprengt werden kann, der das Flugzeug sicher zu Boden bringt...
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von:  Frank Bender

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Frank Bender
1.340
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