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Ich bin ein Bub aus Allendorf/Lahn - Mein Buch

Pohlheim | Das Buch handelt von einem Waisenjungen, der in einer Familie seiner Verwandtschaft groß gezogen wurde, wodurch ihm das Waisenhaus erspart blieb. Während der Junge zu seiner Pflegefamilie ziehen musste, konnten seine zwei Brüder im Elternhaus bleiben und wurden von einer Cousine, die frisch verheiratet war, versorgt.

Die Pflegefamilie bestand aus seiner Tante, deren Ehemann und zwei Töchtern. Der Sohn war im Krieg gefallen und spielte im Leben des Jungen immer eine Vorbildfunktion, wenn es galt, dem Jungen Zucht, Anstand und Ordnung beizubringen. Die beiden Töchter waren die Cousinen des Jungen und brachten ihm ihre Zuneigung auf unterschiedliche Art und Weise entgegen. Während die Ältere öfters einen autoritären Stil bevorzugte, war die Jüngere eher die große Schwester und der kumpelhafte Typ, welche auch mal ein Vergehen mit dem Jungen selber abrechnete, es aber nicht an die große Glocke hing und durch ihr Verhalten manche Bestrafung abgewendet hat.

Eine weitere Erziehungsperson war der Vormund, der von Amtswegen eingesetzt war. Er war der Stiefbruder von der Mutter der Waisenkinder und ein herzensguter
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Mann. Mit ihm hatten die Kinder das Glück, dass das Amt ihnen einen fürsorglichen und verantwortungsbewussten gesetzlichen Vertreter zugeteilt hatte. Es war für ihn, wie für alle Beteiligten, sicher nicht leicht, plötzlich für drei minderjährige Jungen die Versorgung und die Verantwortung zu übernehmen.

Trotz der strengen autoritären Erziehung fühlte der Junge sich in der Gastfamilie zu Hause und ertrug allerlei Ungerechtigkeiten, weil er es nicht anders kannte. Die Gastfamilie hatte ein kleines landwirtschaftliches Anwesen, wo der Junge mithelfen und viel lernen konnte. Er erlebte das Leben auf dem Lande aus erster Hand: von der Aussaat bis zur Ernte und die Wintermonate mit der Hausschlachtung und der „gut Stob“, die zu Weihnachten beheizt wurde. Auch die Schule und die Spielkameraden spielten in dieser Zeit eine nicht unerhebliche Rolle in der Erziehung des Jungen. Die knapp bemessene Freizeit, die er bei seinen Freunden verbringen durfte, entschädigte ihn für manche unangenehme Attacke, die er über sich ergehen lassen musste. Nach etwa zehn Jahren und dem Abschluss einer Lehre ergab es sich, dass der Junge wieder in seinem Elternhaus wohnen durfte.

Von Horst Klaum und derzeit in der dritten Auflage erschienen.

Das Buch wird zum Preis von 5 Euro angeboten. Erhältlich ist es über Horst Klaum, oder in einigen Metzger- oder Gärtnereien in Dutenhofen, Klein-Linden und Holzheim.

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von:  Horst Klaum

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Horst Klaum
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