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Gewaltprävention

von Kung Fitam 30.03.2012598 mal gelesenkein Kommentar
Pohlheim | Kostenloses Gewalt-Präventionstraining bot der Kampfkunstverband „HSIA-PAI-LE-Weiße Krabbe" am für die Schülerinnen und Schüler der Kapersburgschule in Rosbach an. Rund 160 Kinder hatten sich angemeldet, weshalb der Kurs in zweimal 80 Kinder geteilt werden musste. Los ging es um 13 Uhr, als Kung-Fu-Großmeister Horst Leneis und Kung-Fu Meister Joel Wright die erste der beiden Gruppen zwei Stunden lang in die Geheimnisse der Selbstverteidigung einwiesen. Unterstützt wurden Sie dabei von weiteren Kung-Fu Meistern unter anderem Stefan Hasselbach, Timo Stockhause und Vitalij Minich und zahlreichen Trainern des HSIA PAI LE Weissen Krabbe. Mimik und Gestik, aber auch die richtige Wortwahl für den Fall, dass es einmal brenzlich werden könnte, standen auf dem Übungsprogramm. Bürgermeister Detlef Brechtel hatte es sich nicht nehmen lassen, zu Beginn der Veranstaltung zugegen zu sein. "Leute wie diese sorgen dafür, dass euch nichts passiert", meinte er in seiner Ansprache und wandte sich dabei besonders an die jüngeren Stadtbewohner. "Wir wollen die Kinder in unseren Trainingsstunden vor schwierigen Situationen bewahren
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und ihnen das gewaltfreie Verhalten in provokanten und gefährlichen Situationen näher bringen", sagte Mitorganisator und HSIA PAI LE Weisse Krabbe Trainer aus Rosbach, Torsten Beilke. Ereignisse vor Ort hätten die Kampfschule motiviert, auch hier unentgeltlich tätig zu sein. Ein Anti-Gewalt-Training absolvieren zu können, war für viele der Wunsch. Wie stelle ich meinen Sicherheitsabstand her, und wie kann ich weitere Annäherungen verhindern? Nicht selten ist ja bereits eine Konflikt-Situation vorausgegangen, für die nun eine Lösung gefunden werden muss. Im Training gab es wichtige Hinweise: Worte wie "Feuer", Stopp, ich kenne Sie nicht" seien geeignet, einen unerwünschten Agressor abzuschütteln. Allein die Anrede mit "Sie" wirke schon manches Mal Wunder und sorgt zudem für Aufmerksamkeit von unbeteiligten Personen in der Nähe. Wichtig sei, dass die Situation nicht eskaliere, und auch Erwachsene auf die Brenzlichkeit einer Situation aufmerksam gemacht würden. Zum Abschluss zeigten die Meister und Trainer dann noch Formen und Kampfspiele aus dem Kung-Fu, welche die Kinder mit Begeisterung verfolgten. Am Ende waren sich Organisatoren, Eltern und Schüler einig, dass dieser Tag ein voller Erfolg war!

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von:  Kung Fit

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