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Freie Software - Programme zum „Mitmachen“

Freie Software unter Windows: Das Grafikpaket GIMP (http://www.gimp.org) und das Büropaket OpenOffice (http://www.openoffice.org).
Freie Software unter Windows: Das Grafikpaket GIMP (http://www.gimp.org) und das Büropaket OpenOffice (http://www.openoffice.org).
Pohlheim | Fast ganz ohne Werbekampagnen und spektakuläre Ankündigungen in den Medien ist sie in den letzten Jahren zu einer festen Größe in der Welt der Bits und Bytes geworden: Freie Software. Das ist Software, bei der die Freiheit nicht damit endet, daß sie kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden darf, sondern die über diesen reinen Kostenvorteil hinaus viele weitere Vorzüge hat.

Privatanwender finden in der Welt der freien Software Programme, die im Gegensatz zu kommerzieller Software nicht verschwörerisch als „geknackte“ Kopie herumgereicht werden müssen, sondern offen weitergegeben werden sollen. Firmen und Gewerbetreibende erhalten leistungsstarke und kompromißlos einsetzbare Software, die nicht teuer und aufwändig lizensiert werden muß.

Die Geschichte der freien Software begann in den 1980er Jahren, als die ersten großen Softwarefirmen begannen, die damals gebräuchlichen UNIX-Systeme kommerziell zu vertreiben. An US-Hochschulen entwickelte sich zu dieser Zeit eine Gegenbewegung, die 1985 zur Gründung der Free Software Foundation („Stiftung für Freie Software“, Link: http://www.gnu.org/home.de.html) führte. Freie Software basiert nach den Grundsätzen der Free Software Foundation auf den folgenden Freiheiten:

Mehr über...
- Freiheit, das Programm für jeden Zweck zu benutzen.
- Freiheit, zu verstehen, wie das Programm funktioniert und wie man es für seine Ansprüche anpassen kann.
- Freiheit, Kopien weiterzuverbreiten, so dass man seinem Nächsten weiterhelfen kann.
- Freiheit, das Programm zu verbessern und die Verbesserungen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, damit die ganze Gemeinschaft davon profitieren kann.

Ab Anfang der 1990er Jahre machte dann das freie Betriebssystem „Linux“ von sich reden. Linux war viele Jahre lang der Inbegriff freier Software und erfreute sich bei Kennern und Enthusiasten schon damals großer Beliebtheit.

Der endgültige Durchbruch für freie Software folgte jedoch erst um die Jahrhundertwende, als es so schien, als sei der „Browser-Krieg“ (Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Browserkrieg) um Marktanteile im Internet zugunsten von Microsoft entschieden. Der glücklose Konkurrent Netscape gab seinen „Navigator“ zur Weiterentwicklung durch unabhängige Entwickler frei. Damit wurde die Grundlage für den bekannten „Firefox“-Browser geschaffen, der heute als Vorzeigemodell für den Erfolg und die Qualität freier Software gilt.

Eine typische Ansicht von Ubuntu Linux (http://www.ubuntu.com).
Eine typische Ansicht von Ubuntu Linux (http://www.ubuntu.com).
Die Free Software Foundation hat die Hilfe dem Nächsten gegenüber in ihre Leitsätze aufgenommen und so ist natürlich auch die gegenseitige freundliche „Nachbarschaftshilfe“ über das Internet ein wichtiger Aspekt beim Einsatz freier Software. Firmen, die sich nicht auf die freiwillige Unterstützung von Enthusiasten verlassen möchten, können zahlreiche Möglichkeiten nutzen, um professionelle Unterstützung von entsprechenden Anbietern und Spezialisten zu erhalten.

Die heute beginnende Artikelserie möchte Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der freien Software ermöglichen. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf die Möglichkeiten gelegt werden, die sich mit freier Software gerade unter den populären „Windows“-Betriebssystemen bieten. In den folgenden Teilen werden einige wichtige freie Softwarepakete für Windows vorgestellt.

(Dieser Artikel darf zu den Bedingungen der Creative-Commons-BY-Lizenz unter Namensnennung des Autors Martin Schmitt von Ihnen weiterverwendet werden: http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de)

Freie Software unter Windows: Das Grafikpaket GIMP (http://www.gimp.org) und das Büropaket OpenOffice (http://www.openoffice.org).
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