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"Lebendige Stille" - Winterabendlich(t)-Veranstaltungsreihe

Winterabendlich(t)
Winterabendlich(t)
Pohlheim | Eine lebendige Stille kroch aus den Wänden der ehrwürdigen Alten Kirche in Watzenborn-Steinberg, als vergangenen Freitagabend das dritte von vier „Winterabendlichtern“ entzündet wurde. Selbst die Kirchenmaus, die vorher noch aufgeregt ein sicheres Plätzchen zu suchen schien, lauschte gespannt dieser Ruhe. Kurz vorher wurden die elektrischen Lichter gelöscht, so daß nur noch die vielen Kerzen den Raum erhellten. Der Altar war festlich geschmückt mit Rosen, Kerzen und Engeln.
Joachim Becker eröffnete in Begleitung seiner Gitarre den Abend von der Empore aus mit dem Klassiker „Hallelujah“. Mit seiner Stimme verzauberte er die Anwesenden, Gänsehaut inklusive. Das Programm musste kurzfristig umgestellt werden, weil Susann Charis gesundheitsbedingt ausfiel. Sie und Ihre glockenklare Stimme fehlten an diesem Abend, doch Becker konnte die entstandenen musikalischen Lücken mehr als nur füllen. Außer ihm unterhielten noch Barbara Wolters und Andreas Schmandt die Gäste. Schmandt begrüßte die zahlreichen Anwesenden, die der Kälte und Glätte getrotzt hatten und erschienen waren. Passend zur Jahreszeit folgten besinnliche aber auch heitere Texte und Lieder.
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Winterabendlicht. Winterabend (1)Winter (508)Watzenborn (8)Susann Charis (3)Pohlheim (232)naturheilforum (7)Joachim Becker (4)Barbara Wol (1)Andreas Schmandt (5)Alte Kirche (12)
Das Lied „Wahrer Engel“, welches Becker für seine Großmutter geschrieben hatte, lobpreist alle Großmütter dieser Welt, ihre Weisheit, ihre Fürsorge und Liebe. Im Text „Apfent“, den Barbara Wolters vortrug, berichtete ein Kind aus seiner Sicht über die Advents- und Weihnachtszeit. Allerlei Rechtschreibfehler und heitere Szenen spiegelten sich in diesem Aufsatz wider und brachten die Zuhörer zum Lachen. Es folgten das Lied „Der Wald – Trag Dein schönstes Kleid“ sowie der Text „Drei merkwürdige Gestalten“, eine Geschichte, die vom Besuch der Lebensfreude, der Zeit und der Liebe beim Christkind erzählt, nachdem die Heiligen drei Könige abgereist waren. Schon Tradition hat der sich anschließende „Wunschpunsch“. Hierfür liegen vor allen Gästen Zettel und Stift bereit. Darauf kann jeder der möchte seine Wünsche, Danksagungen oder Fürbitten aufschreiben. Diese werden gefaltet, eingesammelt und in einer großen gläsernen Schale aufbewahrt, um am Ende des letzten Winterabendlich(t) gemeinsam verbrannt zu werden. Der aufsteigende Rauch bringt die Botschaften symbolisch gen Himmel. Man hört aus unterschiedlichen Quellen, dass aus den vergangenen Jahren einiges in Erfüllung gegangen wäre…
Der zweite Teil
Joachim Becker
Joachim Becker
wurde eingeläutet mit dem Text „Weihnachten im Waisenhaus“. In dem wird berichtet, wie trostvoll echte Freundschaft sein kann. Es folgten das Lied „Manchmal“ und der Text „Bereichere Dein Leben - verteile Weihnachten auf 12 Monate“ von Barbara Wolters. In diesem geht es darum, jeden Monat im Jahr zu einem bestimmten Thema zu machen. Einen Monat z. B. um den respekt- und liebevollen Umgang miteinander zu üben. Einen Monat um uns Gedanken zu machen wie wir unser und das Leben unserer Mitmenschen erhellen und bereichern können. Einen Monat, in dem wir wahrnehmen lernen, wie wir Freude in unseren Alltag bringen können durch gemeinsam gesungene Lieder und in dem wir wieder anfangen uns Geschichten zu erzählen und mit der Familie und Freunden am Tisch sitzen und gemeinsam essen. Einen Monat, in dem wir uns Gedanken um unseren Glauben machen und unsere Herzen öffnen für andersartigen Glauben und damit unseren Horizont oder besser gesagt unseren Himmel erweitern können. Auch ein Monat der Dankbarkeit, der Besinnung und der Einkehr und des friedlichen Umgangs wäre wichtig. Weitere Monats-Themen würden sicher jedem noch einfallen.
Vor der Verabschiedung erklang das Lied „Engel“. Die Gäste erhielten einen kleinen Abschlussvers mit auf den Heimweg: „Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.“ Zum Abschluss sangen alle gemeinsam „Sei ein Licht in der Dunkelheit“, was als Gruß, Wunsch und Aufforderung gerade in dieser Jahreszeit gesehen werden kann.
Der letzte der vier Abende findet am Freitag, 14. Januar 2011, um 19:30 Uhr statt. Näheres dazu folgt.

Winterabendlich(t)
Winterabendlich(t) 
Joachim Becker
Joachim Becker 
Barbara Wolters
Barbara Wolters 

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Kommentare zum Beitrag

Sabine Glinke
5.008
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.12.2010 um 11:08 Uhr
Hallo Herr Schmandt,
gibt es denn auch ein Bild von der Veranstaltung?
Andreas Schmandt
175
Andreas Schmandt aus Pohlheim schrieb am 20.12.2010 um 11:29 Uhr
Hallo, die meisten Gruppen-Bilder sind von der Presse gemacht worden, anbei daher ein paar der Kerzen, die die Stimmung widerspiegeln. Herzliche Grüße
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Andreas Schmandt

von:  Andreas Schmandt

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Interessensgebiet: Pohlheim
Andreas Schmandt
175
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