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SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel offiziell für Landtag nominiert

Thorsten Schäfer-Gümbel bei seiner Grundsatzrede
Thorsten Schäfer-Gümbel bei seiner Grundsatzrede
Pohlheim | Der hessische Spitzenkandidat der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, hat am Donnerstagabend in der Volkshalle in Watzenborn-Steinberg eine weitere formale Hürde auf dem Weg zur Landtagswahl am 18. Januar genommen.

Die Delegierten des Wahlkreises 19 (Gießen Land) wählten Schäfer-Gümbel mit 97,9 Prozent als Direktkandidaten. Zum Wahlkreis zählen Pohlheim, Linden, Langgöns, Allendorf/Lumda, Rabenau, Buseck, Lich, Hungen, Laubach, Reiskirchen und Grünberg mit rund 95.000 Wahlberechtigten.

Von den 99 anwesenden Delegierten gaben 97 ihre Ja-Stimme ab. Es gab eine Gegenstimme und eine Enthaltung. Damit tritt Schäfer-Gümbel am 18. Januar 2009 gegen den amtierenden Innenminister Volker Bouffier (CDU) an, der das Direktmandat im Januar 2008 mit 40,5 zu 38,4 Prozent nur knapp für sich hatte entscheiden konnte.

Zur Ersatzkandidatin wurde Annette Bergen-Krause, Stadtverordnete aus Allendorf/Lumda, Fraktionsvorsitzende, Mitglied im Kreistag und Unterbezirksvorstand, nominiert.
Tobias Lux, Bürgermeisterkandidat in Grünberg, eröffnete die Veranstaltung, die vom Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Horst Nachtigall, geleitet wurde.
Krise brauche Solidarität - diese Forderung verkörpere Schäfer-Gümbel wie kein anderer, erklärte der am Freitag nominierte SPD-Kandidat für die Gießen-Stadt, Wahlkreis 18, Gerhard Merz.
Thorsten Schäfer-Gümbel bei seiner Grundsatzrede
Thorsten Schäfer-Gümbel bei seiner Grundsatzrede
Der Spitzenkandidat beabsichtigt, das Thema Bildung zum zentralen Wahlkampfthema zu machen und bekräftigte dies mit der Aussage: „Es wird Zeit, dass Hessen das Land der Bildungsgerechtigkeit wird.“ Bildungserfolg dürfe nicht länger von Zufällen, Glück, einzelnen Lehrern und von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern abhängig sein.
Außerdem bezeichnete er Roland Koch als „Wolf im Schafspelz“. Der amtierende Ministerpräsident hätte in der Vergangenheit nichts dazugelernt und würde sich auch in Zukunft nicht ändern. Thorsten Schäfer-Gümbel rief dazu auf, selbstbewusst in den Wahlkampf zu ziehen.
Die SPD habe Fehler gemacht, aber daraus auch ihre Konsequenzen gezogen und dazugelernt. "Es geht nicht um den Bauchnabel von Genossen, sondern nur darum wie wir unser Land verändern können: mit Demut, aber selbstbewusst", sagte Schäfer-Gümbel abschließend.

Thorsten Schäfer-Gümbel bei seiner Grundsatzrede
Tbias Lux bedankt sich bei den Parteigenossen für ihr Vertrauen.
Tobias Lux aus Grünberg eröffnete die Verantaltung
Der Vorstand der Veranstaltung
TSG genießt seinen erfolg
Thorsten Schäfer Gümbel und Ehefrau Annette
Annette Schäfer Gümbel gratuliert ihrem Mann zur Nominierung
Silvia Lübbers übereicht TSG einen Blumenstrauß
Ersatzkandidatin Annette Bergen-Krause bei ihrer Rede
Tobias Lux gratuliert TSG zur Nominierung
Gerhard Merz unterstützt TSG bei seinem Vorhaben

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von:  Jürgen Seifert

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