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Fit in den Frühling – Bewegung ist gar nicht so schwer! Teil 3 - RADFAHREN

Radtour in Kampanien, Italien
Radtour in Kampanien, Italien
Pohlheim | „Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad! (Adam Opel)

In den ersten beiden Teilen des Beitrages ging es um den generellen Einstieg und das Laufen. Heute nun geht es speziell um das Thema Rad fahren. Neben dem Laufen ist das Radfahren die einfachste Methode, um sich mit Bewegung in Form zu bringen. Besonders für Einsteiger eignet sich das Radfahren, da viele das Laufen zu Beginn als zu anstrengend empfinden. Wie auch beim Laufen gilt hier zu Beginn die Devise: nicht schneller, sondern weiter.

Durch die Vielfältigkeit der angebotenen Räder findet jeder schnell das für ihn geeignete Rad. Voraussetzung hierfür ist eine gute Beratung und ein Verkäufer, der sein Handwerk versteht.

Es gibt unzählige Kombinationen von Fahrrädern, die wichtigsten seien hier kurz erwähnt:

• Mountainbike – Hauptsächlich fürs Gelände, grobe Stollenreifen, gut gefedert, keine Straßenzulassung, keine Schutzbleche und Gepäckträger
• Rennrad – Hauptsächlich für den Straßeneinsatz, schmale, wenig profilierte Reifen, hoher Luftdruck, keine Schutzbleche und Gepäckträger, eher gebückte Haltung
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• Citybike - wie der Name schon sagt, zum Einsatz in der Stadt. Strassenzulassung, 7 - 8 Gänge, Nabenschaltung, Rücktrittbremse, bequemer Lenker, Schutzbleche, Gepäck-träger
• Fitnessbike - für die Strasse konzipiert mit guten Laufeigenschaften, ähnlich dem Rennrad, aber mit einem geraden Lenker, ähnlich den Trekkingbikes. Felgenbremse und Kettenschaltung, keine Schutzbleche und Gepäckträger

Ganz egal, welchen Namen das Rad auch hat, es muss für ihre Zwecke geeignet sein und sie müssen sich damit wohl fühlen. Sparen sie nicht an der falschen Stelle, sondern kaufen sie ihr Rad beim Fachhändler nach einer umfassenden Beratung. Nur hier haben sie die Gewissheit, dass das Rad zu ihnen passt und sie bei kleinen Pannen oder Missgeschicken kompetente Hilfe erwarten können. Beispielhaft sei hier nur die „Krumme Speiche“ in Wieseck erwähnt, wo der Kunde noch König ist und es das Wort „unmöglich“ nicht gibt.

Nach dem Kauf des richtigen Rades, sollte man auch die geeignete Bekleidung nicht zu kurz kommen lassen. Nichts ist ärgerlicher, als auf einem schönen neuen Rad bei der ersten Ausfahrt zu frieren oder zu schwitzen oder sich mit zu enger Bekleidung herumzuärgern. Grundsätzlich sollte die Radbekleidung der Art des Einsatzes angepasst sein - auf alle Fälle aber auch hier auf Funktionskleidung achten.

... per Rad in die Berge...
... per Rad in die Berge...
Für sportlich schnelle Ausfahrten sollte die Kleidung eng anliegen, die Hose ein Sitzpolster besitzen und die Hände in bequemen Handschuhen stecken. Grundsätzlich gehört bei jeder Ausfahrt ein Helm auf den Kopf; schützt das edle Teil und erleichtert die Kommunikation mit der Versicherung, falls doch mal was passiert. Sehr nützlich ist auch eine Sportbrille (mit oder ohne optischen Einsatz – z. B. bei Magnus Augenoptik im Seltersweg), da bei der Fahrt recht schnell mal was ins Auge fliegen kann.

Für die gemütliche Radtour kann man eher locker geschnittene Kleidung wählen. Hier gibt es funktionelle Kleidung, die auch bei einer Rast nicht unbequem wird. In jedem Fall aber auch hier auf Funktionsmaterial und Polster achten.

Für jede Art des Radfahrens stellt sich die Frage nach dem Zubehör. Bei der Entscheidung, ob Tachometer, Trinkflasche, Ständer, Schloß, Gepäckträger etc. unbedingt notwendig sind, sollte sich die Entscheidung an der hauptsächlichen Verwendung des Rades orientieren. Ein Mountainbike mit Einkaufskorb ist ebenso sinnfrei, wie ein Citybike ohne Ständer. Man muss nicht jeden Trend mitmachen, aber für eine sportliche Ausfahrt sollte Trinkflasche, Tacho und eine kleine Werkzeugtasche am Rad angebracht sein.

Gut ausgerüstet ist es dann eine Freude, in und um Gießen die Umgebung zu erkunden und mit dem Rad neue Seen, Biergärten und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Ganz nebenbei steigert man seine Fitness und bleibt gesund. Wer es sportlicher liebt, kann sich bei einer „RTF“ auch längere Touren aussuchen und ist nicht alleine. Eine große Auswahl an Tagestouren finden sie unter www.rad-net.de im Bereich Breitensport. Eine ganz hervorragende Quelle für abwechslungsreiche Tagesausflüge ist das Kompendium „NIX WIE RAUS“ vom Landkreis Gießen, zu finden auch unter www.giessener-land.de

So, das war mein 3-teiliger Bericht. Wer etwas verpasst hat, findet die anderen beiden Teile ja im Netz. Weitere Infos gibt es auch unter www.learntomove.de

• Interessante Links

www.gesund-durch-radfahren.de
www.radfahren.de

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von:  Gunther Haschker

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