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Kathrin Hardt ist Hessenmeisterin der Jungköche im Rudolf-Achenbach-Pokal

von Andreas Bußam 15.04.20101663 mal gelesen1 Kommentar
(vlnr: Ulrich Hahn, Kathrin Hardt, Andreas Buß)
(vlnr: Ulrich Hahn, Kathrin Hardt, Andreas Buß)
Pohlheim | Marburger Köche sind einfach nicht zu schlagen:
 
Marburg/Frankfurt – Zum 6. Mal in 7 Jahren ist es der Vereinigung der Köche Marburgs gelungen, den Titel des Hessenmeisters nach Marburg zu holen. VKD-Verbandsmitglied Kathrin Hardt, die ihre Ausbildung im Vila Vita Hotel und Residenz Rosenpark in Marburg im dritten Jahr absolviert, schlug nach dem theoretischen Vorentscheid im März unter 16 Teilnehmern nun auch am 10. April im praktischen Teil des Rudolf-Achenbach-Preises, die verbliebenen 9 besten hessischen Rivalen und darf sich ab sofort „Hessenmeisterin“ nennen.
 
Damit tritt die sympathische Herbornerin in die Fußstapfen exzellenter Vorgänger, die mittlerweile Karriere in den besten Häusern Europas gemacht haben und setzt eine Serie fort, die neben den Marburger Köchen bundesweit wohl kein anderer Zweigverein vorweisen kann.

(anklicken zum vergrößern, v.l.n.r: Ulrich Hahn, Kathrin Hardt, Andreas Buß)
Schon aus dem theoretischen Vorentscheid ging die 19-Jährige (in der Bildmitte) als Beste hervor, worüber sich ihre beiden Fachlehrer an der Marburger Käthe-Kollwitz-Schule, Küchenmeister Ulrich Hahn
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Wettkochen (1)Rudolf-Achenbach-Pokal (1)Mälzer (1)Meisterschaft (28)Köche (16)Hardt (1)Hahn (29)Buß (32)
(im Bild links) und Hotelbetriebswirt Andreas Buß (im Bild rechts), beide zudem Vorsitzende im Köcheverein Marburg, besonders freuen. Beim Kochwettkampf ging es dann darum in einer Warenerkennung harte Nüsse wie beispielsweise schwarzes Hawaiisalz oder Rosenwasser zu identifizieren, um die Nase vor der harten Konkurrenz zu behalten. Danach fand das eigentliche Wettkochen statt, das die junge Auszubildende mit ihrem Menü des Erfolges ebenfalls für sich entschied:
 
Menü des Erfolges:
 
Matjesterrine im Joghurtmantel
auf Rote-Bete-Carpaccio mit Salatbouquet
+++
Klare Geflügelkraftbrühe mit Gemüserauten und Kräuterflädle
+++
Zweierlei von der Lammkeule auf glasierter Karotte,
dazu Speckbohnen und Bärlauch-Dauphinekartoffeln
+++
Lauwarmer Schokoladenkuchen mit flüssigem Schokoladenherz,
mit Erdbeer-Minz-Salat und Rhabarbersorbet
 
„Den Ausschlag zu ihrem Sieg hat ihre Coolness, die Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz und ihr uhrwerkgleiches Arbeiten gebracht“, lobt Fachlehrer Ulrich Hahn. „Nur durch die Ergänzung von theoretischem Wissen und praktischen Fertigkeiten kann man so einen Wettkampf bestehen und diese zwei Fähigkeiten vereinen sich in Kathrin optimal“ ergänzt sein Kollege Andreas Buß. Beide Fachlehrer sagen ihr gute Karrierechancen voraus und drücken ihr schon jetzt die Daumen für die Endausscheidung in Frankfurt.
 
Der Rudolf-Achenbach-Preis findet in diesem Jahr schon zum 36. Mal nach der gleichen erfolgreichen „Rezeptur“ statt: Nach einem theoretischen Vorentscheid unter den besten Auszubildenden des betreffenden Bundeslandes findet unter den Besten in der nächsten Instanz ein praktischer Kochwettkampf statt, an dem der jeweilige Landesmeister festgestellt wird. Diese Landessieger dürfen dann am Deutschlandfinale in Frankfurt ihr Bundesland vertreten.
 
Mehr als 30.000 Köche haben bisher an diesem anerkannten Bundeswettbewerb des Nachwuchses teilgenommen und viele, wie zum Beispiel der Sieger aus 1994 und heutige TV-Koch Tim Mälzer, haben damit den Grundstein für ihren Erfolg gelegt.
 
Sollte es Kathrin Hardt am 11. und 12. Juni 2010 beim Finale in Frankfurt gelingen sich durchzusetzen, dürfte sie sich gar „Deutsche Meisterin des Rudolf-Achenbach-Pokals“ nennen und in Marburg eine völlig neue Ära des Erfolges einläuten.

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Kommentare zum Beitrag

Simone Linne
5.040
Simone Linne aus Gießen schrieb am 15.04.2010 um 10:40 Uhr
Herzlichen Glückwunsch nach Marburg!!!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Andreas Buß

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