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Interview mit den Musicalstars Anne Welte und Chris Murray: „Ein kleiner Scrooge steckt doch in jedem von uns“

Keine Angst vorm schwarzen Mann: Zwischen zwei Shows standen Ebenezer Scrooge (Chris Murray) und Mrs. Fezziwig (Anne Welte) der Giessener Zeitung Rede und Antwort. Und dabei war dann auch Zeit für ein kleines Erinnerungsfoto mit einem jungen Fan.
Keine Angst vorm schwarzen Mann: Zwischen zwei Shows standen Ebenezer Scrooge (Chris Murray) und Mrs. Fezziwig (Anne Welte) der Giessener Zeitung Rede und Antwort. Und dabei war dann auch Zeit für ein kleines Erinnerungsfoto mit einem jungen Fan.
Pohlheim | Chris Murray und Anne Welte zählen zu den „alten Hasen“ bzw. „Häsinnen“ im deutschsprachigen Musicalbusiness. Gestählt in und durch unzählige Produktionen, haben sie sich in ihrer Jahrzehnte langen Bühnentätigkeit nicht nur eine exzellente Reputation, sondern auch einen große Fangemeinde und ein ebenso großes Repertoire erarbeitet Beide standen jeweils schon im zarten Alter von 5 auf den Brettern und haben in Folge kaum ein bedeutendes Stück ausgelassen. Dennoch sind die gebürtige Saarländerin und der Wahl-Berliner Braunschweiger nicht in Routine erstarrt – was in ihrem Job ja auch tödlich wäre. Sie freuen sich stets auf neue Herausforderungen, greifen andererseits auch immer wieder gerne auf Liebgewonnenes, Althergebrachtes zurück. Dazu zählt „Vom Geist der Weihnacht“, der in diesen Tagen durch den Kölner Musical Dome spukt und in dessen Umtriebe sie in der Vergangenheit schon verwickelt waren. Chris Murray ist in der Rolle des Geizkragens Ebenezer Scrooge zu bewundern, Anne Welte spielt die überschäumende „Mrs. Fezziwig“. Die beiden Vokalgranaten tun das auf ihre eigene, unverwechselbare Art. Zwischen zwei
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Vorstellungen standen die Künstler der Giessener Zeitung Rede und Antwort, plauderten über seelische Abgründe, Kochkunst, Fallstricke, Yin und Jang, „Grabschändungen“, die Kollegen, ihre weiteren Pläne und darüber, warum sie keine Long-Run-Produktionen mehr bestreiten



Anne, kochst Du privat auch so gut wie Mrs. Fezziwig im „Geist der Weihnacht“?

ANNE WELTE: Nein, nein, ich möchte das nicht machen müssen, was ich in dem Stück an Menüfolgen aufzähle. Aber für Spaghetti und Nudelgerichte reicht es gerade bei mir. Und Spiegeleier krieg ich auch noch hin. Ich seh‘ vielleicht so aus, und ich esse auch gerne, aber ich bin jetzt wirklich nicht geborene Köchin.

CHRIS MURRAY: Aber ich! Ich koche gerne – und zwar gut. Ich bin jetzt zwar nicht Alfons Schuhbeck, aber es macht mir Spaß. Wenn ich zu Hause bin, gehört der Ofen mir. Profis an den Herd!

Du hast den Scrooge ja schon in Berlin gespielt. Da gibt es ja auch einige interessante Videoclips auf Youtube.

CHRIS MURRAY: (lacht) Ja ich habe eine sehr aktive Fangemeinde und bin sehr dankbar dafür. Die Leute sind wunderbar und haben da jede Menge Material zusammen getragen.

Worauf ich aber eigentlich hinauswollte. Wie viel von Scrooge steckt denn in Dir selbst drin?

Anne Welte steht seit 40 Jahren auf der Bühne. Rechts eine  „zivile“ Aufnahme von ihr, links ein Foto, dass sie in ihrer aktuellen Rolle als "Mrs. Fezziwig" zeigt.
Anne Welte steht seit 40 Jahren auf der Bühne. Rechts eine „zivile“ Aufnahme von ihr, links ein Foto, dass sie in ihrer aktuellen Rolle als "Mrs. Fezziwig" zeigt.
CHRIS MURRAY: Ne ganze Menge. Ich glaube an das Prinzip von Jin und Yang. Wir alle haben eine dunkle und eine helle Seite. Und es kommt nur drauf an, welche Seite wir durchschimmern lassen. Ich glaube nicht, dass Menschen im Grunde genommen gut sind, ich glaube aber auch nicht, dass sie nur schlecht sind. Sie sind beides. Es kommt nur auf die Balance an, und darauf, was sie zeigen und rauslassen. Scrooge ist leider Gottes in uns allen drin. Und hier im Musical Dome macht es mir Spaß, das weiter heraus zu kehren.

Dem Publikum ist begeistert. Was gefällt Euch als Künstler an dieser Show?

ANNE WELTE: Das ist eine rührselige und wunderschöne Geschichte. Daraus ein Weihnachtsmusical zu machen, war einfach eine schöne Idee. Ich spiele es auch sehr gerne und ich mach’s jetzt im dritten Jahr. Ich habe mich wieder richtig drauf gefreut, nachdem ich im Sommer den Anruf bekommen habe, ob ich wieder dabei wäre. Und ich würde es auch ein viertes und fünftes Mal machen. Es sind ja auch immer nur fünf Wochen. Das ist etwas anderes, als würde man eine Show acht Mal die Woche über ein ganzes Jahr spielen müssen. Das sind hier sind, die Proben mitgerechnet, zwei Monate, in denen ich Spaß habe, in denen die Weihnachtszeit zelebriert wird. Man kommt durch das Stück in eine ganz besondere Stimmung, schmückt die Garderobe wie bekloppt, was ich sonst eigentlich nicht mache. Aber das wird durch das ganze Drumherum so aus mir herausgeholt.

Auch bei Chris Murray , dem „Mr. Scrooge“ aus dem „Geist der Weihnacht“ (links) haben die Maskenbildnerinnen ganze Arbeit  geleistet. Das rechte Foto zeigt, wie er wirklich aussieht.
Auch bei Chris Murray , dem „Mr. Scrooge“ aus dem „Geist der Weihnacht“ (links) haben die Maskenbildnerinnen ganze Arbeit geleistet. Das rechte Foto zeigt, wie er wirklich aussieht.
„Man nimmt etwas mit nach Hause“

CHRIS MURRAY: Also es ist die berühmteste Weihnachtsgeschichte der Welt – außer der christlichen. Ich bin mit ihr aufgewachsen. Ich habe Scrooge schon im Schauspiel gespielt und zwei andere Musicals, denen diese Geschichte zu Grunde lag, gemacht – und eine Oper. Und es ist wirklich ein unfassbar starker, alle ansprechender Stoff. Da lernt man etwas fürs Leben und über den wahren Geist von Weihnachten. Es ist nicht umsonst ein Klassiker. Scrooge ist eine tolle Rolle, deshalb habe ich gleich zugesagt, als Dirk-Michael Steffan mich gefragt hat. Ich liebe Stücke, die eine Aussage haben. Es ist eine Geschichte, wo man etwas zu sagen hat. Hier finde ich, trotz aller Komik, trotz aller Traurigkeit, man nimmt etwas mit nach Hause.

ANNE WELTE: Du hast da natürlich auch eine Rolle, in der Du viel zeigen kannst im Schauspiel. Sie ist wandelbar ohne Ende.

Tränen und Schenkelklopfer

CHRIS MURRAY: Sie ist wunderbar. Es macht mir so einen Spaß, alles dran zu setzen, das Publikum mit auf diesen Weg zu nehmen. Und wenn ich das nicht schaffe, dann habe ich versagt. Darum setze ich alles daran, dass die Leute nicht nur irgendwelche Schenkelklopfer haben, sondern dass wir gemeinsam auch eine geheime Träne weinen. Wenn Scrooge im Bett aufwacht, sich umsieht und denkt/sagt „Auch Du meine Fresse…“, das ist uns allen schon mal passiert. Und genau dieses Gefühl möchte ich erwecken, in dieser Sekunde, in diesem Moment. Da geht es nicht drum, dass Mann einfach im Bett sitzt und wir spielen das jetzt oberflächlich durch. Ich möchte, dass sich in jeder Situation, in jeder Sekunde irgendwo, irgendjemand unter den tausenden Augen, die draußen sitzen, irgendwann selbst gespiegelt sieht. Das ist mein Ziel.

ANNE WELTE: Ich fände es schön, wenn der ein oder andere etwas für sich privat mitnimmt von dem, was er vielleicht gerade gesehen und/oder gelernt bzw. abgeleitet hat. Vielleicht denkt er sogar ein klein wenig über sich nach, über sein eigenes Verhalten gegenüber anderen, seine Fehler usw. So ein bißchen Selbstreflektion halt.

CHRIS MURRAY: Aber dieses Stück, diese alte Geschichte von 1843, ist doch wirklich nicht weit von uns entfernt. Man schaue doch nur auf die jüngste Wirtschaftskrise, an deren Folgen wir immer noch kurieren. Doch die Manager kassieren schon wieder Boni, die in ihrer Höhe alles übertreffen, was jemals dagewesen ist. Sie haben alle Staatshilfen bekommen, und die haben sie sich in den eigenen Säckel gesteckt. Scrooge ist nicht weit. Wir alle haben einen kennen gelernt. Und deshalb finde ich das Stück so grandios. Und was Dirk-Michael Steffan mit seiner Umdeutung des Stoffs erreicht hat, er hat ihn auf seine Weise in seiner Sprache vielen zugänglich gemacht.

ANNE WELTE: Es ist ja ein Familienmusical. Auch Kinder sollen und können es verstehen
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CHRIS MURRAY: Ohne das der Stoff jetzt herunter gedummt worden ist. Das Publikum ist intelligent und denkt mit.

Ihr macht beide prinzipiell keine Long-Run-Produktionen mehr. Warum nicht?

ANNE WELTE: Vor zehn Jahren nach „Tanz der Vampire“ in Stuttgart war für mich damit Schluss. Ich habe mehr davon und lerne auch mehr, wenn ich mehrere andere Sachen pro Jahr mache, durchaus auch kleinere. Ich werde dadurch mehr gefordert, als wenn ich ein Jahr lang achtmal die Woche als Rebecca oder die Madame Thénardier auftrete. Da habe ich einfach keinen Bock mehr drauf. Ich könnte dann all die anderen schönen Sache, die ich so liebe, gar nicht realisieren, beispielsweise Tecklenburg, zwischendurch eine Gala oder die Kreuzfahrt-Shows. Ich bin jetzt 45 und will mir das nicht mehr antun. Ich setze meine Akzente anders.

CHRIS MURRAY: Für mich war das auch eine Grundsatzentscheidung, die ich vor sieben, acht Jahren getroffen habe. Ich wollte künstlerisch einen anderen, neuen Weg gehen und mich auf ausgesuchte Projekte an Stadt- und Staatstheatern konzentrieren. Das engt mich nicht so ein und beschert mir so viele unterschiedliche und schöne Rollen, wie sie sich mir in einem Long-Run-Betrieb nie erschlossen hätten. Ich freue mich über jeden Tag, an dem ich wieder etwas Neues in Angriff nehmen kann. Meine Frau und ich hatten einmal zusammengerechnet und kamen auf 3.500 Vorstellungen, die ich in großen Produktionen gespielt habe. Da habe ich für mich entschieden: Es ist höchste Zeit, etwas anderes zu machen!

Wieviel Zeit hattet Ihr für die Proben?

CHRIS MURRAY: Drei Wochen. Das war ziemlich hurtig. Was mich aber freut, ist, dass sich das Stück zu einer richtigen Großproduktion gemausert hat, mit viel Bühnenbild, viel Licht und Projektionen. Es lebt, es bewegt sich etwas, es passiert etwas. Da wird immer mit Herz und Liebe dran geschraubt.

Deine Lieblingsszene in diesem Stück?

CHRIS MURRAY: Die Schlußszene. Nach der tief emotionalen Sequenz an Belles Grab dann die unbändige Freude. Ebenezer Scrooge ist plötzlich fröhlich, was er nie zuvor war.

ANNE WELTE: Apropos: Hast Du eigentlich mitbekommen, dass ich in Dein bzw. Belles Grab getreten bin? Einen Tag vor der Premiere, zweite Voraufführung. Ich wollte auf der Bühne Sandy Platz und stand plötzlich mit beiden Füßen mittendrin. Die Grababdeckung war ja nur eine dünne Spanplatte und hielt mich natürlich nicht aus. Ich hab‘ mich hundertmal entschuldigt. Und die habend das Ganze dann wieder repariert. Jetzt hält sie auch mehr aus.

Diesmal ist ja wieder ein ganz neuer Engel am Start..

CHRIS MURRAY: Oh ja. Da muss ich hier jetzt mal eine Lanze für Sandy (Mölling) brechen, die hier ihre erste Musicalrolle spielt. Sie ist eine hochprofessionelle, ehrliche Kollegin. Sie nimmt ihre Sache sehr ernst. Es ist wunderbar, mit ihr zu arbeiten. Ihr prophezeihe ihr hier noch viele schöne Abende.

Drei Kreuze vorm Servieren

Anne, bist Du denn schon mal bei der stakkatohaften Aufzählung von Mrs. Fezziwigs Menü-Rezepturen aus dem Takt gekommen oder hast etwas durcheinander geworfen?

ANNE WELTE: Ich bekreuzige mich immer dreimal, bevor ich da mit dem Tisch herausgefahren werde. Ich könnte mich in einem solchen Fall ja noch drüber mogeln, wenn ich beispielsweise das Dessert vor der Suppe serviere, aber dann stimmt die ganze Choreografie für die anderen nicht mehr und die Szene gerät völlig durcheinander. Ist aber bis dato glücklicherweise noch nicht passiert. Toi, toi, toi….

CHRIS MURRAY: Das genau ist ja auch der große Unterschied zwischen uns Musiktheater-Darstellern und den Kollegen aus dem reinen Schauspiel. Wir sind ja hier im Musical und nicht im „Sprech-ical“. Es ist wie eine Maschine, die läuft. Du kannst sie nicht stoppen und einfach aussteigen. Beim Schauspiel kannst Du anhalten, mal gucken, wo bin ich, umphrasieren…. Du wirfst ein paar bedeutungsschwangere Blicke in die Runde – und es geht weiter. Hier aber fällt der kleinste Lapsus und die kleinste Abweichung sofort auf. Da ist der Spielraum fürs Improvisieren äußerst klein.

Anne, was sind Deine weiteren Pläne?

ANNE WELTE: Also, ich mach jetzt erst mal bis 30. Dezember Geist der Weihnacht …

CHRIS MURRAY: Nee, sag‘ bloß. Im Ernst? Das ist ja’n Ding… (lacht).

ANNE WELTE: Dann habe ich ein Konzert am Silvester hier in Köln, gönne mir anschließend ein paar Tage USA und gehe dann in Lau bei Nürnberg mit „Sekretärinnen“ meine erste Regiearbeit an. Ich spiele da auch nebenbei mit. Premiere ist am 10. Februar. Das Stück läuft im Repertoire des Theaters bis zum Sommer. Dazwischen geht’s dann noch für vier Wochen auf die MS Columbus bis nach Sydney. Im Sommer dann noch ein längeres Engagement, über das ich aber noch nicht sprechen darf. Und dann haben wir ja fast schon wieder Oktober. Dann steht meine traditionelle Gala “Anne Welte & Friends“ ins Haus.

Ein potentieller „Friend“ sitzt Dir ja gerade gegenüber…

Anne Welte: Ja, ich habe mit Chris schon drüber gesprochen. Wenn’s sein Terminplan zulässt, ist er gerne dabei.

Chris, Deine nächsten Tatorte?

CHRIS MURRAY: Im Frühjahr steht noch mal Jekyll & Hyde in Dresden an, anschließend spiele ich den Valjean in der einzigen 2011 erfolgenden deutschsprachigen Neuinszenierung von Les Miserables in Innsbruck. In Baden bei Wien übernehme ich bei Les Miz danach wieder Rolle des Javert. Und zwischendurch immer noch ein paar Konzerte, Galas oder kürzere Engagements wie beispielsweise Jesus Christ in Darmstadt.

Wie entspannt ihr?

ANNE WELTE: n meiner Zweitwohnung in Florida.

CHRIS MURRAY: Im Kreis von Frau und Kindern. Ich bin ein ausgeprägter Familienmensch. Das ist für mich Erholung.

Klauen, Speichern, Abrufen

Wie bereitet Ihr Euch auf neue Rollen vor?

CHRIS MURRAY: Es gibt so viele talentierte und unglaublich gute Kollegen. Ich versuche da alles zu klauen, was sich nicht wehrt – und dann für mich zu benutzen. Es wäre vermessen, zu behaupten, ich würde und könnte das Rad jedes Mal neu erfinden. Was natürlich nicht davon entbindet, dass man sich frühzeitig und genau mit dem jeweiligen Stück und der Partitur vertraut macht.

ANNE WELTE: Es sei denn, Du bist bei einer Uraufführung. Da musst Du die Rolle schon selbst entwickeln und erarbeiten, was natürlich hoch interessant, aufregend und spannend ist. Ansonsten gilt aber auch für mich, was Chris gesagt hat. Man kann immer viel von anderen Kolleginnen und Kollegen lernen – und sei es auf Vorrat. Will heißen: Wenn mir etwas in Ausdruck, Betonung, Gestik oder Mimik besonders gefällt und zusagt, speichere ich das. Oft kann man das irgendwann einmal gebrauchen und abrufen.

Abschlußfrage: Ist das für Euch ein großer Unterschied, ob die Musik vom Band kommt, oder von einem richtigen, leibhaftigen Orchester gespielt wird?

CHRIS MURRAY: Ja sicher. Ich finde es viel besser, wenn die Musik live ist. Das ist und wirkt einfach lebendiger.

ANNE WELTE: Du hast ja nicht immer das gleiche Publikum. Und der Dirigent, der spürt und fühlt die Stimmung. Er muss ja quasi mit dem Publikum mit atmen. Und er kann die Musik anziehen, wenn er merkt, oh, die Zuhörer fallen ab. Dann kann er schon gegensteuern und mehr Tempo in die Show bringen. Wenn Du mit Halbplayback arbeitest, hast Du diese Steuerungselemente nicht. Das ist dann eher statisch und immer gleich.

CHRIS MURRAY: Aber es ist eine Frage des Geldes und letztendlich auch des Ticketpreises. Wenn Du als Produzent Abend für Abend 15 Musiker bezahlen musst, dann muss sich das auf die Tarifgestaltung niederschlagen. Das ist nun mal so.

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