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Fachforum Hausschlachtung für Nachwuchs und "alte Hasen"

Pohlheim | Marburg – Pohlheim
Zum 4. Fachforum der Vereinigung der Köche Marburgs e.V. trafen sich am vergangenen Wochenende 16 aktive Köche und Auszubildende des Vereins, um von Alt-Fleischermeister Rudibert Schraub in die Geheimnisse einer traditionellen Hausschlachtung eingeführt zu werden.

Die interessierten Profiköche lauschten zunächst gebannt dem umfassenden Fachvortrag von Stefan Schraub, Sohn des Fleischermeisters und zugleich frischester Zugang im Köcheverein. Von Beruf eigentlich Banker, konnte er sich schon früh von Vater Rudibert die entsprechenden Kenntnisse, die für eine Hausschlachtung nötig sind, aneignen und nun die Profis mit seinem Wissen verblüffen.
Danach stand die fachgerechte Zerlegung des Schweins im Mittelpunkt. Heiß diskutiert wurden die Unterschiede der Zerlegetechniken zwischen Köchen und Fleischern. Unmittelbar im Anschluss wurden die Wurstrezepturen hergestellt. Währenddessen stellte Andreas Buß, Fachlehrer an der Marburger Hotelfachschule und Pressesprecher der Marburger Köche, ein kleines „Frühstück“ für die Teilnehmer her. Schweinerücken „Nelson“ mit Dijonsenf-Zwiebelkruste und Spareribs Asian Style, treffen genau den Geschmack der Anwesenden, so der Pohlheimer selbstsicher.

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Später stellten die Küchenkünstler die vorbereiteten Würste, wie Stracke Wurst, Presskopf, Blut- und Leberwurst fertig und servierten dann gemeinsam ein klassisches Schlachtessen mit Wellfleisch, frischen groben Bratwürsten, Bluns, Speck-Sauerkraut, Schwenkkartoffeln und Erbspüree. Metzgermeister Rudibert Schraub wurde für seinen ehrenamtlichen Einsatz von den Köchen mit einem kleinen Geschenk und einer Ehrenurkunde bedacht und gefeiert.
Die im Rauch noch fertigzustellenden Würste können von den Mitgliedern dann zur Jahreshauptversammlung am 12. April günstig erworben werden.

Ulrich Hahn, Küchenmeister und Vorsitzender der Marburger Köche, erklärt dazu: „Die Reihe der Fachforen werden von der Vereinigung der Köche Marburgs zur Vertiefung, Weiterbildung und zur Erschließung neuer Inhalte für den interessierten Nachwuchs oder auch für wissenshungrige „alte“ Hasen offeriert. Beispielsweise wurden schon Workshops zum Thema molekulare Küche, Whisk(e)y-Tasting, Wein und Spargel angeboten. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos bzw. zu den Selbstkosten den etwa 80 Mitgliedern vorbehalten. Seit Herbst letzten Jahres können aber auch engagierte Hobbyköche dem Verein beitreten. Ein Novum, dass die Marburger Köche als erster und einziger Profi-Kochclub im Bundesköcheverband anbieten. Interessenten können sich auf der Webpage des Vereins informieren: www.koecheverein-marburg.de

 
 
 
 
 
 

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