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Schnupper-Kurs für Luftfahrer in spe: Spannende „Air-Lebnisse“ im fliegenden Klassenzimmer auf der Breitscheider „Hub“

Das fliegende Klassenzimmer auf der „Hub“: Fluglehrer Peter Schönauer  (links mit weißer Mütze) wechselte zwischen der Motor- und  Segelfraktion hin und her. Aber egal: Ob mit oder ohne „Quirl“ - die Teilnehmer hatten einen Riesens
Das fliegende Klassenzimmer auf der „Hub“: Fluglehrer Peter Schönauer (links mit weißer Mütze) wechselte zwischen der Motor- und Segelfraktion hin und her. Aber egal: Ob mit oder ohne „Quirl“ - die Teilnehmer hatten einen Riesens
Pohlheim | Der Propeller, der sich genau vor dem Cockpit befinde, sei in Wirklichkeit nur ein Ventilator. Sobald er ausfalle, fange der Pilot mächtig an zu schwitzen. Haha! Vor solchen und ähnliche Bonmots aus der Sprüchekiste ultra-cooler Fluglehrer blieben die Novizen auf der Breitscheider „Hub“ glücklicherweise verschont. Auch dass die Flugzeugnase stets wenigstens annähernd in Flugrichtung zeigen sollte und man unter einer guten Landung eine solche zu verstehen habe, nach der das Flugzeug weiterhin benutzt werden könne, mussten sie sich nicht anhören. Wenngleich: Ein paar kleine theoretische Streicheleinheiten waren schon gefragt, ehe der Hauptpunkt der Tagesordnung aufgerufen wurde. Und deswegen waren die Aero-Debütanten ja schließlich aufmarschiert: Sie wollten fliegen bzw. mal ganz unverbindlich in die faszinierende Welt der Luftfahrt hinein riechen.
Nein, es sind nicht nur die großen, im zweijährigen Turnus stattfindenden Internationalen Airshows, die die Westerwälder Piloten beflügeln.Basisarbeit dieser Art verstehen sie als ihre ureigenste Domäne. Und so hatten die LSG- Aero-tiker zum dritten Male in Folge
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zu einem Schnupper-Wochenende auf ihren „Airport“ eingeladen. 13 potentielle Luftfahrer und Luftfahrerinnenin spe im Alter zwischen 14 und 55 nutzten die Gelegenheit, sich von erfahrenem Personal im praktischen Eigenversuch das kleine Einmaleins der Fliegerei beibiegen zu lassen - zumindest ansatzweise. Wobei die Teilnehmerzahl kein Unglück brachte. Das Gegenteil war eher der Fall. Glückliche Momente zwischen Himmel und Erde hatten sich die Gäste nämlich auch erhofft, mussten andererseits aber auch erfahren, dass die Götter, wie bei vielem, vor den Erfolg den Schweiß gesetzt haben.
Peter Schönauer und Daniel Bechtum hatten sich die Motorflug-Interessenten zur Brust genommen, Enrico Hecht und Uwe deFries bedienten die Segel-Fraktion. Mit vier Fluglehrern war das fliegende Klassenzimmer der LSG-Ganztagsschule personell also gut bestückt Das galt auch für die Lehr-, Lern- und Betriebsmittel. Zwei Twin-Glider, eine Katana DA 20/100 sowie die 172-er Diesel-Cessna des Vereins standen fürs praktische Flugtraining zur Verfügung. Zwei Tage lang ging es, fast ohne Pausengong, von früh bis Sonnenuntergang ans Eingemachte.
Da jeder Start bekanntlich freiwillig ist, jede Landung aber als Muss gilt, wurde vor allem letzteres geübt. Aber auch
Die Diesel-Cessna hat Vorfahrt. Schüler und Fluglehrer Enrico Hecht warten bei geöffneter Cockpithaube in ihrem Twin auf die Startfreigabe aus dem  Tower, während ein Azubi aus der Motorflugabteilung zur Landung einschwebt.
Die Diesel-Cessna hat Vorfahrt. Schüler und Fluglehrer Enrico Hecht warten bei geöffneter Cockpithaube in ihrem Twin auf die Startfreigabe aus dem Tower, während ein Azubi aus der Motorflugabteilung zur Landung einschwebt.
Höhe, Kurs und Geschwindigkeit halten wollten gelernt sein, das Kurven sowieso. Links und rechts und auf und nieder. Und das korrekte Einhalten einer profanen Platzrunde ist anfangs auch nicht so einfach, wie es aussieht. Man/frau muss erst ein Gespür für die Eigenheiten des Fluggerätes entwickeln, wie mehr oder weniger empfindlich es auf die Ruderausschläge reagiert, aber dann macht es richtig Spaß. Und den hatten die Flug-Azubis, nach zwei anstrengenden Tagen um viele Erfahrungen reicher, sichtlich. Für sie war es ein echtes „Air-Lebnis“.
Dass sich der ein oder andere dazu entschließt, den Stoff zu vertiefen und als Mitglied der LSG eine reguläre Flugausbildung bis zur Lizenz zu durchlaufen, stand als Hintergedanke der Veranstalter Pate. Und wie es scheint, ist dieses Kalkül auch aufgegangen. Man freut sich über etliche neue Mitglieder.- Hals- und Beinbruch!

Das fliegende Klassenzimmer auf der „Hub“: Fluglehrer Peter Schönauer  (links mit weißer Mütze) wechselte zwischen der Motor- und  Segelfraktion hin und her. Aber egal: Ob mit oder ohne „Quirl“ - die Teilnehmer hatten einen Riesens
Das fliegende... 
Die Diesel-Cessna hat Vorfahrt. Schüler und Fluglehrer Enrico Hecht warten bei geöffneter Cockpithaube in ihrem Twin auf die Startfreigabe aus dem  Tower, während ein Azubi aus der Motorflugabteilung zur Landung einschwebt.
Die Diesel-Cessna hat... 
Fliegen ist längst keine Männerdomäne mehr. Auch immer mehr Mädels wollen hoch hinaus.
Fliegen ist längst keine... 
Gans entspannt im Hier und Jetzt: Dieser junge Mann wartet auf seinen ersten Start und weiß sich bei Fluglehrer Uwe deFries (auf dem Rückitz) gut aufgehoben.
Gans entspannt im Hier... 

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von:  Jürgen Heimann

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